DFB-Team: Einzelkritiken und Noten zum EM-Qualifikationsspiel gegen Estland

 
Das DFB-Team hat vor der Sommerpause ein Schützenfest gegen Estland geifert. Beim 8:0 in Mainz, einem besseren Trainingskick, hatte nur Manuel Neuer keinen Spaß. Die Einzelkritik von SPOX.
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Das DFB-Team hat vor der Sommerpause ein Schützenfest gegen Estland geifert. Beim 8:0 in Mainz, einem besseren Trainingskick, hatte nur Manuel Neuer keinen Spaß. Die Einzelkritik von SPOX.
Manuel Neuer: Wirkte so ein wenig wie der kleine Bruder, der beim FIFA-Zocken mit auf der Couch sitzt, aber nur zusehen darf. Musste sich nur bei einem Freistoß kurz vor der Pause auszeichnen. Note: 2.
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Manuel Neuer: Wirkte so ein wenig wie der kleine Bruder, der beim FIFA-Zocken mit auf der Couch sitzt, aber nur zusehen darf. Musste sich nur bei einem Freistoß kurz vor der Pause auszeichnen. Note: 2.
Thilo Kehrer: Läutete das Schützenfest mit seiner mustergültigen Hereingabe auf Reus ein. Hatte sichtlich Spaß daran, mehr als rechter Außenstürmer statt rechter Außenverteidiger agieren zu können. Ließ es nach dem Seitenwechsel lockerer angehen. Note: 2.
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Thilo Kehrer: Läutete das Schützenfest mit seiner mustergültigen Hereingabe auf Reus ein. Hatte sichtlich Spaß daran, mehr als rechter Außenstürmer statt rechter Außenverteidiger agieren zu können. Ließ es nach dem Seitenwechsel lockerer angehen. Note: 2.
Matthias Ginter: Blieb im Gegensatz zur Partie in Weißrussland ohne Fehl und Tadel, wurde aber auch in keiner Phase besonders gefordert. Note: 2,5.
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Matthias Ginter: Blieb im Gegensatz zur Partie in Weißrussland ohne Fehl und Tadel, wurde aber auch in keiner Phase besonders gefordert. Note: 2,5.
Niklas Süle: Tauchte gegen die heillos überforderten Gäste aus Estland hin und wieder sogar auf der Zehnerposition auf. Musste nur einen Zweikampf in 90 Minuten bestreiten. Note: 2,5.
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Niklas Süle: Tauchte gegen die heillos überforderten Gäste aus Estland hin und wieder sogar auf der Zehnerposition auf. Musste nur einen Zweikampf in 90 Minuten bestreiten. Note: 2,5.
Nico Schulz (bis 45.): Befand sich etwas mehr im Urlaubsmodus als seine Kollegen, hatte weniger Einfluss auf die Partie als sein Gegenüber Kehrer. Blieb zur Pause für Halstenberg in der Kabine. Note: 3.
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Nico Schulz (bis 45.): Befand sich etwas mehr im Urlaubsmodus als seine Kollegen, hatte weniger Einfluss auf die Partie als sein Gegenüber Kehrer. Blieb zur Pause für Halstenberg in der Kabine. Note: 3.
Joshua Kimmich: Prüfte als erster Deutscher den estnischen Keeper Sergei Lepmets (3.). Bereitete Goretzkas Tor zum 3:0 mit einer schönen Flanke vor. Bekam defensiv überhaupt nichts zu tun. Note: 2.
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Joshua Kimmich: Prüfte als erster Deutscher den estnischen Keeper Sergei Lepmets (3.). Bereitete Goretzkas Tor zum 3:0 mit einer schönen Flanke vor. Bekam defensiv überhaupt nichts zu tun. Note: 2.
Ilkay Gündogan (bis 53.): Mit 103 Ballkontakten in Hälfte eins wieder einmal der Dreh- und Angelpunkt. Leitete das 1:0 ein und chippte das Leder auch kurz vor dem 3:0 traumhaft in den Sechzehner. Belohnte sich mit dem Elfertor. Note: 1,5.
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Ilkay Gündogan (bis 53.): Mit 103 Ballkontakten in Hälfte eins wieder einmal der Dreh- und Angelpunkt. Leitete das 1:0 ein und chippte das Leder auch kurz vor dem 3:0 traumhaft in den Sechzehner. Belohnte sich mit dem Elfertor. Note: 1,5.
Leon Goretzka: Tauchte vorne überall auf. Vergab erst eine Chance mit seinem rechten Fuß (13.), machte es nur sieben Minuten später aber per Kopf besser. Brachte 95 Prozent seiner Pässe an. Schaltete nach der Pause ein paar Gänge runter. Note: 2.
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Leon Goretzka: Tauchte vorne überall auf. Vergab erst eine Chance mit seinem rechten Fuß (13.), machte es nur sieben Minuten später aber per Kopf besser. Brachte 95 Prozent seiner Pässe an. Schaltete nach der Pause ein paar Gänge runter. Note: 2.
Serge Gnabry: Trug sich mit seinem Kopfball zum 2:0 früh in die Torschützenliste ein (17.). Kombinierte sich mit Reus und Sane minütlich durch die estnischen Defensivreihen. Schnürte in der 63. den verdienten Doppelpack. Note: 1,5.
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Serge Gnabry: Trug sich mit seinem Kopfball zum 2:0 früh in die Torschützenliste ein (17.). Kombinierte sich mit Reus und Sane minütlich durch die estnischen Defensivreihen. Schnürte in der 63. den verdienten Doppelpack. Note: 1,5.
Marco Reus (bis 66.): Der beste Deutsche an diesem Abend. Eröffnete den Torreigen mit seinem Abstauber zum 1:0. Zirkelte dann aber einen Freistoß wunderbar in die Maschen. Wurde bei seiner Auswechslung mit stehenden Ovationen verabschiedet. Note: 1.
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Marco Reus (bis 66.): Der beste Deutsche an diesem Abend. Eröffnete den Torreigen mit seinem Abstauber zum 1:0. Zirkelte dann aber einen Freistoß wunderbar in die Maschen. Wurde bei seiner Auswechslung mit stehenden Ovationen verabschiedet. Note: 1.
Leroy Sane: Hatte für seine Dribblings ähnlich wenig Platz wie in Weißrussland, tankte sich aber immer wieder durch. Lieferte die Vorlage zum 2:0 und traf nach zwei zurückgepfiffenen Abseitstoren auch noch selbst zum 8:0-Endstand. Note: 1,5.
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Leroy Sane: Hatte für seine Dribblings ähnlich wenig Platz wie in Weißrussland, tankte sich aber immer wieder durch. Lieferte die Vorlage zum 2:0 und traf nach zwei zurückgepfiffenen Abseitstoren auch noch selbst zum 8:0-Endstand. Note: 1,5.
Marcel Hasltenberg (ab 46.): Kam mit dem Seitenwechsel für Schulz ins Spiel und nutzte seine Chance, weil er immer wieder den Ball forderte und neben einigen gefährlichen Flanken auch das 6:0 durch Gnabry vorbereitete. Note: 2.
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Marcel Hasltenberg (ab 46.): Kam mit dem Seitenwechsel für Schulz ins Spiel und nutzte seine Chance, weil er immer wieder den Ball forderte und neben einigen gefährlichen Flanken auch das 6:0 durch Gnabry vorbereitete. Note: 2.
Julian Draxler (ab 53.): Ersetzte den starken Gündogan. Wollte sich nach einer weniger erfolgreichen Saison bei PSG Selbstvertrauen vor der Sommerpause holen, was ihm mit zwei Torvorlagen für Werner und Sane durchaus gelang. Note: 2.
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Julian Draxler (ab 53.): Ersetzte den starken Gündogan. Wollte sich nach einer weniger erfolgreichen Saison bei PSG Selbstvertrauen vor der Sommerpause holen, was ihm mit zwei Torvorlagen für Werner und Sane durchaus gelang. Note: 2.
Timo Werner (ab 66.): Kam für „Rolls Reus“ in die Partie, nachdem er gegen die Weißrussen noch 90 Minuten auf der Bank geschmort hatte. Bot sich sofort an und traf mit einem Heber zum 7:0 – wichtiges Tor für den zuletzt kritisierten Leipziger. Note: 2.
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Timo Werner (ab 66.): Kam für „Rolls Reus“ in die Partie, nachdem er gegen die Weißrussen noch 90 Minuten auf der Bank geschmort hatte. Bot sich sofort an und traf mit einem Heber zum 7:0 – wichtiges Tor für den zuletzt kritisierten Leipziger. Note: 2.
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