WM-Formcheck Abwehr

Das Loch neben Mertesacker bleibt

Von SPOX
Montag, 19.04.2010 | 15:44 Uhr
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Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Der Gastgeber trifft dabei auf Mexiko. Die deutsche Nationalmannschaft startet am 13. Juni gegen Australien in das Turnier. Mitte Mai wird Bundestrainer Joachim Löw seinen Kader berufen.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 31 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Andreas Beck: Machte seine rechte Seite gegen Großkreutz weitgehend dicht, stand aber bei dessen Flanke vor der Dortmunder Führung zu weit weg. War einer der wenigen Hoffenheimer Aktivposten und hatte 84 Ballkontakte - die meisten auf dem Platz. Auch offensiv immer wieder auffällig.

Fazit: Die Hoffenheimer Krise macht es auch ihm nicht leicht, nach seiner Verletzungspause wieder in Tritt zu kommen. Aber Beck gehört noch zu den besten. Bleibt bei der WM ein Kandidat für rechts hinten.

 

Jerome Boateng: Erwischte wie die gesamte Mannschaft keinen guten Tag und hatte wie sein Nebenmann Mathijsen immer wieder das Nachsehen gegen Bance und Szalai. Leistete sich einige leichtsinnige Ballverluste im Spielaufbau.

Fazit: Darf beim HSV jetzt endlich dauerhaft im Abwehrzentrum ran, das Spiel war aber ein Ausreißer nach unten. Im DFB-Team ohnehin eher als Rechtsverteidiger eingeplant.

 

Arne Friedrich: Ließ gegen Frankfurt nichts anbrennen und hatte Altintop gut im Griff. War bei beiden Toren schuldlos. Versuchte in der zweiten Hälfte immer wieder seine Kameraden mitzureißen.

Fazit: Ist im Moment konstanter als seine Konkurrenten um den freien Platz in der Innenverteidigung.

 

Philipp Lahm: Defensiv kaum gefordert, offensiv half er vor allem in der ersten Hälfte Robben fleißig beim Hannover-Demontieren. Großartiger Pass vor dem 5:0 auf Robben.

Fazit: Eine Bank im deutschen Spiel. Die Frage lautet nur: links oder rechts?

 

Per Mertesacker: War sicher im Aufbau und in der Luft, aber auch ein paar Mal im Stellungsspiel nicht auf der Höhe. Rückte vor dem Wolfsburger Führungstreffer zu langsam raus und hob so das Abseits auf.

Fazit: Der Abwehrchef hat seine Form gefunden, muss aber noch auf seinen Partner für die WM warten.

 

Marcel Schäfer: Zeigte sich in der ersten Hälfte lauf- und zweikampfstark, stand defensiv stabil und war auch offensiv gefährlich. Baute nach dem Seitenwechsel aber deutlich ab.

Fazit: Als Linksfuß einzige Alternative zu Lahm. Dadurch mit sehr guten Chancen auf ein WM-Ticket.

 

Serdar Tasci: Ein Spiel, das mal wieder einer Achterbahnfahrt glich. Neben ordentlicher Zweikampfquote (71 Prozent) teilweise mit haarsträubenden Fehlpässen und Ballverlusten im Spielaufbau. Ließ Kießling vor dem 0:1 weglaufen.

Fazit: Sollte Tasci seine Schnitzer nicht in den Griff bekommen, wird's wohl nichts mit dem Stammplatz bei der WM. Dennoch hält Löw große Stücke auf ihn.

 

Heiko Westermann: Musste gegen Gladbach kurzfristig wegen einer Grippe passen.

Fazit: Ein sicherer WM-Fahrer, aber er will in die Startelf. Dazu muss er deutlich mehr zeigen als in den letzten Wochen.

 

 

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