Ballack und Frings mit ansteigender Form

Von SPOX
Montag, 16.03.2009 | 17:04 Uhr
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Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Qualifikationsgruppe 4 auf einem guten Weg zum nächsten großen Fußball-Event.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 38 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Michael Ballack: Machte gegen Juve insgesamt ein ordentliches Spiel und zeigte sich endlich auch wieder in der Offensive aktiver. In der zweiten Halbzeit mit großem läuferischen Aufwand und hervorragender Spielübersicht. Stark: seine Schusstechnik in der 93. Minute, als nur Buffon einen Treffer verhinderte. Im ersten Durchgang war Ballack allerdings bis auf einen Fernschuss-Versuch kaum zu sehen. Gegen ManCity zeigte er ebenfalls eine ansprechende Leistung, vergab aber einmal mehr eine gute Chance zum ersten Saison-Tor in der Liga.

Fazit: Der Capitano ist auf dem richtigen Weg. Zur absoluten Top-Form fehlt allerdings noch ein Stück.

 

Tim Borowski: Musste sowohl gegen Lissabon als auch in Bochum wegen einer Oberschenkel-Zerrung passen.

Fazit: Derzeit ohne Chance auf einen Stammplatz im Verein und in der Nationalmannschaft.

 

Torsten Frings: Stand nach überstandener Oberschenkelverhärtung gegen St.-Etienne wieder als Sechser auf dem Rasen und bestätigte seine zuletzt starke Form. War auch gegen den VfB wieder top drauf. Frings konzentrierte sich auf die Defensive und ließ die Offensive machen. Wichtig für Werder: Frings hat sich das Meckern abgewöhnt. Schiri-Attacken gehören offenbar der Vergangenheit an.

Fazit: Wenn auch ohne Torgefahr - in der zentralen Defensive war Frings extrem präsent. Hat seinen Rückstand auf Rolfes und Hitzlsperger in Sachen Nationalmannschaft wieder aufgeholt.

 

Christian Gentner: Taute gegen Schalke speziell in der zweiten Spielhälfte immer mehr auf. Gemeinsam mit Spielmacher Misimovic zog er die Fäden im Offensiv-Spiel der Wölfe, verpasste es allerdings mehrmals, sich selbst in die Torschützenliste einzutragen.

Fazit: Tritt in Sachen Nationalmannschaft auf der Stelle. Es fehlen die spektakulären Aktionen in seinem Spiel. Ohne diese wird es für ihn schwer, an der DFB-Tür anzuklopfen.

 

Thomas Hitzlsperger: Hitzlsperger gelang gegen Werder wenig bis gar nichts. Das Bremer Mittelfeldspiel rauschte nur so am VfB-Mann vorbei. Darüber hinaus gelangen ihm keine Akzente nach vorne. Das Sechser-Duell Hitz vs. Frings ging ganz klar an den Bremer.

Fazit: Herber Rückschlag für Hitzlsperger im Rennen um eine freie Planstelle im DFB-Mittelfeld. In dieser Form sollte Löw besser auf den Stuttgarter verzichten.

 

Jermaine Jones: Bester Schalker in Wolfsburg! War an allen drei Toren beteiligt und stemmte sich jederzeit gegen die Niederlage. Mutiert mehr und mehr zum Chef der Knappen.

Fazit: Jones' Einstellung und Siegeswille auf dem Platz ist beeindruckend. Genau das will Löw sehen. Jedoch hat er mit Ballack, Frings, Hitzlsperger und Rolfes geballte Konkurrenz im DFB-Mittelfeld und wird sich deshalb weiterhin hinten anstellen müssen.

 

Sami Khedira: Neben Gebhart Stuttgarts auffälligster Akteur beim Debakel gegen Werder. Zwei satte Schüsse aus der zweiten Reihe, große Laufbereitschaft. Aber gegen die Diego-Gala hatte er nichts entgegenzusetzen. Mehrmals wurde er vom Brasilianer vernascht.

Fazit: Bleibt trotz der bescheidenen Vorstellung in Bremen einer der Aufsteiger des Jahres und darf weiter gespannt vor dem Telefon auf Löws Anruf warten.

 

Marko Marin: Eine Vorlage und ganz starke 63 Minuten. Das war die Bilanz von Gladbachs Mini-Dribbler. Marin zeigte erneut seine Qualitäten und legte mit einem starken Solo zur 1:0-Führung auf. Ansonsten: Große Ballsicherheit, viele Ideen und immer gefährlich. Aber: Nach gut einer Stunde musste Marin das Feld verlassen. Sein Kommentar dazu: "Damit muss ich wohl leben ..."

Fazit: Er macht weiter ordentlich Druck auf die Stammkräfte im DFB-Team und wird auch gegen Liechtenstein und Wales zu Einsatzzeiten kommen.

 

Mesut Özil: Trotz der vier Werder-Tore gegen Stuttgart: diesmal zauberten andere. Dennoch zeigte Özil, dass er das hohe Bremer Tempo mitgehen kann. Spielte solide, überließ die genialen Momente aber seinem Partner Diego. Stand gegen St.-Etienne wegen einer Knieverletzung nicht im Kader.

Fazit: Als Mittelfeld-Alternative mit großem Zukunfts-Potenzial muss ihn Löw weiter auf dem Zettel haben und für kommende Länderspiele nominieren.

 

Simon Rolfes: Erledigte seine Defensivaufgaben in Berlin über weite Strecken ganz ordentlich, leistete sich allerdings auch zu viele leichte Ballverluste. In der Spieleröffnung mit großen Problemen, da Herthas nominell zweiter Stürmer Raffael ihn immer wieder geschickt störte.

Fazit: Ragt seit gut vier Wochen nicht mehr an die Form der Hinrunde heran. Schlecht für Rolfes, der so wichtige Argumente im Kampf um einen Platz im defensiven DFB-Mittelfeld verliert.

 

Bastian Schweinsteiger: Gegen Sporting Vorbereiter und Torschütze und in Abwesenheit von Ribery zuständig für die Standards, die er sehr vernünftig ausführte. Leistete sich in der zweiten Halbzeit ein paar schlampige Pässe. Bereitete gegen Bochum mit einem tollen Zuspiel das 2:0 von Philipp Lahm vor. Brachte allerdings kaum Impulse über rechts und verstand es nicht, das Spiel schnell zu machen. Lief sich zu häufig fest und suchte sein Heil oft in der Mitte.

Fazit: Weiterhin auf der Suche nach Konstanz. Muss unbedingt zulegen, um seine exponierte Position in der Nationalmannschaft nicht zu gefährden.

 

Piotr Trochowski: Packte gegen Istanbul immer mal wieder seine gefährlichen Distanzschüsse und Standards aus, vernachlässigte jedoch wie Jansen das Spiel über die Außen. Gerade in einem solch hitzigen Spiel muss ein Nationalspieler mit seinen Ansprüchen mehr Verantwortung übernehmen und kühlen Kopf bewahren. Gegen Cottbus zunächst auf der Bank. Kam nach 29 Minuten und versenkte kurz darauf einen Freistoß. Blieb in der Folge blass.

Fazit: Die Verbannung auf die Bank war ein klares Zeichen von Jol. Troche wirkte in den letzten Wochen etwas überspielt und verliert im DFB-Team seine zuletzt gute Position. Sein Stammplatz unter Löw ist in Gefahr.

 

Tobias Weis: Zeigte in Frankfurt sein bestes Spiel in der Rückrunde. Kam nach Rotsperre gegen Bremen auf der rechten Mittelfeldseite zum Zug, stopfte einige Löcher und ging positiv aggressiv zu Werke. In Ansätzen der "alte" Weis. Genehmigte sich neben einigen Offensivaktionen jedoch auch immer wieder mal wieder Auszeiten und rannte sich in der Schlussphase zu häufig fest.

Fazit: Nach seiner Zwangspause zwar wieder auf dem Weg der Besserung. Mit einer Berufung ins Nationalteam darf er vorerst allerdings nicht rechnen.

 

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