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Deutschland gegen Rumänien im LIVE-TICKER: Das U21-EM-Halbfinale zum Nachlesen

Von SPOX

Die U21 des DFB hat das EM-Halbfinale gegen Rumänien mit 4:2 gewonnen und steht somit im Finale. Hier könnt ihr die Partie im Liveticker nachlesen.

Was für eine Achterbahnfahrt im Glutofen von Bologna! Dieses Spiel bot wirklich alles, was diesen Sport so faszinierend macht und nun auch noch schöne Bilder. Die deutsche Mannschaft geht in die rumänische Kurve und spendet Applaus, den diese erwidert. Nachdem die Rumänen in Halbzeit eins tonangebend waren und verdient mit einer Führung in die Pause gingen, steigerten sich die DFB-Youngster in Halbzeit zwei deutlich und drehten das Spiel dank der besseren Spielanlage und auch besserer Kondition zu ihren Gunsten.

Nun bleibt noch die Frage, auf wen Kuntz' Jungs im Finale am Sonntag treffen. Um 21 Uhr stehen sich im zweiten Halbfinale Spanien und Frankreich gegenüber. Selbstverständlich gibt es diese Partie auch live bei uns, klicken Sie sich gerne rein!

Deutschland - Rumänien im LIVE-TICKER zum Nachlesen: 4:2

Tore: 1:0 Amiri (21.), 1:1 Puscas (26., Elfmeter), 1:2 Puscas (44.), 2:2 Waldschmidt (51., Elfmeter), 3:2 Waldschmidt (90.), 4:2 Amiri (90.+4.)

90.+7. Und dann ist Schluss! Die deutsche U21-Nationalmannschaft schlägt Rumänien nach einer starken zweiten Halbzeit mit 4:2 und steht damit im Endspiel dieser U21-Europameisterschaft.

90.+6. Hagi kommt nach einer abgewehrten Ecke nochmal zu einem Distanzschuss, doch der rauscht meilenweit über den Kasten.

90.+4. Trainer Stefan Kuntz nimmt noch etwas Zeit von der Uhr und Mahmoud Dahoud vom Platz. Robin Koch soll nun mithelfen, den Sieg über die Zeit zu bringen.

U21-EM: DFB-Team im Finale - Amiri macht den Deckel drauf

90.+4. Tooooooooor! Deutschland - Rumänien 4:2! Nadiem Amiri krönt seine überragende Leistung mit seinem zweiten Tor. Diesmal nimmt er sich den Freistoß und schlenzt diesen aus 22 Metern ins lange Eck, was für ein wunderschönes Tor.

90.+3. Rumäniens Keeper Radu sieht wegen Meckerns noch die Gelbe Karte.

90.+2. Jetzt haben wir wirklich alles gesehen, was ein abgefahrenes Fußballspiel so bieten kann, es gibt die Rote Karte für Alexandru Pascanu! Nmecha versucht sich an ihm vorbei zu dribbeln und wird dann umgerissen. Klare Kiste.

Deutschland auf Final-Kurs: Wieder Waldschmidt!

90. Tooooooooooor! Deutschland - Rumänien 3:2! Eine einstudierte Freistoßvariante ist (vielleicht) der Schlüssel zum Glück. Dahoud und Amiri stellen sich mit dem Rücken zum Tor vor den Ball und verdecken so Torwart und Mauer die Sicht. Der Hoffenheimer dreht sich um 90 Grad und legt kurz ab, Waldschmidt läuft an und zieht flach ab. Durch eine Lücke in der rumänischen Mauer rauscht der Schuss an den Innenpfosten und dann ins Netz.

89. Zweiter Wechsel bei Deutschland: Maximilian Eggestein räumt seinen Platz für Arne Maier von Hertha BSC.

88. Alexandru Pascanu sieht die Gelbe Karte, nachdem er Lukas Nmecha regelwidrig stoppte. Sonst wäre der wieder nach einem langen Ball von Tah durch gewesen.

87. Dritter und (vorerst) letzter Wechsel bei Rumänien. Doppeltorschütze George Puscas schleicht entkräftet vom Rasen, den nun Adrian Petre betritt. Der kam schon gegen Kroatien als Joker und netzte dann postwendend ein.

Deutschland: Waldschmidt und Nmecha verpassen die Führung

85. Du glaubst es nicht, die Zweite! Tah schlägt einen fabelhaften langen Ball in Richtung Nmecha, der ein goldenes Näschen beweist und perfekt startet. Manea verschätzt sich und so hat der Stürmer von Manchester City freie Schussbahn und jede Menge Zeit. Wohl zu viel, denn sein Schlenzer landet auf der Tribüne.

85. Baumgartl klärt erst gut gegen Puscas und vertändelt dann den Ball. Nübel muss aus seinem Kasten kommen und wirft alles in den Zweikampf. Er ist vor dem rumänischen Stürmer am Ball und wird dann gefoult.

83. Die Zuschauer reiben sich verwundert die Augen, Luca Waldschmidt packt sich an den Kopf: Eggestein schaltet sich ins Angriffsspiel mit ein und schickt Amiri auf die Grundlinie. Der Richter-Ersatz drückt die Kugel aus spitzem Winkel aufs Tor und scheitert an Radu. Der Block fliegt zu Waldschmidt, der mit rechts den Ball nur reindrücken muss - wäre er nicht Linksfuß. So rutscht ihm das Ding vom Schlappen.

82. Mo Dahoud bekommt den Ball vom gerade eingewechselten Nmecha serviert und versucht es aus der Distanz. Dieser Schuss ist jedoch deutlich zu hoch angesetzt.

81. Nmecha rückt ganz nach vorne in die Spitze, Waldschmidt rutscht dafür hinter ihn auf die Zehnerposition. Das Risiko wird sichtbar peu à peu erhöht.

79. Der auffällige und emsige Florian Neuhaus bleibt nun draußen und Lukas Nmecha kommt in die Partie. Ein zentraler Mittelfeldspieler geht, ein Stürmer kommt also.

U21-EM: Deutschland vs. Rumänien - Verlängerung rückt näher

77. Nun deutet sich bei der deutschen Mannschaft der erste Wechsel an, Lukas Nmecha macht sich bereit.

76. Von den beiden Einwechselspielern ist bislang indes noch nicht viel zu sehen. Coman wurde just von Öztunali an der Mittellinie gelegt, das war es dann aber auch

74. Jede Mannschaft erarbeitete sich soeben einen Eckball, doch beide brachten nichts ein. Der rumänische nicht, weil Baluta Neuhaus umschubste und der deutsche nicht, weil Waldschmidts Flanke zu kurz geriet und von Manea abgeblockt werden konnte.

71. Amiri kurbelt über links an und legt wunderbar ab auf Öztunali, der in den gegnerischen Strafraum eindringt. Er behält die Übersicht und leitet den Ball weiter zu Waldschmidt, der nicht optimal zur Kugel steht, sie aber trotzdem mit links aufs Tor schlenzt und die lange Ecke nur knapp verfehlt.

69. Zweiter Wechsel bei Rumänien: Alexandru Cicaldau verlässt das Feld und Andrei Ciobanu kommt zu seinem EM-Debüt.

69. Schöne Aktion über die rechte Seite, wo Waldschmidt Öztunali mit einem Doppelpass steil schickt, doch dabei steht er im Abseits.

66. Mittelstädt gibt den Ball von links Richtung Elfmeterpunkt, wo Nedelcearu abblockt, allerdings genau auf Amiri. Der legt quer zu Neuhaus, der es mit einer Direktabnahme versucht, diese aber links am Tor vorbei setzt.

65. Man bekommt den Eindruck, dass die bislang so forschen Rumänen den Faden verloren haben. Von der Dynamik des ersten Spielabschnitts sind sie weit entfernt und auch deutlich mehr mit der Abwehrarbeit beschäftigt.

63. Es ist wieder soweit: Der Schiedsrichter unterbricht die Partie für eine Erfrischungspause. Das gibt Stefan Kuntz und auch seinem Kollegen Mirel Radoi natürlich die Möglichkeit, kleinere taktische Veränderungen vorzunehmen.

60. Die deutsche Mannschaft hat in dieser zweiten Halbzeit ordentlich am Ballbesitzverhältnis gedreht: Waren es in der ersten Hälfte noch 63 Prozent für die Rumänen, sind es nun "nur" noch 54. Ohnehin hat sich diese Partie, die zunächst einer wüsten Straßenschlägerei ähnelte, sich zu einer Art taktischen Boxkampf entwickelt.

57. Mit gutem Passspiel befreien sich die DFB-Youngster aus einer engen Spielsituation an der rechten Außenbahn. Neuhaus legt quer zu Waldschmidt, der aufdreht und mit seinem starken linken Fuß abzieht. Sein Schuss wird zur Ecke geblockt.

55. Es gibt die erste Auswechslung der Partie. Wie man schon erwarten konnte, ist für Andrei Ivan vorzeitig Schluss. Der verwarnte Außenbahnspieler lag schon in der 20. Minute mit einem Krampf auf dem Boden. Für ihn kommt Florinel Coman, der gegen England mit drei Scorerpunken auf sich aufmerksam machen konnte.

53. Und wie die Rumänen in der ersten Halbzeit drängen die Deutschen sofort auf das Führungstor. Waldschmidt und Amiri kombinieren sich auf links in den Strafraum, ehe der Schütze des Ausgleichs zunächst am eigenen Mann, nämlich Öztunali scheitert und dann aber dem rumänischen Torwart auf die Hand steigt. Das wird zurecht abgepfiffen.

Deutschland gleicht aus! Sechstes Turniertor von Waldschmidt

51. Toooooooooor! Deutschland - Rumänien 2:2! Auch Deutschland kann es vom Punkt! Gian-Luca Waldschmidt läuft an und zielt wie Puscas auf dieselbe Seite und trifft! Es ist sein sechstes Turniertor.

50. Interessante Variante: Gleich vier Deutsche stehen in einer Reihe hinter dem Elfmeterpunkt, alles rechnet mit einem Flankenball. Doch Amiri schlägt die Kugel kurz in den Rückraum zu Dahoud, der sich an Hagi vorbeidrehen will und von diesem im Sechzehner umgerissen wird. Es gibt Elfmeter!

49. Öztunali holt über die halbrechte Bahn den ersten Eckball für die deutsche Mannschaft heraus.

47. Nun sind beide deutschen Innenverteidiger gelbverwarnt. Jonathan Tah leistet sich einen Stockfehler und kann den davon eilenden Puscas nur mit einem Trikotzupfer stopfen. Diese Gelbe Karte ist zwingend und somit auch berechtigt.

46. Der Platz ist mittlerweile fast komplett im Schatten, das hilft schon einmal in Bezug auf die äußeren Bedingungen. Nun darf es kein Erbarmen geben, Vollgas ist nun angesagt.

46. Weiter geht's! Keine Wechsel auf beiden Seiten.

Halbzeit: Die Partie brauchte die Erfrischungspause nach 15 Minuten, um in Fahrt zu kommen, tat dies dann aber so richtig. Mit der ersten richtigen Torchance ging Deutschland durch die feine Einzelaktion von Amiri in Führung. Doch es dauerte nicht lange, bis die Abwehr der Wucht der Rumänen erstmals nicht mehr standhalten konnte. Durch den berechtigten Elfmeter gab es dann den Ausgleich, fortan drückten nur noch die Rumänen und gingen dann auch kurz vor der Pause verdient in Führung. Sie sind klar spielbestimmend und auch deutlich aufmerksamer und schneller als ihre Gegenspieler. Das ist bislang der entscheidende Unterschied.

45.+7. Weiter als bis zum Strafraum der Rumänen kommen die Deutschen nicht, auch beim letzten Angriffsversuch des ersten Durchgangs über Öztunali. Nach 51 Minuten auf der Uhr ist dann Pause. Deutschland liegt zur Pause mit 1:2 gegen Rumänien zurück.

Nübel hält Deutschland im Spiel

45.+5. Glanztat Nübel! Fast eine Kopie des 1:2, Flanke Ivan und Kopfball Puscas. Der ist sogar nochmal um einiges wuchtiger als vorher. Umso bemerkenswerter, dass Nübel noch ins Eck hinab taucht und die Kugel so eben um den Pfosten lenkt. Das wäre die kälteste Dusche des Abends für die deutsche Mannschaft gewesen.

45.+1. Die Deutschen versuchen sofort zu antworten, in Person des Torschützen Nadiem Amiri. Der Hoffenheimer dreht auf und zieht aus 22 Metern ab. Radu ist auf dem Posten und fägt den halbhohen Ball in der langen Ecke.

45.+1. Nach den Trinkpausen und dem Videobeweis gibt es noch sechs Minuten Nachspielzeit.

Deutschland liegt hinten: Doppelpack von Puscas

44. Toooooooor! Deutschland - Rumänien 1:2. Die Überraschungsmannschaft des Turniers dreht die Partie! Und wieder trifft George Puscas. Mittelstädt will den Ball an der Mittellinie zu Tah zurückspielen, schießt dabei aber Eggestein an. Das nutzen die Rumänen sofort zum Umschalten und schlagen einen langen Ball auf Ivan auf der linken Seite. Der hat sogar noch die Zeit, sich den Ball zurecht zu legen und hoch zu schauen. So flankt er den Ball mustergültig auf Puscas, der zwischen Baumgartl und Mittelstädt hochsteigt und im Stile von Miroslav Klose einnetzt.

43. Das Tempo ähnelt momentan dem der Anfansphase, kein Wunder nach diesem Schlagabtausch zwischendurch. Eggestein, Neuhaus und Co. sind nun auf Ballsicherheit bedacht.

41. Ein perfektes Beispiel für diese Beobachtung: Klostermann wirft den Ball ein auf Öztunali, dessen Kopfball landet direkt wieder im Seitenaus.

39. Grundsätzlich leisten sich die Deutschen zu viele zu schnelle Ballverluste, das spielt den Rumänen klar in die Karten. Wieder einmal gibt es Eckball, wieder einmal kann Tah per Kopf abwehren.

35. Andrei Ivan stieg Neuhaus nach dessen Pass auf Waldschmidt auf den Fuß, das ist auch Schiri Grienfield nicht entgangen. Zunächst ließ er den Vorteil laufen und gibt dem Rumänen nun die Gelbe Karte.

34. Zum ersten Mal seit dem Führungstor sind die Deutschen mal wieder in Tornähe. Neuhaus hat vor dem Strafraum gleich drei Optionen und legt ab auf Waldschmidt. Der Freiburger versucht es auf eigene Faust und wird dann abgeblockt, da war mehr drin.

33. Wieder ist der agile Nübel im Blickpunkt. Stefan luchst Klostermann das Spielgerät auf der linken Seite ab und gibt die Kugel flach in den Fünfmeterraum. Nübel rutscht rein und ist nur knapp vor Puscas am Ball.

32. Durchatmen! Es gibt die nächste 90-sekündige Erfrischungspause.

30. Doppelchance für die Rumänen zur Führung! Cicaldau fasst sich nach einer abgewehrten Ecke ein Herz und versucht es aus der Distanz. Sein strammer Schuss rauscht durch Freund und Feind hindurch aufs linke Eck, doch Nübel wehrt mit der rechten Hand ab. Puscas ist sofort da und will abstauben, scheitert aber ebenfalls am Schalker.

30. Für Nübel ist es der vierte Gegentreffer im laufenden Turnier. Der S04-Keeper konnte bisher nur vom Punkt bezwungen werden.

29. Hallelujah, es scheint fast so, als hätten beide Teams diese Kühlpause als Wachmacher benötigt. Nun brennt nicht nur wegen der Sonne die Luft. Rumäniens Coach Radol hat sich auch seines Sakkos entledigt.

U21-EM: Elfmeter! Rumänien mit dem schnellen Ausgleich

26. Tooooooor! Deutschland gegen Rumänien 1:1! George Puscas nimmt sich der Sache an und schiebt den Ball von sich aus nach rechts unten. Nübel ahnt die Ecke, kommt an die Kugel, kann sie aber nicht entscheidend abwehren.

25. ... und es gibt Straffstoß für Rumänien! Timo Baumgartl hatte seinem Gegenspieler im Vorlauf des Pfostenschusses auf den Fuß getreten, so war der Ball überhaupt erst zu Puscas gelangt.

24. Und auf der Gegenseite fällt fast der Ausgleich! Puscas kommt nach einer unübersichtlichen Szene am deutschen Elfmeterpunkt aus der Drehung zum Linkssschuss und trifft die rechte Torstange. Nun wird die Szene auf einen möglichen Elfmeter überprüft...

Deutschland in Führung: Irre Einzelaktion von Amiri

21. Toooooor! Deutschland gegen Rumänien 1:0! Wie aus dem Nichts die Führung für die deutsche Mannschaft! Ivan verliert den Ball an der linken Außenbahn ins Aus und muss sich kurz auf den Boden hocken, es krampft im Oberschenkel. Nachdem er sich aufgerappelt hat, führt Klostermann den Einwurf blitzschnell aus und wirft zu Luca Waldschmidt. Der legt ab auf Nadiem Amiri, der zu einem unwiderstehlichen Sololauf über 40 Meter ansetzt und dann aus 20 Metern flach ins linke untere Eck trifft. Was für eine tolle Einzelaktion! Rumäniens Keeper Radu sah allerdings nicht gut aus.

19. Feine Bewegung von Öztunali nach einem tollen Schrägpass von Neuhaus. Der rechte Flügelstürmer dreht sich einmal um die eigene Achse und zielt dann aufs kurze Eck. Radu rutscht der Ball aus der Hand, der Keeper hat aber Glück, dass sein Oberschenkel noch dahinter kommt und ein Tor verhindert.

18. Nach einer Erfrischung mit Kühlpacks und Eistüchern geht es nun weiter mit Einwurf Rumänien.

16. Nadiem Amiri liegt nach einem Zweikampf am Boden, er hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen. Mittelstädt befördert den Ball ins Aus, das nutzt Schiri Grinfield zum ersten Cooling Break.

15. Nun befreien sich die deutschen Youngster ganz gut aus der rumänischen Umklammerung und überlassen Waldschmidt den Ball im Mittelkreis. Der Freiburger treibt den Ball nach vorne, braucht dann im Abschluss aber zu lange und wird abgelaufen.

U21-EM: Rumänien macht Druck

13. Ein hoher Ball nach dem anderen fliegt nun in den Sechzehner, doch mit Ausnahme der Eckballszene bewahren die Deutschen um Tah und Baumgartl bislang die Lufthoheit.

12. Hagi tritt diesen von der linken Seite knapp vor den Fünfmeterraum, wo Puscas frei zum Kopfball kommt. Blöd nur für ihn, dass er seinen Mitspieler direkt vor sich anköpft. Kurz darauf schmeißt Nübel die Kappe weg. Die Kopfbedeckung hat den Schalke-Keeper wohl irritiert.

11. Zurzeit haben die Rumänen viel Ballbesitz, die Deutschen konzentrieren sich auf ihre Abwehrarbeit im 4-1-4-1. Da muss man auch erstmal durchkommen. Nach einer Kopfballabwehr von Klostermann gibt es nun den ersten Eckball.

8. Nun lassen sich auch Kuntz' Jungs mal vorne blicken. Über Mittelstädt und Neuhaus gelangt der Ball auf die rechte Seite. Dort schaffen Öztunali und Klostermann eine Überzahl und spielen einen Doppelpass. Der Abschluss des Mainzers Öztunali aus 14 Metern wird allerdings abgeblockt.

6. Von der rechten Seite segelt die erste Flanke in den deutschen Strafraum, doch da steigt Keeper Alexander Nübel am höchsten und schnappt sich die Kugel.

4. Das Tempo ist bislang, wie zu erwarten, nicht allzu hoch. Die Lautstärke hingegen schon: Die rumänischen Fans sind klar in der Überzahl und peitschen ihre Mannschaft nach vorne, die zumindest schon zwei einfache Ballverluste bei den Deustchen erwirken konnte.

2. Die Sonne in Bologna drückt mächtig. DFB-Keeper Nübel ist mit einer Kappe bewaffnet, zudem wird es je zwei Trinkpausen pro Halbzeit geben.

1. Der Ball rollt.

Deutschland gegen Rumänien heute im LIVE-TICKER: U21-EM-Halbfinale verfolgen

Vor Beginn: Die Mannschaften, angeführt vom israelischen Schiedsrichter Orel Grinfield und seinem Gespann, betreten den Rasen. Nach den Nationalhymnen und der Platzwahl geht es los.

Vor Beginn: Die Partie steigt heute im Stadio Renato Dall'Ara in Bologna, das 38.279 Plätze fasst. Besonders prägnant im 1925 erbauten Stadion ist das Marathontor gegenüber der Haupttribüne, das man hin und wieder auch während der TV-Übertragung bewundern kann.

Deutschland gegen Rumänien: Duell der Gruppensieger

Vor Beginn: Die Rumänen überstanden bei ihrer erst dritten U21-EM überraschend die härteste Gruppe mit Kroatien (4:1), England (4:2) und Frankreich (0:0) vor allem dank ihrer starken Offensive. Auch sie erzielten sieben Punkte, behielten aber gegen Frankreich (ebenfalls sieben Punkte) die Nase im Torverhältnis vorne und wurden so ebenfalls Gruppenerster.

Vor Beginn: Die Jungs von Stefan Kuntz, die heute bei 38 Grad Außentemperatur "over the pig dog" - der oft beschriebene Schweinehund - gehen müssen, wie es der Europameister von 1996 scherzhaft auf der Pressekonferenz ausdrückte, gingen als unangefochtener Gruppensieger aus der Vorrunde hervor. Nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen Dänemark gab es ein berauschendes 6:1 gegen Serbien. Lediglich gegen Österreich wurde es beim 1:1 spannend.

Vor Beginn: Die heutigen Kontrahenten haben jedoch zwei Dinge gemeinsam: Beide sind in den letzten zehn Spielen ungeschlagen und durch das Erreichen der Vorschlussrunde bereits sicher für das Olympische Fußballturnier im kommenden Jahr in Tokio qualifiziert.

Vor Beginn: Sieben Mal standen sich die U21-Mannschaften von Deutschland und Rumänien in der Geschichte bislang gegenüber. Vier Mal siegten die DFB-Mannschaften, drei Mal gab es keinen Sieger. Somit warten die Rumänen schon seit 1980 auf ihren ersten Sieg gegen Deutschland.

U21-EM: Fünf Wechsel bei Rumänien

Vor Beginn: Rumäniens Coach Mirel Radoi nimmt neben Coman noch vier weitere Wechsel vor. Mit Pascanu und Stefan ist die Abwehr zur Hälfte neu besetzt, Baluta und Cicaldau sind neu im Mittelfeld

Vor Beginn: Neben Coman hat bei Rumänien vor allem Ianis Hagi, Sohn von Legende Gheorghe, für Furore gesorgt. Der 20-Jährige ist der Dreh- und Angelpunkt seines Teams. In der Gruppenphase spielte er die Engländer nahezu im Alleingang her und erzielte obendrein noch das wichtige 2:1.

Vor Beginn: Sowol Richter als auch Jonathan Tah trainierten nicht mit der Mannschaft, sondern individuell. Beide Spieler waren zuletzt angeschlagen, nur Kapitän Tah kann von Anfang an spielen.

Vor Beginn: Auch bei den Rumänen gibt es ein dicke Überraschung. Florinel Coman steht nicht in der Startformation. Der Außenstürmer traf bisher zwei Mal für Rumänien.

Vor Beginn: Marco Richter steht überraschend nicht in der Startelf. Für ihn steht Nadien Amiri im Aufgebot. Benjamin Henrichs wird wie erwartet von Maxi Mittelstädt ersetzt.

Deutschland gegen Rumänien: Die Aufstellungen

  • Deutschland: Nübel - Klostermann, Tah, Baumgartl, Mittelstädt - Neuhaus, M. Eggestein, Dahoud - Öztunali, Waldschmidt, Amiri
  • Rumänien: Radu - Manea, Pascanu, Nedelcearu, Stefan - Man, Baluta, Hagi, Cicaldau, Ivan - Puscas

Vor Beginn: Solange wir auf die offiziellen Aufstellungen warten, gibt es ein kleines Update zum Standpunkt des DFB-Teams: Deutschlands U21 hat sich vor wenigen Minuten auf den Weg Richtung Stadion gemacht. Nach der Ankunft steht das obligatorische Anschwitzen auf dem Plan.

U21-EM, Deutschland: Einsatz von Kapitän Tah fraglich

Vor Beginn: Zu einer weiteren Startelf-Änderung könnte es in der Innenverteidigung kommen. Kapitän Jonathan Tah laborierte zuletzt an einem Pferdekuss. Sein Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig.

Vor Beginn: Stefan Kuntz muss sein Team gegen Rumänien etwas umbauen. Auf der linken Abwehrseite fehlt der gelbgesperrte Benjamin Henrichs. Für ihn wird wohl Maxi Mittelstädt in die Startformation rücken.

Vor Beginn: Die K.o.-Phase beginnt für die deutsche U21. Das Team von Stefan Kuntz muss im Halbfinale der EM gegen Rumänien in Bologna ran. Anstoß ist um 18 Uhr.

Deutschland gegen Rumänien im TV und Livestream sehen

Alle Spiele der deutschen Mannschaft bei der U21-EM in Italien übertragen die öffentlich-rechtlichen Sender. Das Halbfinale zeigt das ZDF im Free-TV. Der Sender beginnt seine Berichterstattung aus Bologna um 17.40 Uhr. Ab 18 Uhr wird dann das Spiel live und in voller Länge übertragen.

Mit folgenden Personal begleite das ZDF die Partie:

  • Moderator: Jochen Breyer
  • Kommentator: Oliver Schmidt

Darüber hinaus bietet das ZDF auch einen kostenlosen Livestream an. Dieser ist auf der Webseite unter zdf.de/sport zu finden.

U21-EM: Die Sieger seit dem Jahr 2000

JahrNation
2017Deutschland
2015Schweden
2013Spanien
2011Spanien
2009Deutschland
2007Niederlande
2006Niederlande
2004Italien
2002Tschechien
2000Italien
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