Löw setzt auf "hohes Verteidigen"

SID
Freitag, 01.09.2017 | 14:33 Uhr
Noch zwei Siege und dann hat Joachim Löw mit dem DFB-Team die Quali zur WM 2018 in Russland geschafft
Advertisement
League Cup
Mi24.01.
Chelsea-Arsenal: Wer fährt nach Wembley?
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
PDC Unibet Masters
Fr26.01.
Rockt Mensur Suljovic die 16 besten der Welt?
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Serie A
SPAL -
Inter Mailand
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Benevento
Serie A
Neapel -
Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand -
Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
FC Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United – Huddersfield (Delayed)
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Bromwich -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
FC Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genua

Joachim Löw tut die Systemfrage nonchalant ab. Es spiele "keine Rolle", ob die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit einer Dreier- oder Viererkette in der Abwehr agiere, sagt der Bundestrainer. 3-4-3, 4-5-1 oder 5-4-1 - eine Diskussion für Taktik-Nerds? Nicht nur.

Joachim Löw tut die Systemfrage nonchalant ab. Es spiele "keine Rolle", ob die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit einer Dreier- oder Viererkette in der Abwehr agiere, sagt der Bundestrainer. 3-4-3, 4-5-1 oder 5-4-1 - eine Diskussion für Taktik-Nerds? Nicht nur.

Ein Blick auf die Statistik der jüngsten Länderspiele einschließlich der EM 2016 belegt, dass die Wahl des Systems einen großen Einfluss auf die Anfälligkeit der Hintermannschaft hat. In 21 Begegnungen setzte Löw zehnmal auf drei, elfmal auf vier Verteidiger. Zu dritt kassierte die Abwehr bei durchschnittlich 15 Schüssen pro Spiel 0,7 Gegentore - zu viert ließ sie nur sechs Schüsse und 0,3 Gegentore zu.

Mit Dreierkette zum Titel

Gegnerische Stürmer waren gegen eine deutsche Dreierkette in diesem Zeitraum viermal erfolgreich, gegen vier DFB-Verteidiger gar nicht. Zudem kamen die Widersacher gegen drei deutsche Defensive zu mehr Großchancen (8:3). Beim Confed-Cup-Triumph, wo Löw durchweg auf eine Dreierreihe baute, blieb die deutsche Elf nur einmal ohne Gegentreffer - mit viel Glück im Finale gegen Chile (1:0). Mexiko gab im Halbfinale 25 Schüsse auf das deutsche Tor ab - laut Sport Bild so viele wie kein Team seit Beginn der Daten-Erfassung 1994.

Wird Löw auf diese Erkenntnisse angesprochen, verweist er auf die größere Bedeutung der Mentalität gegenüber der Systematik. Es gehe dem Weltmeister unabhängig von der Taktik meist darum, "dem Gegner in der Offensive unser Spiel aufzuzwingen", sagt er. Außerdem mache besonders Jonas Hector auf links als "Pendler" zwischen Abwehr und Angriff das System so variabel, "dass beides relativ häufig gut funktioniert hat". Ähnlich ist die Rolle von Joshua Kimmich auf rechts.

Löw: "Offensiv verteidigen"

"Mit einem Verteidiger mehr in der Reihe kann man ein Stück weit offensiver verteidigen und früher Druck auf seinen Gegenspieler machen", erläutert Hector, "das ist der gravierende Unterschied." Der Grundsatz des "hohen Verteidigens" sei aber "in beiden Systemen ähnlich". Laut Kimmich hat die DFB-Elf beide Systeme gleichermaßen "in petto".

Dass Löw zuletzt in Russland stets auf drei Defensive vertraut hatte, sei "auch den Spielern geschuldet" gewesen, "die wir dabei hatten". Die Stammverteidiger Jerome Boateng und Mats Hummels fehlten dort.

Inzwischen ist aber auch eine Dreierreihe mit den beiden und ihrem neuen Münchner Kollegen Niklas Süle oder Antonio Rüdiger vorstellbar. Auch die derzeit unberücksichtigten Weltmeister Benedikt Höwedes und Shkodran Mustafi spielen in ihren Klubs in einer Dreierkette.

Hummels berichtet, er habe keine Vorliebe. Kniffliger sei jedoch die Dreierkette zu handhaben, ein "offensiv sehr aggressives System". Dabei "darf man nicht zu defensiv werden, damit man im Mittelfeld nicht den Zugriff verliert", betonte er.

Die gar nicht so unwichtige Frage nach Dreier- oder Viererkette wird dann von einer Anschlussfrage beantwortet: Sechser oder Doppelsechs?

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung