Bis 2020! Löw bleibt an Bord

SID
Montag, 31.10.2016 | 12:40 Uhr
Joachim Löw verlängert beim DFB
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Joachim Löw hat seinen Vertrag als Bundestrainer verlängert. Danach sah es in den vergangenen Monaten nicht immer aus.

Es gab da diesen Moment, nach dem EM-Aus am 7. Juli in Marseille, da wirkte Joachim Löw amtsmüde. Das unglückliche 0:2 (0:1) im Halbfinale gegen den Gastgeber nagte am Bundestrainer. Löw zeigte sich nachdenklich, ließ seine Zukunft offen. Doch nur 116 Tage später war von alledem nichts mehr zu sehen. Als der 56-Jährige am Montag seine Vertragsverlängerung bekannt gab, war der "Ewige Jogi" voller Tatendrang - nur der schwarze Rollkragenpullover erinnerte irgendwie noch an die EM-Trauer.

Löw war nach seiner Unterschrift bis zum Jahr 2020 so gut gelaunt, dass er sich sogar Scherze auf Kosten seiner Schützlinge erlaubte. "Wenn die Mannschaft Wert auf die Zusammenarbeit legt, sollte sie besser die nächsten Spiele gewinnen", sagte der Schwarzwälder, der dabei ein breites Grinsen im Gesicht hatte.

Und dann erklärte Löw in epischer Breite, warum er sich auch nach zwölf Jahren beim DFB im Schoß des Verbands so unglaublich wohl fühlt. Er spüre das uneingeschränkte Vertrauen, er habe Visionen, es mache ihm Spaß. "Wenn Kopf und Herz gemeinsam ja sagen", äußerte der Coach mit großem Pathos: "Dann gibt es nicht allzu viel zu überlegen."

"Als Vereinstrainer hätte ich das nicht geschafft"

Das war vor zwölf Jahren noch ganz anders. Die DFB-Auswahl lag nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der EM-Endrunde in Portugal am Boden. Als Jürgen Klinsmann das Ruder übernahm, musste der damalige Klubtrainer Löw erst einmal darüber nachdenken, ob er wirklich als Assistent mit an Bord kommen will.

Bereut hat der gebürtige Schönauer ("Ich habe meinen Horizont erweitert - als Vereinstrainer hätte ich das nicht geschafft") seine Zusage nie. Nach dem Halbfinal-Aus bei der Heim-WM 2006 löste Löw seinen Mentor Klinsmann ab und prägte seit dieser Zeit eine äußerst erfolgreiche Ära. Unter Löw erreichte die Nationalmannschaft bei allen Turnieren mindestens die Vorschlussrunde - gekrönt wurde die Arbeit des Trainers durch den WM-Triumph 2014 in Rio.

Und genau dieses Glücksgefühl will Löw, der zuletzt auch durch sein Privatleben für Schlagzeilen sorgte, noch einmal erleben. "Das große Ziel ist es, dieses Erfolgserlebnis zu wiederholen. Und auch die erste EM in verschiedenen Ländern ist eine Herausforderung", sagte der Bundestrainer: "Ich fühle die gleiche Motivation wie zu Beginn meiner Amtszeit beim DFB."

Jahresgehalt wohl auf vier Millionen Euro angehoben

Nun soll diese Amtszeit noch vier weitere Jahre andauern. Dann ist Löw, dessen Gehalt angeblich auf vier Millionen Euro pro Jahr angehoben worden wurde, 60 Jahre alt. Und er wäre mit 14 Jahren ebenso wie Helmut Schön (1964 bis 1978) der Bundestrainer mit der zweitlängsten Amtszeit. Nur Sepp Herberger (1936-1964), der Deutschland 1954 zum ersten WM-Triumph geführt hat, war noch länger auf dem Chefsessel.

Doch der Bundestrainer weiß ganz genau, dass Vertragslaufzeiten in der heutigen Zeit nicht viel zu sagen haben. Falls es bei der WM-Endrunde 2018 in Russland "schiefgehen" sollte, dann werde "man offen darüber reden", gab Löw zu Protokoll - und zeigte dabei noch einmal seine überaus gute Laune an diesem Montag in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main.

"Nur ein knapper Sieg im Finale", antworte der Coach schmunzelnd auf die Frage, was denn ein Misserfolg wäre, der zum vorzeitigen Ende der Ehe mit dem Verband führen könnte. Falls Löw tatsächlich dieser "Misserfolg" gelingen sollte, dürfte sich auf dem Gelände der neuen DFB-Zentrale bestimmt noch ein Plätzchen für ein Denkmal finden.

Alle Infos zum DFB-Team

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung