Kein Vorwurf an "Larifari"-Müller

SID
Thomas Müller im Spiel gegen England
© getty

Thomas Müller muss angesichts seiner "Larifari"-Aussage nach der Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen England (2:3) keine Konsequenzen fürchten.

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"Es ehrt ihn sehr, dass er da ehrlich ist. Das sollte nicht so sein, ist aber ein Stück weit menschlich", sagte Thomas Schneider, Assistent von Joachim Löw, am Montag in München.

Müller hatte nach der Pleite von Berlin am Ostersamstag selbstkritisch berichtet: "In den Testspielen hat man bei uns selten den Eindruck, dass wir an die 100 Prozent rankommen. Man ertappt sich dabei, dass man den letzten Schritt nicht aggressiv genug macht." Der Auftritt sei "leider typisch Freundschaftsspiel" gewesen.

Tatsächlich ist die deutsche Bilanz seit der WM vor allem in diesen Spielen schwach. Von sechs Begegnungen wurde nur eine gewonnen, vier gingen verloren: zunächst die Finalrevanche gegen Argentinien (2:4), dann die Tests gegen die USA (1:2) und Frankreich (0:2), jetzt der Klassiker gegen England.

Das 2:3 "hat uns unter Druck gesetzt, dass wir liefern müssen gegen Italien", betonte Schneider angesichts der Bilanz mit Blick auf das Prestigeduell mit dem Nachbarn am Dienstag (20.45 Uhr im LIVETICKER) in München. In den Pflichtspielen der EM-Qualifikation gewannen die Weltmeister bei zwei Niederlagen sieben von zehn Duellen.

Thomas Müller im Steckbrief

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