Donnerstag, 06.10.2016

DFB-Team: Jens Lehmann 2014 vor Anstellung im Trainerstab

Löw wollte Lehmann als Co-Trainer

Bis 2008 hütete Jens Lehmann das Tor der DFB-Elf. Sechs Jahre später wäre der mittlerweile 46-Jährige beinahe in Joachim Löws Trainerstab gelandet, wie er nun verriet. Außerdem kritisiert Lehmann die derzeitige Entwicklung auf dem Trainermarkt, wonach verdiente Ex-Nationalspieler kaum Anstellungen finden.

In einem Interview mit der Bild sagte Lehmann: "Wir haben uns vor der WM (2014) über einen Job als Co-Trainer unterhalten, was er (Löw) sich damals gut vorstellen konnte. Dabei ist es dann auch geblieben." Künftig kann sich der ehemalige Keeper einen Trainerjob aber gut vorstellen: "Natürlich würde ich gerne mal Trainer werden."

Gerade verdiente Ex-Nationalspieler wie er selbst oder auch Lothar Matthäus haben es aber zunehmend schwer, Bundesliga-Jobs zu bekommen. Diesbezüglich begingen manche Vereine laut Lehmann einen "Denkfehler".

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"Viele Trainer, die nie auf hohem Niveau gespielt haben, haben während eines schnellen Spiels an der Seitenlinie Probleme, das Spiel wirklich zu lesen", sagte Lehmann: "Das sieht man manchmal ganz einfach daran, dass sie, obwohl die Mannschaft Fehler macht, nicht eingreifen."

Ex-Profis könnten in dieser Hinsicht besser reagieren: "Lothars Augen haben die Situationen schon tausendmal gesehen und er kann viel schneller denken." Viele Profispiele in der aktiven Karriere präparieren einen laut Lehmann also auch für eine Trainerkarrier: "Ein Trainer wie z.B. Lothar hat doch ein weitaus größeres Detailwissen und mehr Erfahrung als ein A-Jugendtrainer ohne Erfahrung im Umgang mit Profis oder eigener Karriere."

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