Nach WM-Triumph noch nicht satt

Löw mit Masterplan zu weiteren Titeln

SID
Freitag, 26.12.2014 | 13:10 Uhr
Joachim Löw will nach dem WM-Triumph mit neuem Masterplan weitere Titel gewinnen
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland

Auf zu neuen Ufern: Joachim Löw hat nach dem sensationellen Jahr 2014 für die deutsche Nationalmannschaft große Ziele für die Zukunft ausgerufen und will mit dem Weltmeister in zwei und möglicherweise auch in vier Jahren weitere Titel sammeln.

"Ich wünsche, dass wir in der Lage sind, den Erfolg zu bestätigen und eine Epoche zu prägen. Es wäre fantastisch, noch einen weiteren Titel zu gewinnen und vor allem noch einmal dieses Gefühl zu spüren", sagte der Bundestrainer im Gespräch mit dem "SID" und fügte mit Blick auf die kommende EURO in Frankreich und auch das nächste WM-Turnier in Russland konkret hinzu: "Unser Ziel muss es sein, 2016 das Ding in Paris zu gewinnen und uns uns dann nochmal Richtung WM 2018 zu konzentrieren."

Dass er bereits so weit in die Zukunft blickt, habe aber aktuell nichts mit seiner persönlichen Planung zu tun. "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich denke da in einem Zweijahreszyklus und konzentriere mich voll auf die EM-Qualifikation, die wir am Ende sicher überstehen werden, und dann die EM-Runde 2016 in Frankreich", sagte Löw, der bis 2016 beim DFB unter Vertrag steht.

Möglicherweise wird er auch nach zehn Jahren als Bundestrainer noch zwei Jahre dranhängen: "Nach einem Turnier kann man dann die Überlegungen anstellen, wie es weitergeht. Da ist dann alles möglich."

"Wollen neue Ideen entwickeln"

Zunächst muss er aber nach dem holprigen Start in die EM-Qualifikation im kommenden Jahr den Weltmeister wieder auf Kurs bringen. "Es ist zwingend erforderlich, dass wir ab Januar wirklich den Hebel umlegen und uns mit der Aktualität beschäftigen", sagte der 54-Jährige, der dafür bereits im Herbst einige strategische Änderungen angekündigt hatte: "Wir müssen mit Blick auf die EM 2016 schauen, wie wir uns weiter verbessern können uns werden uns darüber ernsthafte Gedanken machen."

Noch ist Löw aber mit seinem Trainerteam in der Findungsphase: "Wir sind gerade erst dabei, den Masterplan für 2015/16 zu erarbeiten. Wir wollen neue Ideen entwickeln, neue Lösungen finden. Denn der Fußball entwickelt sich immer weiter und dem müssen wir natürlich Rechnung tragen. Wir überlegen, welche neuen Reize wir setzen können und müssen. Grundsätzlich geht es aber um Flexibilität, Variabilität und die Ordnung in unserem Spiel, das wollen wir weiter perfektionieren."

Dabei will Löw grundsätzlich auf das zurzeit aktuelle Personal zurückgreifen, aber wie in der Vergangenheit auch behutsam neue Kräfte einbauen.

"Mental nicht einfach, so einen Erfolg zu verarbeiten

"Der Maßstab für eine Berufung in die Nationalmannschaft ist einzig und alleine die Leistung der Spieler. Das ist nach wie vor bei einer Nominierung entscheidend. Ich bin gerne bereit, mal eine schwächere Phase zu tolerieren. Unter dem Strich muss aber die Leistung stimmen, wenn man für Deutschland spielen will", sagte er und legte die Messlatte für die Profis gewohnt hoch.

Dass sich viele Weltmeister aktuell aus unterschiedlichen Gründen derzeit bei ihren Klubs nur auf der Bank wiederfinden, bereite ihm noch kein Kopfzerbrechen. "Das bereitet mir im Moment keine großen Sorgen, denn damit habe ich gerechnet. Es ist doch normal, dass nach einem solch intensiven Turnier mit einer so großen Willensleistung bei dem ein oder anderen Probleme auftauchen. Zudem ist es auch mental nicht so einfach, einen so großen Erfolg zu verarbeiten", sagte Löw mit Blick auf Lukas Podolski, André Schürrle, Sami Khedira und Kollegen.

"In der Winterpause einen Schnitt machen"

Der Nationaltrainer fügte an: "Ich denke, dass es für einige Spieler jetzt gut ist, wenn sie in der kurzen Winterpause einen Schnitt machen, das Jahr endgültig abhaken können und sich auf die neuen Aufgaben in der Zukunft konzentrieren."

Zudem setzt der Bundestrainer auch im neuen Jahr weiterhin auf bereist bekannte und möglicherweise auch auf neue Gesichter: "Es ist ja kein großes Geheimnis, dass ich weiter mit jungen Spielern wie Kevin Volland, Erik Durm oder Antonio Rüdiger plane, die mein vollstes Vertrauen haben und auch die nötige Zeit bekommen, sich weiterzuentwickeln. Zudem beobachten wir natürlich die Spieler in der U21, U20 und U19, von denen einige großes Potenzial haben."

Joachim Löw im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung