Löw: "Es muss sein"

SID
Jogi Löw plant den Kader für die EURO 2016 in Frankreich
© getty

Bundestrainer Joachim Löw wird auf dem Weg zur EURO 2016 einige Weltmeister aussortieren. "Leicht ist das nicht. Aber es muss sein, im Sinne einer Weiterentwicklung und des Fortschritts", antwortete Löw im Interview mit der Bild-Zeitung.

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"Natürlich verspüre ich eine große Dankbarkeit den Spielern gegenüber, doch am Ende steht die Leistung über allem. Die ist entscheidend", erläuterte der 55-Jährige weiter. Eng dürfte es in Zukunft vor allem für den kürzlich zu Galatasaray Istanbul gewechselten Lukas Podolski werden. "Für Lukas ist es jetzt wichtig, dass er über längere Distanz Spielpraxis hat", stellte Löw noch einmal klar: "Das nächste Jahr wird entscheidend für ihn."

Noch nicht ernsthaft bedroht ist offenbar der Platz des WM-Finaltorschützen Mario Götze. "Mario ist extrem professionell, auch was seine ganze Lebensweise betrifft", meinte Löw: "Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg machen wird. Darin habe ich ihn auch noch mal bestärkt. Es gehört eben auch dazu, sich jetzt bei Bayern in so einer Situation durchzusetzen. Und das will er. Mario will weitere Titel holen."

Insgesamt werde der Umbruch aber moderat ausfallen, versicherte der Bundestrainer. "Einen großen Schnitt muss es nicht geben, unsere Spieler sind noch immer jung und hungrig. Aber natürlich rücken einige junge Spieler, die jetzt auch bei der U21 dabei sind, in den Blickpunkt", sagte er und nannte trotz des 0:5 der Junioren im EM-Halbfinale gegen Portugal Emre Can, Kevin Volland oder die Torhüter Marc-André ter Stegen und Bernd Leno.

Jogi Löw im Steckbrief

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