WM-Formcheck Abwehr

Bewerbungsspiel von Arne Friedrich

Von SPOX
Montag, 22.03.2010 | 15:54 Uhr
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Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Der Gastgeber trifft dabei auf Mexiko. Die deutsche Nationalmannschaft startet am 13. Juni gegen Australien in das Turnier. Mitte Mai wird Bundestrainer Joachim Löw seinen Kader berufen.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 36 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Dennis Aogo: Verpasste aufgrund von Rückenproblemen die Spiele in Anderlecht und gegen Schalke.

Fazit: Wurde einmal für den Leistungstest nominiert, konnte seitdem aber nicht überzeugen.

 

Holger Badstuber: War in der Anfangphase sehr unsicher, verschätzte sich bei einer Flanke und leistete sich Fehler im Spielaufbau. In der zweiten Hälfte fing er sich, konnte aber die Gegentreffer auch nicht verhindern.

Fazit: Hängt zurzeit etwas durch und wird für Löw wohl erst nach der WM ein Thema werden.

 

Andreas Beck: Wurde nach langer Verletzungspause in der 72. Minute für Eichner eingewechselt und blieb in den wenigen Minuten unauffällig.

Fazit: Die Zeit reicht aus, um in den restlichen Spielen genügend Spielpraxis zu sammeln, um sich für die WM fit zu machen. Löw wird ihn dann auch berufen.

 

Jerome Boateng: Machte gegen Anderlecht das 1:0. Das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit. Ließ sich auf der ungewohnten Position als Linksverteidiger regelmäßig von Gegenspieler Suarez vernaschen und verursachte den Elfmeter vor der Pause. Musste gegen Schalke wegen Oberschenkelproblemen passen.

Fazit: Wird von Labbadia hin- und hergeschoben und findet so keinen Rhythmus. Dazu kommen kleinere Blessuren, die ihn zurückwerfen. Dürfte bei der WM aber dabei sein.

 

Arne Friedrich: Zeigte in Wolfsburg eine der besten Saisonleistungen und überzeugte nicht nur als souveräner Abwehrchef, sondern auch als Antreiber. Überraschte zudem mit mehreren beherzten Vorstößen in die gegnerische Hälfte. Das 4:1 durch Gekas bereitete er mustergültig vor. Einzig beim Gegentreffer durch Grafite sah er nicht gut aus, als er sich von Dzeko den Ball durch die Beine spielen ließ.

Fazit: Friedrich stellte unter Beweis, warum er in die Nationalelf gehört. Ist ein sicherer WM-Kandidat. Kann er diese Leistung konservieren, kommt er auch für die erste Elf in Frage.

 

Andreas Hinkel: Saß gegen St. Johnstone ebenso wie Stammkeeper Artur Boruc nur auf der Bank, weil Trainer Tony Mowbray anderen Spielern Einsatzzeit gewähren wollte.

Fazit: Hat nur noch geringe Chancen auf ein WM-Ticket. Bräuchte eine Leistungsexplosion oder Verletzungen seiner Konkurrenten.

 

Mats Hummels: Fehlte erneut mit einem Kieferbruch und peilt sein Comeback spätestens für das Mainz-Spiel (10.4.) an.

Fazit: Hatte sich nah an die DFB-Elf gespielt und muss jetzt zuschauen. Seine Chancen sind damit fast gleich null.

 

Robert Huth: Machte gegen Tottenham eine solide Partie, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Räumte einiges ab, als Stoke rund 40 Minuten in Unterzahl spielen musste, und war an beiden Gegentoren schuldlos. Musste aber wieder als Rechtsverteidiger ran. Das ist definitiv nicht seine Position.

Fazit: Hat noch geringe Chancen auf die WM, falls sich seine Konkurrenten in der Innenverteidigung verletzen.

 

Philipp Lahm: Hatte auf rechts sehr wenig zu tun, da Frankfurt fast nur über die linke Bayern-Seite angriff. Defensiv also ohne Probleme, aber offensiv mal wieder ohne Akzente.

Fazit: Ist im DFB-Team eine feste Größe. Ob auf links oder rechts.

 

Per Mertesacker: Gegen Valencia Teil der Bremer Katastrophen-Abwehr. Zeigte ungewohnte Schwächen im Stellungsspiel und im Zweikampfverhalten. Vergab in der 86. Minute die Chance zum Sieg. Bekam gegen Bochum eine Pause.

Fazit: Ist unumstrittener Abwehrchef unter Jogi Löw. Daran wird sich auch nichts ändern.

 

Marcel Schäfer: Gegen Kasan hielt er sich mit Vorstößen zurück und machte seine linke Seite dicht. Gegen Hertha dann wie das gesamte Team neben der Spur. Erkannte vor dem 0:2 die Situation zu spät und ließ Ramos laufen.

Fazit: Das Spiel gegen Hertha dürfte ein Ausrutscher gewesen sein. Hat in der Nationalmannschaft als Backup von Lahm keinen Konkurrenten und so gute Chancen auf die WM.

 

Serdar Tasci: Konnte gegen Barca und Hannover wegen einer Leistenverletzung nicht spielen.

Fazit: Hat sein WM-Ticket sicher. Streitet sich mit Westermann und Friedrich um den Platz neben Mertesacker.

 

Heiko Westermann: Musste in Hamburg im rechten Mittelfeld ran und hatte in der Offensive ein paar gute Szenen. Erkämpfte vor dem 2:1 im Mittelfeld den Ball von van Nistelrooy und trieb das Spiel schnell nach vorne. Dafür defensiv mit einigen Aussetzern. Ließ sich vor dem 2:2 im Strafraum von Trochowski überlaufen, der in die Mitte passte und Pitroipa fand.

Fazit: Schalkes Allzweckwaffe hat seinen Platz im WM-Kader sicher. Kommt im DFB-Team aber nur für die Position des Innenverteidigers in Frage.

 

 

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