WM-Formcheck Abwehr

Hoeneß über Friedrich: "Einfach weltklasse"

SID
Montag, 10.11.2008 | 19:24 Uhr
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Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Qualifikationsgruppe 4 auf einem guten Weg zum nächsten großen Fußball-Event.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme bei den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 39 potenziellen Kandidaten.

 

 

 

Gonzalo Castro: War in Karlsruhe wie fast die gesamte Leverkusener Mannschaft in der ersten Hälfte ohne Fehl und Tadel und ließ auf seiner rechten Seite keinen Raum für Karlsruher Angriffe. Schaltete in Halbzeit zwei einen Gang zurück und war am Ausgleichstreffer durch einen Stellungsfehler maßgeblich beteiligt. Castro konnte sein enormes Potenzial in den letzten Wochen nur teilweise abrufen und muss um seine Nominierung gegen England zittern.

 

Arne Friedrich: Souveräne Vorstellung beim 0:0 im UEFA-Cup in Charkow. Gegen die offensivstarken Hoffenheimer lieferte Friedrich eine ganz starke Leistung ab und bestätigte seine gute Form. Goalgetter Ibisevic (0 Torschüsse, 8 Prozent gewonnene Zweikämpfe) meldete Friedrich komplett ab. Für Hertha-Manager Dieter Hoeneß war die Leistung der Berliner Innenverteidigung gegen Hoffenheim "einfach weltklasse". Gegen die angriffsstarken Engländer und bei seinem "Heimspiel" in Berlin dürfte Friedrich auf der rechten Verteidigerposition gesetzt sein.

 

Clemens Fritz: Wurde gegen Panathinaikos zur Halbzeit eingewechselt, musste aber nach 22 Minuten wegen eines Muskelfaserrisses schon wieder runter. Fehlte deswegen auch in der Liga gegen Bochum. Fritz kommt diese Saison einfach nicht auf die Beine und läuft - wenn er nicht verletzt ist - seiner Form hinterher. Deshalb und aufgrund seiner neuerlichen Verletzung kommt das Freundschaftsspiel gegen England für den 27-Jährigen wohl zu früh.

 

Andreas Hinkel: Schickte in der Liga den FC Motherwell mit 2:0 nach Hause und bleibt mit Celtic weiterhin Tabellenführer in Schottland. Spielte beim 1:1 in der Champions League gegen Manchester United in der ersten Halbzeit gegen Nani und hatte gegen den schnellen, wendigen Dribbler wenig Probleme. Bekam es in Hälfte zwei mit Ryan Giggs zu tun und hatte auch den Waliser trotz dessen Ausgleichstores im Griff. Einziges Manko: Er könnte sich noch mehr an der Offensivarbeit beteiligen. Steht nicht so im Fokus wie seine Konkurrenten auf der rechten Verteidigerposition und hat dadurch einen enormen Wettbewerbsnachteil. Gegen England wohl keine Alternative.

 

Mats Hummels: Zog sich im Spiel gegen Bochum am letzten Wochenende einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zu und konnte so gegen Hamburg nicht für den BVB auflaufen. Hummels fällt noch mindestens drei Wochen aus und muss seine Ambitionen in Sachen Nationalmannschaft auf die Rückrunde verschieben.

 

Marcell Jansen: Nach seinem Muskelfaserriss wurde Jansen gegen Borussia Dortmund in der 80. Minute eingewechselt. Half danach mit, den Hamburger Sieg über die Zeit zu retten, blieb aber ohne nennenswerte Szene. Jansen muss sich zunächst im Verein an Dennis Aogo machte vorbeikämpfen, um danach wieder zart an die Tür zur Nationalmannschaft klopfen zu können. Das England-Spiel kommt nach seiner langen Verletzungspause zu früh.

 

Philipp Lahm: Stand nach seinem Anbruch im rechten, äußeren Fußwurzelknochen noch nicht wieder im Kader. Fehlte so in der Champions League gegen Florenz und in der Liga auf Schalke. Befindet sich allerdings auf dem Weg der Besserung und stieg am vergangenen Freitag wieder ins Mannschaftstraining der Bayern ein. Gegen England wieder fit und eine feste Größe auf der linken Verteidigerposition.

 

Per Mertesacker: Extrem unauffälliges Spiel in der Champions League. War an keinem der drei Athener Gegentore direkt beteiligt, wirkte aber immer noch nicht richtig spritzig. Räumte in Bochum eine Menge weg. Vor allem bei den Flanken der Gastgeber konnte Mertesacker oftmals seine Größe ausspielen und mit dem Kopf klären. Insgesamt spielte Merte eine gute Partie und kommt nach seiner Verletzungspause langsam aber sicher besser in Tritt. Auch aufgrund fehlender Alternativen in der innenverteidigung gesetzt.

 

Christoph Metzelder: Durfte weder bei der 0:2-Schlappe in der Champions League gegen Juventus Turin noch in der Liga gegen den FC Malaga ran. Allerdings wechselte Metzelder seinen Sitzplatz: Gegen Juve saß der Ex-Dortmunder noch 90 Minuten auf der Tribüne, bei der Higuain-Show schon auf der Ersatzbank. Beide Male besetzten Cannavaro und Heinze die begehrten Plätze in der Innenverteidigung. Wird sich der Ex-Dortmunder in der Winterpause nicht umorientieren und den Verein wechseln, verliert er immer mehr den Anschluss an die Nationalmannschaft.

 

Christian Pander: Der Schalker Linksverteidiger fehlte sowohl in Santander als auch gegen die Bayern wegen eines Blutergusses in der Wade. Kam aber in der zweiten Mannschaft eine Halbzeit gegen Kaiserslauterns Reserve zum Einsatz und machte dort einen guten Eindruck. Könnte sein Bundesliga-Comeback nächsten Samstag gegen Leverkusen geben, für die England-Partie aber wohl kein Thema. Um dauerhaft als ernsthafte Alternative im DFB-Dress zu gelten, muss Pander seine Verletzungsanfälligkeit in den Griff bekommen.

 

Marcel Schäfer: Gute Vorstellung des Linksverteidigers beim 5:1 im UEFA-Cup gegen Heerenveen. Lief unermüdlich die linke Seite hoch und runter und überrannte seinen Gegenspieler Breuer regelrecht. Einziges Manko: Die zahlreichen Flanken führten zu keiner Torvorlage. In der Liga gegen Cottbus auf seiner linken Seite defensiv ohne Fehler. Zeigte einige gute Aktionen nach vorne, schlug ein paar gute Flanken. Die Konkurrenz (Jansen, Pander) schwächelt, auch Lahm musste zuletzt kurz pausieren - Schäfer darf sich deshalb und wegen seiner konstant guten Leistungen berechtigte Hoffnungen auf eine Berufung gegen England machen.

 

Serdar Tasci: Fehlte in Frankfurt wegen einer Oberschenkelverhärtung, die er sich beim Aufwärmen vor dem UEFA-Cup-Spiel gegen Partizan Belgrad zugezogen hatte. Davor zeigte er trotz der Stuttgarter Mini-Krise ordentliche Leistungen. Bis zum Länderspiel gegen England sollte die Verletzung abgeklungen und Tasci mangels Alternativen auch wieder mit dabei sein.

 

Heiko Westermann: Gegen Santander erneut in der Innenverteidigung aufgeboten. Wirkte nach überstandener Grippe nicht immer spritzig und hatte vor allem in der Anfangsphase durchaus Mühe. Steigerte sich aber im Lauf der Partie. Gegen die Bayern in der Innenverteidigung solide in der Defensive und mit Akzenten in der Offensive. Westermann darf nun auch im Verein auf seiner Lieblingsposition auflaufen, was ihm seinem Stammplatz in der DFB-Elf ein gutes Stück näher bringt.

 

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