Einigkeit und Recht auf Freiheit

Dienstag, 14.06.2016 | 18:26 Uhr
Vor dem Spiel gegen Polen muss Deutschland noch an verschiedenen Stellschrauben drehen
© getty
Advertisement
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
FC Groningen -
Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar

Deutschlands EM-Auftakt ist geglückt. Im Spiel gegen die Ukraine wurden aber noch deutliche Schwachstellen sichtbar. Auch, wenn der Kern funktioniert, muss gegen Polen (Do., 21 Uhr im LIVETICKER) der nächste Entwicklungsschritt folgen. Defensiv wie offensiv.

Zuordnung bei defensiven Standardsituationen:

"Wir werden uns verstärkt mit Standardsituationen beschäftigen", hatte Joachim Löw nach der Ankunft in Evian vor knapp einer Woche angekündigt. Die hatten dem Bundestrainer in den beiden Testspielen gegen die Slowakei und Ungarn überhaupt nicht gefallen. Nach dem EM-Auftakt bleibt festzustellen: In der Offensive hat sich das Training bereits ausgezahlt, defensiv gibt es weiter Luft nach oben.

Freistoß Kroos, Kopfball Mustafi, Tor. Das Einlaufen bei ruhenden Bällen und deren Genauigkeit war gegen die Ukraine deutlich besser als zuletzt. Bei deutschen Ecken und Freistößen wurde es mehrmals brenzlig im ukrainischen Strafraum, es fehlte in einigen Situationen nur noch einmal der entscheidende Punch.

Jetzt die EM 2016 tippen und gegen SPOX-Redakteure antreten!

Das war auch dadurch begünstigt, dass die DFB-Elf verschiedene Varianten hatte. Besonders vielversprechend wurde es dann, wenn Kroos die Bälle direkt auf das Tor spielte und nicht vom Kasten weg. Außerdem variierten die Laufwege und Positionierungen der deutschen Spieler, sodass sich die Gegenspieler immer wieder neu einstellen mussten.

Anders sah das immer noch beim Verteidigen der Standards aus: Die Raumaufteilung stimmte zwar (Deutschland stand meist mit einer Vierer- und einer Dreierreihe aus Höwedes/Boateng/Mustafi/Hector beziehungsweise Müller/Khedira/Kroos am eigenen Fünfmeterraum gestaffelt) und es gab auch genaue Zuordnungen. Jedoch mangelte es in mehreren Situationen an Gedankenschnelligkeit und -frische, sodass sich die Ukrainer hin und wieder ungestört in die unbesetzten Räume bewegen beziehungsweise Überzahl schaffen konnten.

Gerade Löws vordere Verteidigungsreihe bewegte sich längst nicht so aktiv mit, wie die jeweiligen Gegenspieler. So passierte es, dass gelegentlich (wie zum Beispiel vor Khacheridis Großchance in der 27. Minute) Höwedes, Boateng und Mustafi gegen gleich vier oder fünf Gegenspieler standen. Vor allem Müller und Kroos blieben mehrfach einfach nur stehen.

"Wir hatten in der ersten Halbzeit einige Probleme bei Standardsituationen", gab Löw nach der Partie zu. Das gilt es intern noch einmal zu visualisieren und bei einigen Spielern in diesen Situationen eine andere Körpersprache einzufordern. Darüber müssen sich alle einig sein.

Seite 1: Zuordnung bei defensiven Standards

Seite 2: Defensives Umschalten nach Ballverlusten

Seite 3: Offensive: Durchschlagskraft und Kreativität

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung