Schweinsteiger mit starker Frühform

Von SPOX
Montag, 02.02.2009 | 16:19 Uhr
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Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Qualifikationsgruppe 4 auf einem guten Weg zum nächsten großen Fußball-Event.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 39 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Michael Ballack: Während die Bundesliga-Spieler in der Winterpause waren, spielte Ballack mit dem FC Chelsea in der englischen Premier League durch und wurde von SPOX natürlich auch weiter bewertet. In den Spielen gegen Everton und West Bromwich (Boxing Day) wirkte der Capitano uninspiriert und wenig torgefährlich, brachte aber jederzeit seine Zweikampfstärke in der Defensive ins Spiel der Blues ein. Im Knallerduell gegen ManUnited war der 32-Jährige zu keinem Zeitpunkt in der Lage, der Partie Impulse zu geben - ein lethargischer Auftritt von Ballack und dem gesamten Team brachte den Blues eine 0:3-Packung gegen die Red Devils ein. Besser lief es beim 2:1-Erfolg gegen Stoke: Vergab Ballack in der 51. Minute noch eine Riesenchance per Kopfball, fälschte er einen Lampard-Schuss in der Nachspielzeit mit dem Rücken unhaltbar ins Tor ab. Im Spitzenspiel am vergangenen Wochenende gegen den FC Liverpool zeigte der Ex-Münchener eine ansprechende Leistung. Unterband des Öfteren die Angriffe von Gerrard & Co. und war defensiv stets präsent. Kämpferisch und läuferisch macht Ballack ohnehin keiner etwas vor. Allerdings: Wie auch in den Spielen zuvor ließ er Kreativmomente und Torgefährlichkeit gänzlich vermissen. Ist noch lange nicht bei 100 Prozent angekommen, im Länderspiel gegen Norwegen dennoch in der ersten Elf von Joachim Löws gesetzt.

 

Tim Borowski: Obwohl Jürgen Klinsmann im Pokal in Stuttgart drei Mal auswechselte, kam Borowski nicht zum Einsatz. An die erste Elf kommt der Ex-Bremer momentan nicht ran. In der Liga beim HSV immerhin mit 20 Minuten Spielzeit. Konnte dort aber keinerlei Impulse setzen und bleibt allenfalls in der Rolle des Edeljokers beim Rekordmeister. Die Chancen auf eine Berufung in den Kader für das Norwegen-Spiel stehen nicht gerade gut für den 28-Jährigen.

 

Torsten Frings: Rackerte und kämpfte enorm im Pokal-Fight gegen Dortmund. Setzte auch offensiv Akzente, indem er die vor ihm postierten Mitspieler gut in Position brachte. So stark der 32-Jährige gegen den BVB auftrumpfte, so jämmerlich war seine Vorstellung gegen Bielefeld. In den ersten Minuten zeigte er mit einer bissigen Grätsche gegen Katongo noch den nötigen Kampfgeist, in der Folge tauchte Bremens Sechser völlig unter. Auffällig wurde Frings erst wieder in der 49. Minute, als er Katongo kampflos den Ball überließ und so die Bremer Niederlage einläutete. Löw plant trotz seiner katastrophalen Leistung gegen die Arminia mit ihm: "Ich gehe davon aus, dass Torsten gegen Norwegen wieder dabei ist. Ich habe schon vor der Winterpause einen Formanstieg bei ihm gesehen, er hat sich ordentlich präsentiert."

 

Christian Gentner: Musste unter der Woche im DFB-Pokal gegen Rostock die erste Halbzeit auf der Bank schmoren und kam erst nach Wiederanpfiff. Gentner sorgte maßgeblich dafür, dass es im zweiten Durchgang wesentlich besser für die Wölfe lief. War viel unterwegs und hatte seine beste Szene in der 79. Minute, als er mit einem starken Solo das 3:1 erzielte und die Partie damit entschied. Baute demgegenüber in der Liga gegen Köln etwas ab: Über seine linke Seite lief so gut wie gar nichts zusammen, Gentner strahlte keinerlei Durchsetzungskraft und Biss aus und war an keiner Torszene beteiligt. Immerhin: Gemeinsam mit Marcel Schäfer hatte der 23-Jährige defensiv den Laden ganz gut im Griff. Nach 70 Minuten war Schluss für Gentner, Okubo übernahm. Durch seine schwankenden Leistungen ist Gentner momentan weit weg von einer Berufung in die Nationalmannschaft.

 

Thomas Hitzlsperger: Eine Woche zum Abschreiben für "The Hammer". Bekam im Pokal gegen die Bayern im defensiven Mittelfeld überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Wirkte überhaupt nicht spritzig und spielte enorm viele Fehlpässe, was dem Stuttgarter Spiel sichtlich Schmerzen bereitete. Durfte sich von der Kritik Jens Lehmanns im Anschluss durchaus angesprochen fühlen. Der Kapitän des VfB spielte auch gegen Gladbach eine äußerst unauffällige Partie und konnte keine zündenden Ideen in das Stuttgarter Offensivspiel einbringen. Auch seine sonst so gefürchteten Distanzschüsse blieben aus. Wurde aufgrund seiner dürftigen Leistung in der 63. Minute von Trainer Markus Babbel folgerichtig aus dem Spiel genommen. Verliert mehr und mehr den Anschluss an seine Konkurrenten im DFB-Team. Simon Rolfes hat momentan die Nase vorn und auch Torsten Frings steht vor einer Rückkehr auf die Sechserposition.

 

Jermaine Jones: Seine Defizite im Offensivspiel sind bekannt. Räumte beim Pokal-Sieg in Jena aber konsequent im defensiven Mittelfeld auf, immens auch sein Laufpensum. Startete gelegentlich sogar Angriffe über die Flügel - die aber nicht viel einbrachten. In der Liga fehlte der 27-Jährige aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre aus dem Spiel in Hoffenheim. Wird am kommenden Bundesliga-Wochenende gegen Bremen wieder fester Bestandteil des S04-Mittelfeldes sein. Anders in der Nationalmannschaft: Dort hat er mit Ballack, Frings, Schweinsteiger, Hitzlsperger und Rolfes mindestens fünf Konkurrenten vor sich. Ein Einsatz im Länderspiel gegen die Norweger ist unwahrscheinlich.

 

Sami Khedira: Auch er konnte dem Stuttgarter Spiel beim Pokal-Debakel keine Impulse verleihen. Hatte es aber auch schwer mit Hitzlsperger als Nebenmann. Dennoch: Von seiner Leistung zum Hinrundenende war er wie die gesamte VfB-Mannschaft meilenweit entfernt. Gegen Gladbach kam der 21-Jährige zu Beginn nur schwer in die Partie. Steigerte sich jedoch mit zunehmender Spieldauer und war an den wenigen Torchancen des VfB direkt beteiligt. Spektakulär sein Fallrückzieher vor dem 2:0 durch Mario Gomez. Wiederholt und konserviert Khedira seine Leistungen vom Dezember in der Rückrunde, dann wird Jogi Löw nicht um ihn herum kommen.

 

Marko Marin: Saß in Stuttgart für viele Experten überraschend nur auf der Bank. Trainer Hans Meier begründete die Entscheidung mit seiner defensiv ausgerichteten Taktik. Der kleine Dribbelkünstler kam erst in der 74. Minute, konnte aber dem Gladbacher Spiel keine Impulse mehr geben. Daher bleibt der viermalige Nationalspieler am ersten Rückrundenspieltag ohne Bewertung. Dennoch bleibt der 19-Jährige auch im Jahr 2009 eine echte Alternative im Mittelfeld von Jogi Löw und könnte schon gegen Norwegen zu weiteren Länderspielminuten kommen.

 

Mesut Özil: Unauffällige Partie des Deutsch-Türken im Pokal gegen Dortmund. War am Siegtreffer maßgeblich beteiligt, indem er den Ball - allerdings unfreiwillig - zu Pizarro brachte. Gegen Bielefeld war Özil der einzige Bremer Mittelfeldspieler, der Laufbereitschaft und Engagement erkennen ließ. Versuchte immer wieder, das Spiel zu ordnen und das Geschehen zu kontrollieren. Allerdings war der 20-Jährige dermaßen auf sich allein gestellt, dass die meisten guten Ansätze sofort wieder verpufften. Zu wenig für eine Berufung ins DFB-Team - so er sich denn für Deutschland entscheidet. DFB-Sportdirektor Matthias Sammer will Özil nicht um jeden Preis im DFB-Dress sehen: "Wenn ich mich für den Adler auf der Brust entscheide, dann heißt das: Ich erkenne dieses Land an, kämpfe und spiele für dieses Land. Aber wir werden niemanden zwingen, für Deutschland zu spielen."

 

Simon Rolfes: Im Pokal gegen Cottbus gewohnt solide im defensiven Mittelfeld. War in der Rückwärtsbewegung kaum gefordert und spielte den ein oder anderen klugen Pass in die Spitze. Stand aber ganz klar im Schatten der Offensivkräfte. Bekam die Partie in der Liga gegen Dortmund im ersten Durchgang überhaupt nicht in den Griff. Defensiv zwar noch ordentlich, im Spielaufbau aber ohne die sonst übliche Ruhe und Übersicht. Kein Antreiber in Halbzeit eins. Nach dem Wechsel dann verbessert, mit deutlich mehr Ballkontakten. Holte sich die Kugel schon weit in der eigenen Hälfte und verteilte die Bälle. Stark sein öffnender Pass vor dem Ausgleich von Helmes. Der 27-Jährige hat aktuell für die Besetzung der Sechs im DFB-Mittelfeld noch leichte Vorteile gegenüber Torsten Frings und Thomas Hitzlsperger. Kann mit einem Einsatz gegen Norwegen rechnen.

 

Bastian Schweinsteiger: Zeigte eine überragende Leistung im Pokal in Stuttgart. Wirkte extrem quirlig und zweikampfstark, brachte die Bayern mit einem schönen Schuss in Führung und zeigte auch beim Elfmeter keine Nerven. Insgesamt eine sehr reife Leistung. Kommt ähnlich wie Lahm leichtfüßig und antrittsschnell daher - offenbar beflügelt ihn der Kampf um seinen Stammplatz mit Altintop bei den Bayern. In Hamburg längst nicht so präsent. Hätte dort wegen Riberys Schwäche in die Rolle des Anführers schlüpfen können und verpasste die Chance. Trotzdem gegen Norwegen als Starter gesetzt.

 

Piotr Trochowski: Engagierte Vorstellung des kleinen Antreibers im Pokal gegen 1860 München. Troche war an den meisten Offensivaktionen des HSV direkt beteiligt, war viel unterwegs und spielte einige kluge Pässe. Mit seinem beherzten Antritt vor dem Führungstreffer (44.) setzte der 24-Jährige Olic mustergültig in Szene. Bereitete mit einem seiner gefürchteten Distanzschüsse zudem das dritte Tor des Kroaten vor (86.). Brauchte offenbar die Anlaufzeit im Pokal gegen die Löwen, um dann in der Liga gegen die Bayern richtig auftrumpfen zu können. War Dreh- und Angelpunkt im HSV-Spiel und zeigte sich schon in guter Frühform. Wuselig, trickreich und vor allem: extrem gefährlich mit seinen Weitschüssen. Trieb Bayern-Keeper Rensing damit immer wieder Schweißperlen auf die Stirn und war bester Hamburger Feldspieler. In dieser Verfassung auch aus dem Mittelfeld der Nationalelf nur schwer wegzudenken. Dürfte gegen Norwegen im linken Mittelfeld gesetzt sein.

 

Tobias Weis: Wie gewohnt war der 23-Jährige gegen Cottbus sehr viel unterwegs und extrem giftig in den Zweikämpfen. Funktionierte als Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff und trieb die Hoffenheimer Angriffe immer wieder dynamisch nach vorne. Hielt sich aber sehr viel im Zentrum auf und ließ damit Beck auf rechts ab und zu allein. Zwar hat Joachim Löw vorgegeben, im Test gegen Norwegen nicht allzu viel ausprobieren zu wollen. Aber man weiß ja nie - vielleicht wird es das Länderspiel-Debüt für Weis.

 

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