Fussball

Rio Ferdinand kritisiert Joachim Löw wegen Leroy Sane: "Das macht keinen Sinn"

Von SPOX
Joachim Löw (r.) hat Leroy Sane nicht in den WM-Kader berufen.
© getty

Der frühere englische Nationalspieler Rio Ferdinand hat Joachim Löw dafür kritisiert, dass er Leroy Sane von Manchester City nicht in den DFB-Kader für die WM in Russland berufen hat. "Der beste Nachwuchsspieler der Premier League ist nicht bei der WM dabei. Das gibt es nicht, das verstehe ich nicht, das macht keinen Sinn", sagte der 39-Jährige der Sport Bild.

Und Ferdinand weiter: "Ich frage mich: Was soll Sane noch tun? Er schoss viele Tore, bereitete viele vor, wurde englischer Meister. Er hätte mit im Flugzeug nach Russland sitzen müssen. Ich vertrete die Meinung, einen Spieler wie Sane muss man in ein Team integrieren können."

Ferdinand: "Sane wird der beste Spieler der Premier League"

Sanes Nichtnominierung hatte bereits im Vorfeld der Weltmeisterschaft für heftige Debatten gesorgt. Laut Ferdinand hätte Löw den 22-jährigen Linksaußen schon im Auftaktspiel bei der 0:1-Niederlage gegen Mexiko sehr gut gebrauchen können.

"Die Deutschen sahen geschwächt, auf dem gesamten Platz schwerfällig aus", so der langjährige Innenverteidiger von Manchester United: "Sane hätte dem deutschen Spiel etwas anderes geben können wie zum Beispiel Schnelligkeit."

Ferdinand geht fast so weit, Sane eine grandiose Zukunft zu garantieren: "In absehbarer Zeit wird er, wenn er sich weiter so entwickelt, der beste Spieler der Premier League sein. Mit seiner Spielweise kann er eine Begegnung von jetzt auf gleich entscheidend verändern."

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