Fussball

Joachim Löw nach Besuch in London "persönlich enttäuscht" von Mesut Özil

Von SPOX
Joachim Löw (l.) ist von Mesut Özil "persönlich enttäuscht".
© getty

Joachim Löw hat sich zu seinem Besuch beim FC Arsenal und dem Ausbleiben eines Treffens mit Mesut Özil geäußert. Der Bundestrainer ist "persönlich enttäuscht" vom ehemaligen Nationalspieler.

"Mesut war nicht da, von daher müssen wir akzeptieren, dass er aktuell nicht mit uns sprechen will. Die Gründe kenne ich auch nicht", sagte Löw im Rahmen der EM-Vergabe in Nyon über den Besuch von ihm und Oliver Bierhoff in London. Der DFB-Trainer hatte dort auf dem Trainingsgelände des FC Arsenal einige Gespräche geführt und auch den Kontakt zu Özil gesucht.

Dass ihm eine Unterhaltung verwehrt blieb, findet Löw schade: "Das hätte ich mir erwartet, gerade von Mesut. Persönlich bin ich darüber enttäuscht, wenn man so lange zusammengearbeitet hat, hätte ich mir ein persönliches Gespräch gewünscht. Selbstverständlich hätte ich die Chance wahrgenommen, mit Mesut Özil zu sprechen, das liegt mir nach wie vor am Herzen."

Keine Stellungnahme von Özil-Seite

Beim angekündigten Besuch des Bundestrainers erschien Özil aus bislang unbekannten Gründen nicht zum Training der Gunners. Dies ist laut ESPN darauf zurückzuführen, dass der offensive Mittelfeldspieler im anschließenden Pokal-Spiel gegen den FC Brentford nicht eingesetzt wurde.

Özil-Berater Erkut Sögüt wollte bislang keine Stellungsnahme abgeben. Auch Bierhoff zeigte sich enttäuscht: "Wir hätten uns gerne mit Mesut unterhalten. Aber wir müssen akzeptieren, dass er momentan das Gespräch mit uns nicht haben will."

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