Nationalelf "die Mannschaft Deutschlands"

Bierhoff: WM-Titel mehr als nur Titel

SID
Sonntag, 28.12.2014 | 11:00 Uhr
Für Oliver Bierhoff war der WM-Titel mehr als nur ein sportlicher Erfolg
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Oliver Bierhoff sieht im WM-Titel weit mehr als nur einen sportlichen Erfolg. "Im Ausland habe ich seitdem immer wieder gehört: Ihr habt 'ne Supertruppe, die Jungs haben sich so toll gegeben, das war so sympathisch - und erst ganz am Ende hieß es: Ihr seid übrigens auch die Besten gewesen, der Titel war verdient", sagte Bierhoff im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Der Nationalmannschafts-Manager fügt an: "Der sportliche Aspekt ist nach hinten gerutscht, das Auftreten stand im Vordergrund."

Als Beispiel führte 46-Jährige vor allem den Halbfinalsieg gegen Gastgeber Brasilien an. "Wir haben das 7:1 eben nicht riesig gefeiert, sondern den Gegner in den Arm genommen und getröstet. Wir sind nicht abgehoben, sondern haben gesagt: Das war nur ein weiterer Schritt", betonte der ehemalige Nationalstürmer: "In dem Moment waren wir selbst im Sieg nicht mehr die hässlichen Deutschen. Das ist ein Gefühl, das erst diese junge Generation verströmt."

Gleichzeitig will Bierhoff aber die Position der DFB-Auswahl in den kommenden Jahren festigen. "Mein Anspruch lautet schon, dass wir weiterhin die Mannschaft Deutschlands sind. Ich bin mir bewusst, dass diese Messlatte hoch liegt", sagte er.

Keine Konsequenzen für Reus

Der Fußball befinde sich dabei im Hinblick auf im Schatten stehende Sportarten allerdings auch in einem "Spagat". "Wir müssen an die anderen Sportarten denken. Und das tun wir auch, der Solidaritätsgedanke ist immer da", sagte Bierhoff: "Gleichzeitig müssen wir in unserem Geschäftsbereich das vorhandene Interesse nutzen. Das müssen wir schon deshalb, weil wir ein gemeinnütziger Verband sind."

Zudem betonte Bierhoff erneut, dass der Dortmunder Nationalspieler Marco Reus in der DFB-Auswahl keine Konsequenzen für sein jahrelanges Fahren ohne Führerschein zu fürchten habe.

"1996 ist es einfach passiert"

"Fahren ohne Führerschein ist unverantwortlich. Für mich entscheidend ist, wie mit diesen Fehlern umgegangen wird und welche Lehren man daraus zieht", betonte er: "Aber mir ist bei der Bewertung schon die Frage wichtig, ob es generell an uns wichtigen Werten und Prinzipien fehlt. Das ist bei Marco keineswegs der Fall."

Er selbst habe den Triumph in Brasilien deutlich anders erlebt, als den EM-Titel 1996, bei dem Bierhoff beide Tor zum 2:1 gegen Tschechien erzielte. "1996 ist es einfach passiert. Ich war völlig unbedarft, hatte ja nicht einmal damit gerechnet, im Finale überhaupt zu spielen. Als der Schlusspfiff kam, habe ich gar nichts kapiert. Ich war nur froh", sagte Bierhoff: "Den Moment des Sieges habe ich in Rio viel bewusster erlebt. 1996 flog alles ganz schnell an mir vorbei."

Das DFB-Team im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung