Frankreich entscheidet

Freitag, 13.03.2015 | 18:44 Uhr
Unter Joachim Löw gewann Deutschland 80 von insgesamt 118 Partien
© getty
Advertisement
League Cup
Di23.01.
Die Entscheidung: Bristol-ManCity & Chelsea-Arsenal
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United -
Huddersfield
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genoa

Dass der DFB den Vertrag von Bundestrainer Joachim Löw vorzeitig bis ins Jahr 2018 verlängert, ist nach dem Gewinn des WM-Titels Vertrauensbeweis als auch Dank. Den Wert des neuen Arbeitspapiers bestimmt wie immer erst das nächste Turnier. Ein Kommentar von SPOX-Redakteur Jochen Tittmar.

Als der Deutsche Fußball Bund im Oktober 2013 das letzte Mal den Vertrag mit Bundestrainer Joachim Löw vorzeitig verlängerte, sendete er mit dem neuen, bis 2016 datierten Arbeitspapier allen voran das Signal aus: Die Zusammenarbeit mit Löw werde den neuralgischen Punkt überschreiten.

Das deutsche Abschneiden bei der WM in Brasilien, das schien festzustehen, werde nämlich die weitere Zukunft des Bundestrainers maßgeblich bestimmen. Der DFB erhoffte sich von der damaligen Maßnahme neben geklärten Verhältnissen auch die nötige Ruhe, um sich ohne Nebenkriegsschauplätze auf das Turnier vorbereiten zu können.

Nicht wenige waren nach der Nacht von Rio de Janeiro, als Deutschland den vorläufigen Höhepunkt unter Löw erreichte, der Überzeugung, der Bundestrainer werde seinen Posten mit dem WM-Pokal im Gepäck aus eigenen Stücken räumen.

Vertrauensbeweis und Dank

Doch der Titelgewinn schien Löws Durst nicht zu stillen. Er möchte das Erreichte auch in veränderter personeller Konstellation bestätigen.

Demnach ist die Verlängerung bis 2018 nach Löws vorheriger Ansage, den Weg auch bis zur EM 2016 in Frankreich weiterzugehen, ein schöner Vertrauensbeweis und Dank des Verbandes.

Löws Aufgabe in den kommenden dreieinhalb Jahren wird es sein, nach den Rücktritten von Lahm, Klose und Mertesacker die nächste Generation um Spieler wie Kroos, Hummels, Müller und Götze zur vollständigen Reife zu führen und dieses Ensemble an Führungsköpfen mit frischem Blut anzureichern. Die Bellarabis, Rüdigers oder Meyers stehen bereits in den Startlöchern.

Vertrag als Art Muster ohne Wert

Diese "neue" Nationalmannschaft, der in Bastian Schweinsteiger ein Relikt von Löws erster Generation vorsteht, hatte zuletzt mit den Brasilien-Nachwehen zu kämpfen, die Qualifikation für das nächste Turnier im Nachbarland lief nur schleppend an.

Daher bleibt Löws neues Arbeitspapier eine Art Muster ohne Wert. Den Wert eines solchen Vertrages bestimmt freilich wie immer erst das nächste Turnier. Frankreich entscheidet, bei gleichbleibenden Vorstellungen möglicherweise sogar der Weg dorthin, wie realistisch es ist, dass Löw sein neues Vertragsende auch wirklich erreicht.

Sollte Löw mit dem DFB-Team nämlich ein frühzeitiges Ausscheiden bei der EM erleiden, dürfte er ohnehin von sich aus den Weg für einen Neustart freimachen. Mit dem Ergebnis der Präsidiumssitzung am Freitag hat der DFB zwar am Punkt 2018 einen Pflock in die Zeitschiene geschlagen, die Weichen sind gestellt. Inwiefern der Zug aber auch tatsächlich mit Löw bis dorthin fahren wird, entscheidet sich im Land der Grande Nation.

Joachim Löw: Seine Trainerkarriere im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung