Montag, 18.01.2010

WM-Formcheck Angriff

Startet Klose eine Serie?

Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Der Gastgeber trifft dabei auf Mexiko. Die deutsche Nationalmannschaft startet am 13. Juni gegen Australien in das Turnier. Mitte Mai wird Bundestrainer Joachim Löw seinen Kader berufen.

SPOX-Formcheck
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Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 34 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

VfB Stuttgart, Stuttgart, VfB

Cacau: Gegen Wolfsburg erst in der 90. für Marica eingewechselt. Im Verein Stürmer Nummer drei und Ergänzungsspieler - beim DFB allenfalls Stürmer Nummer fünf.

Fazit: Das wird so nicht für das WM-Ticket reichen.

 

FC Bayern München, Bayern, München, FC Bayern, FCB

Mario Gomez: Gab mit fünf Torschüssen die meisten aller Spieler ab, war vor dem Tor aber etwas unglücklich. Scheiterte zweimal an Hildebrand und einmal am rechten Pfosten. Hat seine Führung vor Klose in der Stürmerhierarchie beim FCB in der Winterpause aber weiter ausgebaut, van Gaal nennt ihn seinen "Torjäger".

Fazit: Gomez ist sicher bei der WM dabei, sieht sich selbst allerdings im DFB-internen Ranking noch hinter Klose.

 

Bayer Leverkusen, Werkself, Angriff, Sturm

Patrick Helmes: Kam erst in der 90. Minute in die Partie und muss sich weiter hinten anstellen. Heynckes sagt aber, dass Helmes für ihn Stammspieler ist - wenn er einhundert Prozent fit ist.

Fazit: 16 Spiele bleiben Helmes noch, um sich zu empfehlen. Langsam aber sicher muss etwas passieren.

 

Bayer Leverkusen, Bayer, Leverkusen

Stefan Kießling: Auch wenn Kießling selbst nicht traf, so bereitete er zumindest zwei Tore vor und löste Özil als Topscorer der Liga ab. War wie gewohnt viel unterwegs, wurde im Abschluss allerdings mehrfach von Heinz Müller aufgehalten.

Fazit: Derzeit mit Gomez der gefährlichste deutsche Stürmer, in der DFB-Hierarchie allerdings "nur" auf Rang vier. Das würde aber ja zur Nominierung reichen...

 

FC Bayern München, Bayern, München, FC Bayern, FCB, Miro

Miroslav Klose: Wurde in der 63. Minute für Olic eingewechselt und beendete gegen Hoffenheim seine zehnmonatige Torflaute in der Liga, als er einen Pass von van Bommel zum 2:0 über die Linie drückte. Ansonsten mit zwei, drei guten Anspielen auf Gomez, insgesamt verbessert im Vergleich zur Vorrunde. An Gomez und Olic kommt Klose allerdings derzeit nicht vorbei.

Fazit: Hat durch die insgesamt schwache Hinrunde einigen Kredit verspielt, bleibt im DFB-Dress mittelfristig aber weiter Stürmer Nummer eins.

 

1. FC Köln, Köln

Lukas Podolski: Der Kölner ging wegen einer Bandscheibenverletzung gehandicapt ins Spiel gegen Dortmund. Das allerdings darf kein Argument für eine derart schwache Vorstellung sein. Podolski gewann kaum einen Zweikampf, hatte kaum Torschüsse und null Torschussvorlagen, verursachte den Freistoß vor dem 0:2 durch ein Frustfoul und musste nach gut einer Stunde völlig zu Recht runter.

Fazit: Derzeit im Verein ein Schatten seiner selbst. Seit 1121 Minuten wartet er auf ein Tor. "Prinz Frust", titelt der Boulevard. Im DFB-Dress blühte er zuletzt immer auf - einzig darauf sollte er sich aber nicht verlassen.

 

 

SPOX

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