WM-Formcheck Mittelfeld

Wendig, trickreich, torgefährlich: Özil überragt

Von SPOX
Montag, 10.08.2009 | 15:18 Uhr
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Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Qualifikationsgruppe 4 auf einem guten Weg zum nächsten großen Fußball-Event.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 31 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Michael Ballack: Heimste mit dem FC Chelsea im Supercup gegen ManUnited den ersten Titel der Saison ein. Kassierte aber auch eine Schelte von Sir Alex Ferguson, der nach seinem Check gegen Evra die Rote Karte forderte. Die Premier-League-Saison beginnt am kommenden Wochenende.

Fazit: Ist nach seiner Verletzung (Zehenbruch) noch nicht so weit wie seine DFB-Kollegen und braucht noch einige Spiele, bis er topfit ist. Gegen Aserbaidschan aber alleine aufgrund seiner Präsenz enorm wichtig. In Normalform Schlüsselspieler unter Löw.

 

Torsten Frings: Versuchte mühselig, das Spiel gegen Frankfurt zu ordnen. Nach vorne mit einigen guten Anspielen. Leitete Sanogos Tor durch eine scharfe Flanke ein. In der Defensive fahrig. Verpasste es, die Lücken im Werder-Mittelfeld zu stopfen. Überflüssig: seine Gelbe Karte wegen Meckerns.

Fazit: Schwere Zeiten für Frings: War bitter enttäuscht über seine Nicht-Berücksichtigung für das Aserbaidschan-Spiel. Löws Argument: Hitzlsperger hat die Nase vorn. Löws Ratschlag: Frings soll neu angreifen. Frings' Reaktion: offen.

 

Christian Gentner: Kannte im Spiel gegen seine alten Kollegen des VfB keine Freunde. Offensiv mit dem gewohnten Elan. 90 Prozent seiner Pässe kamen beim Mitspieler an. Bereitete den Misimovic-Treffer vor. Allerdings auch mit Problemen beim Umschalten von Angriff auf Defensive. Teilweise zu fahrig im Zweikampf.

Fazit: Wurde von Löw für das Aserbaidschan-Spiel nominiert. Ein Platz in der Startelf kommt aber zu früh. Dennoch: Gentner entwickelt sich peu a peu zum Backup der etablierten Spieler wie Ballack, Hitzlsperger oder Schweinsteiger.

 

Thomas Hitzlsperger: Hielt die Offensive der Wölfe bis weit in die zweite Hälfte in Schach und leitete immer wieder gute Kombinationen ein. Präsentierte sich allerdings ungewohnt schwach im Zweikampf (25 Prozent gewonnen). Beim Misimovic-Treffer nicht schuldlos, als er falsch einrückte.

Fazit: Den Stammplatz im DFB-Team hatte sich Hitzlsperger schon in der vergangenen Saison ergattert. Nun gibt auch Löw zu: Hitzlsperger ist besser als Frings. Momentan zusammen mit Ballack in der Mittelfeld-Zentrale gesetzt.

 

Sami Khedira: Bot vor allem im ersten Durchgang bei den Wölfen eine ansprechende Leistung. Leitete mehrfach die Angriffe des VfB ein und hatte selbst gute Torchancen, wie bei seinem Kopfball nach Pogrebnjak-Flanke. Fiel in Hälfte zwei ab.

Fazit: Führte die U 21 als Kapitän zur Europameisterschaft und spielte sich mit starken Auftritten in den Kader der DFB-Elf. Vielleicht klappt es ja in Baku sogar mit dem ersten A-Länderspiel-Einsatz.

 

Marko Marin: Die erste Halbzeit gegen Frankfurt war zum Vergessen: Wenige Ballkontakte, mittelmäßige Pass- und Zweikampfwerte und mangelnde Bindung zum Bremer Spiel. In Durchgang zwei kamen zumindest einige Flanken an.

Fazit: Seinen Bundesliga-Einstand bei Werder hat er sich sicherlich anders vorgestellt. Wurde von Özil deutlich in den Schatten gestellt. Bei Löw aber weiterhin eine wichtige Alternative auf den Außen. Gegen Aserbaidschan nicht im Kader.

 

Mesut Özil: Gegen Frankfurt der stärkste Bremer auf dem Platz: Wendig, trickreich und immer anspielbar. Überragende neun Torschüsse. Holte den Elfer raus und verwandelte ihn persönlich.

Fazit: Ist in Bremen zum Führungsspieler aufgestiegen und soll in dieser Saison in Diegos Fußstapfen treten. Ist sowohl bei Werder als auch im DFB-Team die Zukunft im offensiven Mittelfeld. In Baku winkt ihm ein Platz in der Startelf auf der linken Seite.

 

Simon Rolfes: Stand in Mainz nach seiner Knie-OP eine halbe Stunde auf dem Rasen. Blieb nach vorne unsichtbar, machte nach hinten aber auch nichts kaputt.

Fazit: Benötigt nach seiner Verletzung noch Spielpraxis, um wieder in Topform zu kommen. Im DFB-Team sind Ballack und Hitzlsperger im defensiven Mittelfeld gesetzt. Rolfes konkurriert mit Frings. Das Spiel in Baku kommt für ihn zu früh.

 

Bastian Schweinsteiger: 1. Halbzeit pfui, 2. Halbzeit hui. Schweinsteiger präsentierte gegen Hoffenheim zwei Gesichter und passte sich somit nahtlos der Leistung der Mannschaft an. Hatte in Durchgang eins nach den Zweikämpfen mit Carlos Eduardo Knoten in den Füßen, steigerte sich aber in Hälfte zwei und machte immer wieder Druck nach vorne.

Fazit: Vorerst im DFB-Team gesetzt. Von hinten drücken allerdings Gentner und Trochowski. Viele Ausrutscher darf er sich nicht mehr erlauben. Löw erwartet von ihm den nächsten Schritt.

 

Piotr Trochowski: Dürftige Vorstellung in Freiburg. Kein Elan, keine zündende Idee, nur 33 Prozent gewonnene Zweikämpfe. Positiv: Bereitete mit einem Eckball die Führung des HSV vor. Das war's aber auch schon.

Fazit: Konkurriert auf den Außen mit Schweinsteiger und Özil um einen Platz in der Startelf gegen die Vogts-Truppe. Nach der Leistung in Freiburg dürfte Troche das Nachsehen haben.

 

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