Fussball

FC Bayern München: Rummenigge verteidigt Özil-Kritiker gegen Rassismus-Vorwürfe

Von SPOX
Karl-Heinz Rummenigge bezeichnet die Rassiusmusvorwürfe in der Causa Özil als Fabel seiner Berater.
© getty

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat die Rassismus-Vorwürfe gegen die Kritiker von Mesut Özil in der aktuellen Debatte abgewiesen und die Leistungen des zurückgetretenen Nationalspielers in den vergangenen Jahren scharf kritisiert.

"Er ist doch nicht kritisiert worden, weil er türkischer Abstammung ist. Das ist eine Fabel, die von seinen Beratern erzählt wird. Das geht mir ohnehin zunehmend auf die Nerven: Die Berater geben heute immer mehr die Statements und die Interviews. Das ist teilweise wie Märchenstunde", sagte Rummenigge gegenüber der Sport Bild.

Stattdessen sei die Kritik aufgrund von Özils Leistungen in den letzten Jahren berechtigt. Louis van Gaal habe Özil vor einigen Jahren zum FC Bayern holen wollen, doch Hoeneß und Rummenigge hätten abgeblockt, bestätigte der Vorstandsvorsitzende: "Das war nie ein Spieler, mit dem wir uns auch nur zu einem Prozent beschäftigt haben. Nie. Wenn wir in London gespielt haben, hat Uli immer gesagt: 'Hoffentlich spielt der heute.'"

Champions-League-Partien zwischen Arsenal und Bayern mit Mesut Özil

DatumBegegnungRundeErgebnis
7. März 2017FC Arsenal - FC Bayern MünchenAchtelfinale1:5
15. Februar 2017FC Bayern München - FC ArsenalAchtelfinale5:1
4. November 2015FC Bayern München - FC ArsenalGruppenphase5:1
20. Oktober 2015FC Arsenal - FC Bayern MünchenGruppenphase2:0
11. März 2014FC Bayern München - FC ArsenalAchtelfinale1:1
19. Februar 2014FC Arsenal - FC Bayern MünchenAchtelfinale0:2

Özil-Berater schießt gegen Hoeneß zurück

Bayern-Präsident Hoeneß hatte zuletzt aufgrund seiner harschen Kritik an Özil ("Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen") den Unmut von Özils Berater auf sich gezogen.

"Herr Hoeneß, wir werden keine weitere Zeit und Energie aufbringen, um mit Ihnen über ein Thema zu reden, von dem Sie keine Ahnung haben. Sie sind nicht nur eine Schande für sich selbst, sondern vor allem für Bayern München und die Leute in Deutschland", sagte Erkut Sögüt bei Goal.

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