Neuer DFB-Chef

Grindel will Verband "durchlüften"

SID
Sonntag, 17.04.2016 | 09:09 Uhr
Reinhard Grindel will beim DFB für frischen Wind sorgen
© getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru

Der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel will im Deutschen Fußball-Bund für frischen Wind sorgen. "Wir können nicht so weitermachen wie bisher", sagte der 54-Jährige der Welt am Sonntag mit Blick auf den von der WM-Affäre 2006 erschütterten größten Sportfachverband der Welt.

Er wolle "mehr Transparenz, keine Abschottung, Fenster und Türen auf, um frische Luft hereinzulassen", so der gebürtige Hamburger.

Grindel denkt an umfangreiche Änderungen. "Ich stehe für einen Neuanfang und habe in meiner Funktion als Schatzmeister gezeigt, dass ich für einen neuen Stil der Verbandsarbeit stehe", betonte der DFB-Präsident.

Die Amateurvereine sieht Grindel bedroht durch eine neue Mentalität der Mitglieder: "Nicht jeder begreift den Verein heute mehr als einen Ort, an dem jedes Mitglied eine Aufgabe übernimmt. Mancher hat Erwartungen wie ein Kunde an die Dienstleistungen des Vereins.

Image des DFB aufpolieren

Es ist in solchen Fällen notwendig, über das Selbstverständnis zu diskutieren und klarzumachen, dass das Angebot nur erhalten werden kann, wenn jeder mitmacht und seinen Beitrag leistet."

Grindel will das Image des DFB aufpolieren. Der Verband wird in Fankreisen teilweise sehr kritisch gesehen. "Und genau damit will und werde ich mich nicht abfinden", äußerte Grindel, "ich kenne die Anti-DFB-Plakate. Und mit den Menschen, die diese Plakate hochhalten, will ich persönlich ins Gespräch kommen. Ich habe bereits informell mit Fanvertretern gesprochen und das Gefühl, dass es auch dort eine grundsätzliche Offenheit für den Dialog gibt. Es ist wichtig, miteinander zu reden, statt übereinander. Meine Tür ist jedenfalls immer offen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung