Mittwoch, 02.11.2016

Heribert Bruchhagen sieht Entscheidung von Miroslav Klose kritisch

Bruchhagen wegen Klose skeptisch

Der Wechsel von Miroslav Klose ins Trainergeschäft beim DFB ist bei der nationalen Fußballprominenz auf breite Zustimmung gestoßen. Heribert Bruchhagen, langjähriger Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, sieht den Verband als Startpunkt der Ausbildung des 38-Jährigen aber durchaus kritisch.

"Ich weiß nicht, ob es so ein gutes Sprungbrett für die Ausbildung ist, da der DFB schon eine Wohlfühloase ist", sagte Bruchhagen am Mittwoch bei einer Sky-Veranstaltung in Düsseldorf.

Unter dem Strich bewertete der 68-Jährige es aber als positiv, dass Klose, der am Dienstag sein Karriereende bekannt gegeben hatte, dem Fußball erhalten bleibt: "Miroslav Klose war ein Vorbild von seiner sportlichen und persönlichen Einstellung. Es würde mich wundern, wenn er in seiner neuen Funktion nicht auch eine gute Figur abgeben würde."

Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist Klose "ein Vorbild für die jungen Spieler". Zudem knüpft der 55-Jährige Hoffnungen in den DFB-Rekordtorschützen (71 Länderspieltreffer), der chronischen Sturmmisere in der A-Nationalmannschaft und in den Juniorenmannschaften des DFB abzuhelfen. Klose habe "in den verschiedenen Altersklassen eine interessante Aufgabe vor sich", so Matthäus.

Sportdirektor Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln freute sich, dass "ein Sportsmann wie Klose uns erhalten bleibt in der Branche und seine ersten Erfahrungen in so einer wichtigen Rolle sammelt."

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