Montag, 25.01.2010

WM-Formcheck Torhüter

Es geht nur um die Nummer zwei

Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Der Gastgeber trifft dabei auf Mexiko. Die deutsche Nationalmannschaft startet am 13. Juni gegen Australien in das Turnier. Mitte Mai wird Bundestrainer Joachim Löw seinen Kader berufen.

SPOX-Formcheck
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Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 36 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Bayer Leverkusen, Bayer, Leverkusen, Torwart

Rene Adler: Parierte in der ersten Halbzeit einmal bärenstark gegen Ibisevic und verhinderte den Ausgleich. Leistete sich aber einen katastrophalen Ballverlust am eigenen Strafraum, der eigentlich zu einem Tor hätte führen müssen.

Fazit: Adler ist zur Stelle, wenn es drauf an kommt. Das weiß auch Jogi Löw. Als Nummer eins gesetzt.

 

FC Schalke 04, Schalke 04, Schalke, Torwart, U 21

Manuel Neuer: War der Kapitän für den verletzten Westermann und strahlte zu Beginn viel Sicherheit aus. Sah jedoch kurz vor der Halbzeit-Pause schlecht aus, als Prokoph aus spitzem Winkel Neuer fast überrascht hätte. Nur der Pfosten rettete den Keeper. In der 81. Minute mit einer klasse Parade: Bordon verursacht fast ein Eigentor, aber Neuer klärte mit einem Reflex. War bei beiden Gegentreffern schuldlos. Das Anschlusstor der Bochumer war der erste Gegentreffer nach 536 Minuten.

Fazit: Eine ordentliche Leistung des Schalkers, die jedoch nicht ausreichte, um Boden auf Adler gutzumachen. Kämpft mit Wiese um den Platz hinter Adler.

 

Werder Bremen, Werder, Bremen, Torwart

Tim Wiese: Über weite Strecken eine tadellose Vorstellung des Bremer Schlussmannes, der sein Team gegen immer wieder allein auf ihn zustürmende Münchener lange im Spiel hielt. Doch in der 78. Minute mit dem entscheidenden Fehler, als er den Freistoß von Robben unterschätzte und der Ball im langen Eck einschlug. Zudem hätte er nach dem Foul an Müller eigentlich Rot sehen müssen.

Fazit: Der auf der Tribüne weilende Joachim Löw wird die zahlreichen Paraden zur Kenntnis genommen haben. Ist in Südafrika dabei, aber nur als Nummer zwei oder drei.

 

 

SPOX

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