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Die deutsche U21 ist Europameister! Im Finale gegen Spanien gelingt der 1:0-Coup vor allem dank einer bärenstarken Abwehr. In der Offensive überzeugen nicht alle. Die Einzelkritik
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Julian Pollersbeck: Behielt stets die Ruhe am Ball und war so erster Aufbauspieler. Im Torwartspiel kaum gefordert, aber mit einer starken Parade gegen Saul Niguez. Note: 2
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Jeremy Toljan (r.): Leistete sich in der Anfangsphase einen schlimmen Fehlpass, zunächst offensiv nicht so aktiv wie sein Pendant Gerhardt. Dann jedoch mit der starken Flanke vor dem Siegtreffer. Gewann darüber hinaus alle seine drei Zweikämpfe. Note: 2
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Niklas Stark (r.): Sehr gutes Stellungsspiel, dadurch blockte er auch einen gefährlichen Schuss mit der Brust. Sicherer Auftritt, im Gegensatz zu seinem Nebenmann Kempf mit etwas geringerer Passsicherheit (75 Prozent) und Zweikampfstärke (50). Note: 1,5
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Marc-Oliver Kempf: Der herausragende Akteur in Deutschlands Defensive. Die Spanier sahen kein Land gegen den Freiburger, der 87 Prozent Zweikämpfe gewann, dazu selbst bei Standards gefährlich war und im eigenen Strafraum erfolgreich dribbelte. Note: 1
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Yannick Gerhardt: Besonders in der ersten Hälfte offensiv sehr aktiv, mit starken Vorlagen für Meyer und Gnabry. Nach der Pause offensiv etwas zurückhaltender, defensiv jedoch souverän. Note: 2
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Maximilian Arnold: Der Kapitän war Lenker im Mittelfeld, hatte die meisten Ballaktionen (69) und eine starke Passquote (90,5). In den Zweikämpfen nicht immer auf der Höhe, die schnelle Gelbe nach der Pause war unnötig, anschließend etwas passiver. Note: 2
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Janik Haberer: Solide, aber mit einigen Wacklern. Gewann nur vier von zehn Zweikämpfen und fiel auch bei der Passquote im Vergleich zu seinen zentralen Mittelfeldkollegen ab (83 Prozent). Dafür gutes Stellungsspiel (fünf abgefangene Bälle). Note: 3,5
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Mitchell Weiser: Offensiv präsent, defensiv enorm engagiert. Führte mit Abstand die meisten Zweikämpfe aller Akteure (24) und gewann 58,3 Prozent davon. Als Krönung seiner Leistung erzielte er das goldene Tor zum Titel. Note: 1
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Max Meyer: Zeigte seine beste Turnierleistung. Hatte einen großen Aktionsradius, war immer anspielbar und brachte 93 Prozent seiner Pässe an den Mann - darunter ein Zuckerpass auf Gnabry. Pech bei seinem Kopfball an den Pfosten. Note: 1,5
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Serge Gnabry: Großer Aktivposten, gab mit Abstand die meisten Torschüsse ab (sieben), vergab seine sehr guten Chancen jedoch teilweise leichtfertig. Note: 2,5
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Maximilian Philipp: Fand im Sturmzentrum keinerlei Bindung zum Spiel. Bis zur Auswechslung nur mit neun Ballaktionen, gewann nur einen von fünf Zweikämpfen. Aber an der Entstehung des 1:0 beteiligt und fleißig beim Anlaufen der Verteidiger. Note: 3,5
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Nadiem Amiri: Kam in der 80. Minute für Gnabry, hatte keinen Einfluss mehr auf die Partie. Ohne Bewertung
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Dominik Kohr: In der 83. Minute für Haberer eingewechselt. Ohne Bewertung
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Levin Öztunali: Ersetzte in der 87. Minute Philipp und war nur noch zweimal am Ball. Ohne Bewertung
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