Kroos über Freistoß: "War einstudiert"

SID
Dienstag, 01.07.2014 | 15:06 Uhr
Das Quartett des DFB hatte sich viel für den Freistoß überlegt
© getty
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Der missglückte deutsche Slapstick-Freistoß im WM-Achtelfinale gegen Algerien (2:1 n.V.) in Porto Alegre ist der Hit im brasilianischen Fernsehen. Doch laut Toni Kroos war diese Variante einstudiert.

Die diversen Sportsender zeigten am Dienstagmorgen immer wieder jene Szene aus der 88. Minute, als bei einem deutschen Freistoß aus 22 Metern Entfernung Thomas Müller losläuft, ins Straucheln gerät, hinfällt, sich wieder aufrappelt und an der algerischen Mauer vorbei in den Strafraum eindringt.

Toni Kroos versucht anschließend, den Ball über die algerische Freistoßmauer zu Müller zu lupfen, allerdings ist der Ball schlecht getimed und wird per Kopf von den Nordafrikanern abgewehrt. Vor Müllers Strauchler springt Bastian Schweinsteiger zur Irritation des Gegners über den Ball.

"Das war einstudiert, im Training hat das auch immer geklappt. Wenn es aber nicht funktioniert, sieht das scheiße aus", sagte Kroos in der Mixed-Zone nach dem Spiel. Müller betonte im ZDF: "Ich fand es eine gute Variante, das war schon bewusst so."

"Das war Absicht"

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus als Gast im brasilianischen Fernsehen bei einer Diskussionsrunde einiger Weltmeister-Kapitäne zusammen mit Daniel Passarella (Argentinien), Fabio Cannavaro (Italien) und Carlos Alberto (Brasilien) war sich gleich beim ersten Anschauen sicher: "Das war Absicht!"

Eine andere Meinung vertrat Englands einstiger Torjäger Gary Lineker via Twitter. "Der schlechteste Freistoß in der Geschichte der Weltmeisterschaften ... Deutsche Ineffizienz!"

Die internationalen Medien werteten die Aktion auch als "Blamage" (Blick). Die Basler Zeitung schrieb: "Die Kombination der Deutschen geriet zur Lachnummer." Der Sydney Mourning Herald schrieb: "Thomas Müller und Deutschland lieferten den sonderbarsten Freistoß bei einer Weltmeisterschaft."

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