Fussball

Gomez: Werner wird "dominieren"

SID
Das DFB-Team kann am kommenden Spieltag gegen Nordirland das WM-Ticket für Russland lösen
© getty

Die deutsche Nationalmannschaft lieferte am achten Spieltag eine Gala-Vorstellung gegen Norwegen ab. Norwegens Trainer Lars Lagerbäck sprach daher im Anschluss zu Recht von einer "Lehrstunde". Von Mario Gomez gibt es ein Sonderlob für Doppelpacker Timo Werner, der den deutschen Sturm "dominieren" wird.

Lars Lagerbäck (Trainer Norwegen): "Es war eine Lehrstunde für uns. Deutschland ist ein fantastisches Team, definitiv eines der besten der Welt, sie haben es uns sehr, sehr schwer gemacht. Das Beste ist, dass wir daraus lernen können. Wenn du keine hundertprozentige Mannschaftsleistung hast, ist es schwer gegen so eine Mannschaft."

Joachim Löw (Bundestrainer): "Das war eine tolle Stimmung, es hat viel Spaß gemacht in Stuttgart. Das zeigt die Schönheit des Fußballs. Es war das erste Heimspiel seit längerer Zeit, und man hat im Vorfeld schon gemerkt, dass die Fans heiß waren, die Mannschaft zu sehen. Wir haben natürlich auch unseren Teil zu der Stimmung beigetragen mit tollen Kombinationen und Toren."

Mario Gomez: "Er wird die nächsten zehn Jahre in Deutschland im Sturm dominieren. Wahrscheinlich auch in Europa, wenn er einfach so weiter macht wie bisher. Und da habe ich keine Bedenken. Er ist so klar in der Birne und macht das grandios. Wir brauchen einfach bei der WM einen Timo Werner in dieser Form. Er wird sogar noch besser, er wird dann noch ein Jahr mehr Erfahrung haben, wenn wir Weltmeister werden wollen".

Timo Werner: "Wir sind heute von der Emotionalität und Einstellung anders rangegangen als gegen Tschechien, wir haben es von der ersten Minute ernst genommen. Ich glaube, an das System waren wir eher gewohnt, das spielen die Jungs schon viele Jahre. Ich freue mich persönlich, dass ich auch in der Nationalmannschaft in der Häufigkeit treffe. Da macht es umso mehr Spaß. Dass es für mich heute so ausging, habe ich nicht erwartet. Danke an die Fans! Das in der Heimat zu erleben, ist ganz besonders. Das bedeutet mir sehr viel. Es freut mich extrem, dass ich so aufgenommen wurde."

Julian Draxler: "Wir haben in Tschechien nicht unser bestes Spiel gemacht. Wir haben uns gefreut, vor so einer Kulisse in einem vollem Stadion zu spielen, und wollten den Fans natürlich auch etwas bieten. Daher haben wir von Beginn an gleich losgelegt. Für unsere Spielweise hatten wir natürlich auch einen dankbaren Gegner und mehr Räume als sonst."

Reinhard Grindel (DFB-Präsident): "Ich bin beeindruckt von dem feinen Gespür, das das Publikum im Umgang mit Timo Werner hatte. Er hat es mit zwei Toren zurückgezahlt. Das war eine richtig fröhliche, stimmungsvolle Atmosphäre. Das war ein Fußballabend, wie man ihn sich wünscht. Es wäre schön, wenn wir das ab jetzt auch in der Bundesliga und den weiteren Spielen der Nationalmannschaft im In- und Ausland erleben."

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