Köpke nennt Kandidaten für DFB-Tor

"Die Tür ist nicht zu"

SID
Montag, 06.10.2014 | 11:09 Uhr
Andreas Köpke macht mehreren Keepern Hoffnung auf den EM-Kader
© getty
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Torwarttrainer Andreas Köpke hat den Konkurrenzkampf um die drei EM-Plätze für Keeper im deutschen EM-Kader eröffnet und gleich sechs Herausforderern Hoffnungen auf eine Nominierung gemacht.

Neben Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), der als einziger der Kandidaten schon Länderspiele bestritten hat, dürfen sich Bernd Leno, Ralf Fährmann, Kevin Trapp, Oliver Baumann und Timo Horn Chancen ausrechnen, bei der Endrunde in zwei Jahren in Frankreich dabei zu sein. Das erklärte Köpke im Fachmagazin "kicker".

Bei den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Polen in Warschau am Freitag und Irland in Gelsenkirchen am kommenden Dienstag setzt Bundestrainer Joachim Löw erneut auf das Weltmeistertrio mit dem unumstrittenen Stammtorhüter Manuel Neuer, Roman Weidenfeller und Ron-Robert Zieler. "Die Tür ist nicht zu. Bis zur EM 2016 werden wir genau prüfen, welche drei Torhüter wir mitnehmen", sagte Köpke jedoch.

Dass diesmal wieder das etatmäßige Trio dabei sein dürfe, sei auch einer Terminkollision geschuldet, sagte Köpke. "Das Problem ist: ter Stegen, Leno und Horn werden in der U21 gebraucht, unsere Spiele überschneiden sich oft. Da fällt eine Lösung schwer. Wir wollten da schon des Öfteren variieren, haben es aber nicht hinbekommen. Das wird erst in der Saison vor der EM greifen."

Adler nicht mehr im Blick

Ter Stegen sei "fußballerisch sehr weit, auch beim Antizipieren", führte Köpke aus, die Länderspiele des ehemaligen Gladbachers seien aber "bisher nicht so prickelnd" gewesen. "Leno macht seine Sache in Leverkusen sehr gut. Leno, Fährmann, Trapp gehören zu unserem erweiterten Kreis, dazu Horn und Baumann, sie alle sind fußballerisch sehr gut ausbildet. Sie können rechts wie links beeindruckend mit der Kugel umgehen; auch Zieler." Bei Weidenfeller sieht Köpke indes ein baldiges Ende der DFB-Karriere. "Mit 36 wäre für ihn die EM ein schöner Abschluss", sagte er.

Nicht mehr im Blick hat Köpke den in Hamburg zur Nummer 2 degradierten Rene Adler. "Ich habe ihn bei der Aufzählung oben weggelassen, weil er im Moment keine Rolle spielt nach dem Verlauf des letzten Halbjahres. Zurzeit ist die Situation problematisch für René", sagte er.

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