Frankreich entscheidet

Freitag, 13.03.2015 | 18:44 Uhr
Unter Joachim Löw gewann Deutschland 80 von insgesamt 118 Partien
© getty
Advertisement
Primera División
Live
Eibar -
Getafe
Premiership
Live
Hibernian -
Celtic
Premier League
Live
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Live
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad

Dass der DFB den Vertrag von Bundestrainer Joachim Löw vorzeitig bis ins Jahr 2018 verlängert, ist nach dem Gewinn des WM-Titels Vertrauensbeweis als auch Dank. Den Wert des neuen Arbeitspapiers bestimmt wie immer erst das nächste Turnier. Ein Kommentar von SPOX-Redakteur Jochen Tittmar.

Als der Deutsche Fußball Bund im Oktober 2013 das letzte Mal den Vertrag mit Bundestrainer Joachim Löw vorzeitig verlängerte, sendete er mit dem neuen, bis 2016 datierten Arbeitspapier allen voran das Signal aus: Die Zusammenarbeit mit Löw werde den neuralgischen Punkt überschreiten.

Das deutsche Abschneiden bei der WM in Brasilien, das schien festzustehen, werde nämlich die weitere Zukunft des Bundestrainers maßgeblich bestimmen. Der DFB erhoffte sich von der damaligen Maßnahme neben geklärten Verhältnissen auch die nötige Ruhe, um sich ohne Nebenkriegsschauplätze auf das Turnier vorbereiten zu können.

Nicht wenige waren nach der Nacht von Rio de Janeiro, als Deutschland den vorläufigen Höhepunkt unter Löw erreichte, der Überzeugung, der Bundestrainer werde seinen Posten mit dem WM-Pokal im Gepäck aus eigenen Stücken räumen.

Vertrauensbeweis und Dank

Doch der Titelgewinn schien Löws Durst nicht zu stillen. Er möchte das Erreichte auch in veränderter personeller Konstellation bestätigen.

Demnach ist die Verlängerung bis 2018 nach Löws vorheriger Ansage, den Weg auch bis zur EM 2016 in Frankreich weiterzugehen, ein schöner Vertrauensbeweis und Dank des Verbandes.

Löws Aufgabe in den kommenden dreieinhalb Jahren wird es sein, nach den Rücktritten von Lahm, Klose und Mertesacker die nächste Generation um Spieler wie Kroos, Hummels, Müller und Götze zur vollständigen Reife zu führen und dieses Ensemble an Führungsköpfen mit frischem Blut anzureichern. Die Bellarabis, Rüdigers oder Meyers stehen bereits in den Startlöchern.

Vertrag als Art Muster ohne Wert

Diese "neue" Nationalmannschaft, der in Bastian Schweinsteiger ein Relikt von Löws erster Generation vorsteht, hatte zuletzt mit den Brasilien-Nachwehen zu kämpfen, die Qualifikation für das nächste Turnier im Nachbarland lief nur schleppend an.

Daher bleibt Löws neues Arbeitspapier eine Art Muster ohne Wert. Den Wert eines solchen Vertrages bestimmt freilich wie immer erst das nächste Turnier. Frankreich entscheidet, bei gleichbleibenden Vorstellungen möglicherweise sogar der Weg dorthin, wie realistisch es ist, dass Löw sein neues Vertragsende auch wirklich erreicht.

Sollte Löw mit dem DFB-Team nämlich ein frühzeitiges Ausscheiden bei der EM erleiden, dürfte er ohnehin von sich aus den Weg für einen Neustart freimachen. Mit dem Ergebnis der Präsidiumssitzung am Freitag hat der DFB zwar am Punkt 2018 einen Pflock in die Zeitschiene geschlagen, die Weichen sind gestellt. Inwiefern der Zug aber auch tatsächlich mit Löw bis dorthin fahren wird, entscheidet sich im Land der Grande Nation.

Joachim Löw: Seine Trainerkarriere im Überblick

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung