Mittwoch, 06.01.2016

DFB-Sportdirektor fordert Reformen

Flick: Brauchen mehr Spezialtrainer

DFB-Sportdirektor Hansi Flick setzt sich für eine weitere Spezialisierung des Trainings und deshalb auch für eine Erweiterung des Trainerstabs ein. "In Deutschland gibt es die Torwarttrainer und die Fitnesstrainer, andere Spezialtrainer sind nicht etabliert", sagte der 50-Jährige im Interview auf dfb.de.

Hansi Flick stand beim WM-Erfolg des DFB-Teams 2014 neben Joachim Löw an der Seitenlinie
© getty
Hansi Flick stand beim WM-Erfolg des DFB-Teams 2014 neben Joachim Löw an der Seitenlinie

"Ich glaube, dass dies ein Fehler ist. Und dass sich das ändern wird", so Flick weiter.

Der ehemalige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw ist davon überzeugt, dass sich auf Dauer die Trainerteams in nahezu allen Bereichen vergrößern werden. Beim WM-Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien habe es im Sommer 2014 Löw und ihn gegeben, "zwei klassische Trainer", dazu noch Andy Köpke als Torwarttrainer sowie vier Fitnesstrainer.

"Und wahrscheinlich noch weitere"

Dies werde sich seiner Meinung nach aber schon bald ändern: "Ich bin der Überzeugung, dass sich das Verhältnis künftig ändern wird. Wir werden mehr Trainer haben, die im technischen und taktischen, also dem klassisch fußballerischen Bereich mit der Mannschaft arbeiten. Der Cheftrainer wird mehr in die Rolle des übergeordneten Supervisors rücken. Daneben wird es einen Trainer geben, der für die Defensive zuständig ist, einen für die Offensive. Und wahrscheinlich noch weitere."

Flick führte an, dass einige Bundesligaklubs wie 1899 Hoffenheim und der 1. FC Köln schon mit reichlich Experten arbeiten würden.


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