Gentner und Troche in Länderspiel-Form

Von SPOX
Montag, 25.05.2009 | 11:55 Uhr
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Venlo

Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Qualifikationsgruppe 4 auf einem guten Weg zum nächsten großen Fußball-Event.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 38 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Michael Ballack: Wurde im Saisonfinale beim 3:2-Sieg bei Sunderland nach 27 Minuten für den verletzten Belletti eingewechselt und machte eine ordentliche Partie. Versuchte immer wieder, die tief stehende Sunderland-Defensive aufzubrechen, blieb im Torabschluss aber unglücklich.

Fazit: Für Ballack ist die Saison noch nicht zu Ende. Am Wochenende steht das FA-Cup-Finale gegen Everton an. Aus diesem Grund kann der Kapitän nicht an den Länderspielen gegen China und die Vereinigten Arabischen Emirate teilnehmen, bleibt aber in Löws Formation unersetzbar.

 

Tim Borowski: Kam gegen Stuttgart erst in der 89. Minute zu seinem 25. Saisoneinsatz und war natürlich nicht mehr auffällig.

Fazit: Nur drei BL-Einsätze über 90 Minuten im ersten Bayern-Jahr sind ernüchternd. Er muss auf eine neue Chance beim neuen Trainer Louis van Gaal hoffen - obgleich das Angebot im Mittelfeld nicht kleiner werden dürfte. An die Nationalelf ist momentan nicht zu denken.

 

Torsten Frings: Ging in Wolfsburg ziemlich wehrlos mit unter. Leistete wie alle anderen keine Gegenwehr, dabei hätte man das zumindest von einem Mann wie Frings erwarten können. Nach vorne ohne Zug und Ideen, nach hinten meist einen Schritt zu spät und ohne Präsenz.

Fazit: Stabilisierte sich gegen Ende der Spielrunde. Geht aber mit Rückstand auf seine direkten Kontrahenten Hitzlsperger und Rolfes aus der Saison.

 

Christian Gentner: Einmal mehr ganz starker Auftritt im linken Mittelfeld. Seine Beidfüßigkeit zahlt sich auf dieser Position aus. Trotz seiner Größe auch im Eins-gegen-Eins mit starken Aktionen. Bereitete so auch Grafites ersten Treffer vor. Bei Dzekos Tor bewies er ganz viel Übersicht und Gefühl, als er den Ball schön auf den zweiten Pfosten schnippte.

Fazit: In dieser Verfassung ein Mann für die Startelf auf der Asien-Reise, bei der er Jogi Löw erstmals von seinen Fähigkeiten überzeugen kann.

 

Thomas Hitzlsperger: Agierte gegen Bayern etwas unglücklich im Spiel nach vorne, weil seine Bälle in die Spitze kaum ankamen. Muss manchmal noch eher den sicheren Ball spielen als gleich den Zuckerpass. In den Zweikämpfen solide, aber nicht so bärenstark wie sonst. Gab einen Gewaltschuss ab, den Butt aber entschärfte.

Fazit: Sehr starke Saison des VfB-Kapitäns, vor allem in der Rückrunde. Hat sich in den Qualifikationsspielen in die Stammelf von Löw gespielt und ist dort erstmal gesetzt.

 

Jermaine Jones: War gegen Hoffenheim wesentlich aktiver und engagierter als Nebenmann Engelaar. Verrichtete unermüdliche Laufarbeit in gewohnter Manier und assistierte Farfan beim 2:1-Führungstreffer mustergültig. Tauchte im zweiten Abschnitt aber weitgehend unter.

Fazit: Entwickelte sich auf Schalke zum absoluten Führungsspieler. Im DFB-Team hat er allerdings große Konkurrenz auf seiner Position. Wenig förderlich sind auch seine regelmäßigen Unbeherrschtheiten. Wurde nicht für die Asienreise berufen und fragte zu Recht: "Wenn man mich jetzt nicht nominiert, wann dann? Ich bin bei Löw offensichtlich abgeschrieben."

 

Sami Khedira: Nach Gelbsperre in München wieder im Team, aber nicht so auffällig wie sonst. Bekam wenig Ordnung ins Spiel und konnte auf der rechten Abwehrseite auch nur bedingt gegen Ribery und Lahm aushelfen. Eines seiner schwächeren Spiele für den VfB.

Fazit: Entwickelte sich in dieser Saison endgültig zum Stammspieler beim VfB. Bestreitet im Sommer die U-21-EM und ist danach reif für seine erste Nominierung in den A-Kader.

 

Marko Marin: Musste auch gegen Dortmund wieder lange auf seinen Einsatz warten. Erst in der 74. Minute wurde er für Colautti eingewechselt. In der letzten Viertelstunde ging es für Gladbach in erster Linie darum, keinen Treffer mehr zu kassieren. Die Offensiv-Bemühungen wurden weitestgehend eingestellt.

Fazit: Marin verfügt zweifelsfrei über riesiges Talent, muss aber in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen. Nur als Stammspieler, egal ob in Gladbach oder bei einem anderen Verein, hat er eine Chance auf die WM-Teilnahme.

 

Mesut Özil: Nach dem schwachen Auftritt im UEFA-Cup in Wolfsburg nur auf der Bank. Wurde nach knapp einer Stunde für Hunt eingewechselt, konnte aber keine Akzente mehr setzen und fügte sich in sein Schicksal wie der Rest des Teams.

Fazit: Ist in Bremen sportlich zum Führungsspieler aufgestiegen und soll in der nächsten Saison in Diegos Fußstapfen treten. Ist die Zukunft im deutschen offensiven Mittelfeld.

 

Simon Rolfes: War neben Kadlec in einer schwachen Bayer-Elf in Cottbus noch der Beste. Verlor kurz vor der Halbzeit Mittelfeld-Partner Vidal, der mit Gelb-Rot vom Platz musste. Bis dahin funktionierte das Duo recht gut. In Durchgang zwei versuchte er das Loch zu stopfen, das Vidal hinterließ. Dies gelang ihm jedoch nur teilweise.

Fazit: Die Reihenfolge im DFB-Team bleibt unverändert. Rolfes spielt auf konstantem Niveau, auch wenn er im Saisonfinale etwas abbaute, und ist schärfster Konkurrent von Thomas Hitzlsperger für den Platz neben Michael Ballack.

 

Bastian Schweinsteiger: War gegen den VfB viel unterwegs, um im Mittelfeld Löcher zu stopfen und deshalb offensiv nicht wirklich auffällig. War mit 75 Prozent gewonnenen Duellen allerdings einer der besten Zweikämpfer auf dem Platz.

Fazit: Spielte insgesamt eine solide Saison, hatte allerdings immer wieder Aussetzer, bei denen er kaum zu sehen war. Muss in seiner Leistung an Konstanz zulegen. Im DFB-Team auf der Außenbahn aber gesetzt.

 

Piotr Trochowski: Wurde in der 69. Minute eingewechselt und probierte sein Glück immer wieder mit Distanzschüssen. Kurz vor Abpfiff kam sein großer Moment, als er in der 90. Minute aus extrem spitzem Winkel das alles entscheidende 3:2 erzielte und den HSV damit doch noch nach Europa schoss. Trotz der 21 Minuten Spielzeit war er da, als es drauf ankam und erntet deshalb vier Sterne.

Fazit: Ging im Saisonfinale kräftemäßig auf dem Zahnfleisch, war aber voll da, als er gebraucht wurde. Hat sich in diesem Jahr zu einem absoluten Leistungsträger gemausert und ist erste Wahl in Löws Anfangsformation, auch wenn er mit Özil und Marin zwei ambitionierte Konkurrenten hat.

 

Tobias Weis: Bot zum Bundesliga-Abschluss auf Schalke eine ansprechende Leistung. Bemühte sich um schnelle Pässe in die Spitze. Leitete vor allem in den zweiten 45 Minuten etliche Tempogegenstöße ein und setzte die Angreifer Ba und Vukcevic mit öffnenden Pässen vielfach in Szene.

Fazit: Seine Formkurve zeigte in den letzten Wochen wieder nach oben. Ist aufgrund der vielen Ausfälle für die Asienreise nominiert. Sind alle fit, dann gehört Weis aktuell nicht zum DFB-Kader.

 

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