Fussball

Träsch vs. Harnik: Zeit für die Revanche

Von SPOX
Sportwagen statt Trikot: Christian Träsch im weißen, Martin Harnik im roten Mercedes
© Getty

Am Ende war es beide Male ganz knapp: Deutschland siegte in der EM-Qualifikation Anfang Juni in Wien mit 2:1 - genauso wie Christian Träsch das Vorspiel gegen Martin Harnik mit 2:1 gewonnen hatte.

Das vorgezogene Nachbarschaftsduell fand allerdings nicht auf dem grünen Rasen, sondern auf dem Asphalt des Driving Centers auf dem Gelände des Baden-Airparks statt.

Gemessen wurde nicht in Toren, sondern in Sekunden und organisiert war die Veranstaltung nicht von einem Fußball-Verband, sondern von Mercedes-Benz.

Im Mittelpunkt standen demzufolge auch die Autos - und die gute Laune. "Das hat unglaublich Spaß gemacht", sagte Christian Träsch, während Martin Harnik gleich an eine Tätigkeit nach Beendigung seiner Laufbahn dachte: "Ich habe Benzin im Blut und kann mir vorstellen, nach der Karriere irgendetwas mit Motorsport zu machen."

Dynamisch, entschlossen, selbstbewusst

Unmittelbar vor der Abreise zu ihren Nationalmannschaften trafen sich die beiden Profis des VfB Stuttgart im Juni auf der Rennstrecke bei Baden-Baden zum Kräftemessen der besonderen Art.

Die C 350 BlueEFFICIENCY von Mercedes-Benz hatten die richtigen Farben (weiß für Träsch, rot für Harnik), die Spieler die echten Trikots und die Fahrzeuge das passende AMG-Sportpaket.

Insgesamt wurden drei Wettbewerbe ausgefahren: Im Parallelslalom, im Slalom auf bewässerter Gleitfläche, bei der die Spieler zuvor auch den Ball jonglieren mussten und bei einem Abschlussrennen auf der Rennstrecke.

Der Wettbewerb wurde auf höchstem Niveau und unter perfekten Bedingungen ausgetragen. "Ein Weltklasseauto", sagte Martin Harnik, "voller Qualität, Dynamik und Sportlichkeit".

Auch Christian Träsch hatte Spaß an seiner neuen Rolle: "Ein bisschen habe ich mich gefühlt wie Michael Schumacher."

Ein ausgeglichenes Duell

"Österreich" gewann beim Parallelslalom, "Deutschland" hatte beim Slalom auf bewässerter Gleitfläche die Nase vorn.

Auf dem Gelände des Baden-Airparks musste die Entscheidung beim Rennen auf dem Rundkurs fallen und es war ausgesprochen spannend. Am Ende hatte Träsch den 3,36 km langen Kurs knapp eine Sekunde schneller umrundet.

Zeit für die Revanche

Ähnlich verlief es dann im Wiener Ernst-Happel-Stadion einige Tage später. Österreich war mindestens ebenbürtig, musste aber am Ende eine bittere 1:2-Niederlage einstecken.

Die Chance zur Revanche bietet sich aber schon am Freitag. Beim Rückspiel in Gelsenkirchen treffen beide wieder auf dem grünen Rasen aufeinander. Mal schauen, wer dann die Nase vorn hat...

Deutschland - Österreich: Die Bilanz

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