Fussball

Miroslav Klose: Formkurve zeigt nach oben

Von SPOX
Montag, 19.10.2009 | 16:00 Uhr
SPOX-Formcheck

Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Qualifikationsgruppe 4 auf einem guten Weg zum nächsten großen Fußball-Event.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 30 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Cacau: Nach dem schlechten Finnland-Spiel mit einer Leistungssteigerung und immensem Engagement. Sieben Torschüsse und endlich sein erster Saisontreffer gegen Schalke. Rieb sich in unzähligen Zweikämpfen auf, von denen er die meisten aber verlor. Dennoch: bester Stuttgarter.

Fazit: Hat bei Löw gute Karten, weil er im Unterschied zu Gomez und Klose ein anderer Spielertyp ist. Immerhin mit leicht aufsteigender Formkurve.

 

Mario Gomez: Kam in Freiburg spät für Toni und spielte weniger als 20 Minuten. Daher keine Bewertung.

Fazit: Durchschreitet momentan ein Tal. Wurde sowohl von van Gaal als auch von Löw zum Ersatzspieler degradiert.

 

Stefan Kießling: War gegen Hamburg wieder der Kießling, den wir aus der vergangenen Saison kennen: unermüdlicher Rackerer, aber glücklos im Abschluss. War fast das ganze Spiel abgemeldet und konnte sich kaum in Szene setzen. Oft versprangen ihm einfache Bälle. Scheiterte kurz vor Schluss an Rost, sonst hätte er das Match für Bayer entschieden.

Fazit: Ähnliche Situation wie bei Frings: Löw bestätigt zwar immer wieder, Kießling stehe auf dem Zettel. Aber im gleichen Satz bescheinigt er Cacau einzigartige Eigenschaften, die die Mannschaft brauche. Trotz seiner immer noch guten Quote in der Liga wird es Kießling schwer haben, in den WM-Kader zu kommen.

 

Miroslav Klose: Erkämpfte sich in Freiburg viele Bälle und war sehr agil. Zudem an der Führung von Müller durch sein Kopfballabspiel maßgeblich beteiligt. Hatte in seinem Spiel jedoch einige Phasen, in denen er unsichtbar war.

Fazit: Die ersten Wochen der Saison waren eine Farce. Nun zeigt Kloses Formkurve aber deutlich nach oben. Mit seiner Erfahrung ist er für Löw weiterhin ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

 

Lukas Podolski: Wurde von Coach Soldo gegen Mainz auf die rechte Mittelfeld-Seite beordert. Ackerte viel, war engagiert und agil. Wurde aber von den Mainzern weitgehend aus dem Spiel genommen und gewann nicht einmal 30 Prozent seiner Zweikämpfe. Leitete immerhin mit seinem Pass den Siegtreffer von Novakovic ein.

Fazit: Sucht in Köln noch den richtigen Rhythmus, ist im DFB-Team aber immer da, wenn es darauf ankommt. Siehe das 1:1 gegen Finnland.

 

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