Kroos mit der Traumnote

Von SPOX
Montag, 26.03.2012 | 14:40 Uhr
SPOX-Formcheck zur EM 2012 in Polen und der Ukraine
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Am 8. Juni 2012 findet in Warschau das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Deutschland spielt in der Vorrunden-Gruppe B gegen Portugal, die Niederlande und Dänemark. Mitte Mai wird Bundestrainer Joachim Löw seinen endgültigen EM-Kader bekannt geben.

Viele deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme, jedoch dürfen nur 23 Spieler die Reise nach Polen und in die Ukraine mitmachen. Wer sind am Ende die Glücklichen und wer muss zuhause bleiben? SPOX bewertet über die komplette Saison wöchentlich die Chancen der 41 potenziellen EM-Fahrer, gibt differenzierte Einschätzungen ab und zeigt die Formkurve der Casting-Kandidaten.

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

Wie kommt das Castrol EDGE Ranking zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

Torhüter: Ter Stegen wackelt ein bisschen

Abwehrspieler: Schäfer macht weiter Druck

Stürmer: Lebenszeichen von Cacau

 

Lars Bender: Fehlte Bayer Leverkusen wegen eines Muskelbündelrisses gegen Schalke.

 

Sven Bender: Unauffällige Partie bei Dortmunds Party in Köln. Defensiv kaum gefordert, weil der FC im Prinzip nicht gezielt nach vorne spielen wollte. Offensiv mit wenigen Akzenten. Die beste Szene hatte er bei einem Kopfballtreffer zum vermeintlichen 2:1, der aber wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde.

 

Mario Götze: Fehlte dem BVB wegen seiner Schambeinverletzung auch in Köln, soll aber schon bald wieder zur Mannschaft stoßen.

 

Kevin Großkreutz: Wie immer emsig und mit vielen kleinen, intensiven Sprints. Aber im Torabschluss zu harmlos. Seine linke Seite fiel zusammen mit Hintermann Schmelzer im Vergleich zum polnischen Duo Piszczek/Kuba doch etwas ab. Wäre bei Lewandoskis Treffer zum 1:3 wohl auch noch parat gestanden.

 

Ilkay Gündogan: Gegen Köln anfangs fahrig und mit ungewohnt vielen leichten Abspielfehlern. Fand erst spät seine Sicherheit und lenkte die Partie in der zweiten Halbzeit besser. Da zeigten sich dann Gündogans Fähigkeiten. Kam zudem noch zu einem leichten Abstaubertor und einem Assist.

 

Lewis Holtby: In der ersten Halbzeit war Holtby gegen Leverkusen einer der auffälligsten Schalker auf dem Feld. Immer wieder kurbelte er das Schalker Offensivspiel an und hatte mit einem guten Distanzschuss ein Tor auf dem Fuß. In der zweiten Hälfte baute Holtby etwas ab. Nichtsdestotrotz eine gute Leistung des defensiven Mittelfeldspielers.

 

Sami Khedira: Ruhiger Arbeitstag, defensiv gegen San Sebastian kaum geprüft. Seine auffälligste Offensivaktion war die Torvorlage - die war allerdings stark. Legte Benzema den Ball vor dessen Tor direkt und perfekt in den Lauf.

 

Toni Kroos: Brachte Bayern mit einem technisch anspruchsvollen Tor gegen Hannover in Führung. Dazu lieferte er die Vorlage zum Tor von Gomez. Hinzu kamen insgesamt vier Torschussvorlagen, eine Passquote von 87 Prozent und eine Präsenz, wie man sie von einem Zehner erwartet.

 

Marko Marin: Fehlte gegen Augsburg wegen den Nachwehen einer Zerrung.

 

Thomas Müller: Gegen Hannover zunächst auf der Bank, wurde in der 78. Minute dann eingewechselt und hatte auch gleich noch eine große Chance: Kam aber nicht zum Abschluss, nachdem er Zieler schon umkurvt hatte.

 

Mesut Özil: Durfte Reals Sieg gegen San Sebastian von der Tribüne aus verfolgen, weil er im Spiel davor mit Rot vom Platz geflogen war und ein Spiel gesperrt wurde.

 

Marco Reus: Brauchte eine halbe Stunde, um in die Partie gegen Hoffenheim zu kommen. Dann aber gewohnt quirlig, schnell, torgefährlich. Schütze des Gladbacher Tores, doch in der letzten halben Stunde schwanden auch bei ihm die Kräfte. Konnte sein Team in der Schlussphase nicht mehr entscheidend mitreißen.

 

Simon Rolfes: Nach einem harten Ellbogenschlag gegen Julian Draxler hätte Rolfes eigentlich die Rote Karte sehen müssen, doch die Szene blieb unbestraft. Nur zu Beginn der zweiten Halbzeit trat der Leverkusener sportlich in Erscheinung, als er mit zwei Distanzschüssen für Gefahr sorgte. Insgesamt kam jedoch auch von ihm auf Schalke einfach zu wenig.

 

Sebastian Rudy: Trat in Mönchengladbach taktisch sehr flexibel auf, bei Ballbesitz fast als Linksaußen, ansonsten arbeitete er auch zuverlässig in die Defensive. Nicht auffällig, aber mit einer recht soliden Leistung.

 

Bastian Schweinsteiger: Schaffte es auch gegen Hannover wegen seiner Knöchelverletzung nicht in Bayerns Kader.

 

Christian Träsch: Ganz bitterer Abend für den Wölfe-Kapitän! Gegen den Hamburger SV schmorte Träsch 90 Minuten lang auf der Bank. Damit stand er erstmals, seit er bei Wolfsburg spielt, nicht in der Startelf. Vertreter Hasebe zeigte rechts hinten eine ansprechende Leistung.

 

Torhüter: Ter Stegen wackelt ein bisschen

Abwehrspieler: Schäfer macht weiter Druck

Stürmer: Lebenszeichen von Cacau

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