Fussball

Brandt und Co. ausgezeichnet

SID
Julian Brandt will in diesem Jahr auch in der Bundesliga überzeugen
© getty

Die U-19-Europameister Julian Brandt und Niklas Stark sowie U20-Weltmeisterin Sara Däbritz sind vom DFB im festlichen Rahmen mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet worden.

Dieselbe Ehre als Nachwuchsspieler des Jahres in seiner Altersklasse wurde am Sonntagmittag in Essen U-17-Nationalspieler Benedikt Gimber zuteil.

Der Leverkusener Brandt (U18) und der Nürnberger Stark (U19) kamen bereits mehrfach in der Bundesliga zum Einsatz. Die Freiburgerin Däbritz (Juniorinnen) ist bereits im Vorjahr mit der A-Mannschaft Europameister geworden. Gimber (U17) wurde deutscher Meister mit den A-Junioren von 1899 Hoffenheim.

Silber für Meyer

"Fritz Walter ist eine der größten Persönlichkeiten unserer Fußballgeschichte, und ich wünsche den Preisträgern, dass er für sie auf und neben dem Spielfeld ein Vorbild ist", sagte Bundestrainer Joachim Löw. Walter war der Kapitän der "Helden von Bern", die 1954 den WM-Titel gewannen.

Die Medaillen in Silber gingen an A-Nationalspieler Max Meyer (Schalke/U19), Levin Öztunali (Bayer Leverkusen/U18), Damir Bektic (Hertha BSC/U17) und Pauline Bremer (1. FFC Turbine Potsdam/Juniorinnen). Bronze ging an Joshua Kimmich (RB Leipzig/U19), Jonas Föhrenbach (SC Freiburg/U18), Timo Königsmann (Hannover 96/U17) und Jasmin Sehan (VfL Wolfsburg/Juniorinnen).

Wilde Kerle und Kahn

Schöne Anekdoten lieferten die Preisträger auf die Frage, warum sie einst mit dem Fußball begannen. Königsmann zum Beispiel nach dem WM-Finale 2002, "weil ich Mitleid mit Oliver Kahn hatte". Bremer nach einem Kinobesuch, "weil ich so sein wollte, wie die 'Wilden Kerle'".

Einen guten Tipp erhielt der bei Facebook sehr aktive Bektic, dem DFB-Sportdirektor Hansi Flick nach Verlesung einiger Beiträge durch Moderator Jörg Dahlmann schmunzelnd "vielleicht etwas mehr Zurückhaltung" empfahl.

Nachfolger der Weltmeister

Zu den Preisträgern der 2005 eingeführten und damit zum zehnten Mal verliehenen Ehrung gehörten in der Vergangenheit unter anderem die heutigen Weltmeister Mario Götze, Toni Kroos, Manuel Neuer, Jerome Boateng, Benedikt Höwedes, Julian Draxler und André Schürrle.

Im Vorjahr gewann unter anderem Matthias Ginter die Auszeichnung, der auch schon zum A-Nationalspieler und Weltmeister aufgestiegen ist. Auch U19-Europameister Kevin Akpoguma, der in der Bundesliga etablierte Stuttgarter Timo Werner und Europameisterin Melanie Leupolz wurden 2013 mit Gold ausgezeichnet.

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