Jung: "Lahm-Rücktritt öffnet Türen"

Von Jawin Schell
Sebastian Jung (l.) feierte gegen Polen sein Länderspieldebüt
© getty

Für die meisten Deutschen war Philipp Lahms Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach dem Weltmeistertitel in Brasilien vor allem ein Schock. Nicht so für Rechtsverteidiger und Neu-Wolfsburger Sebastian Jung. Der 24-Jährige sieht in der neu entstandenen Lücke eine Chance für sich selbst.

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"Wenn ich Bundestrainer wäre, würde ich mich natürlich spielen lassen", gibt er im Gespräch mit der "Bild" vergnügt zu Protokoll.

Auch wenn hinter der Aussage natürlich ein Augenzwinkern steckt - Jung hat durchaus ernsthafte Ambitionen. "Schade, dass Philipp aufhört. Aber das öffnet natürlich Türen - vielleicht auch für mich. Ich hoffe, ich kriege meine Chance", fügt er hinzu.

Für den Ex-Frankfurter, der im Mai im Test gegen Polen zu seinem Länderspieldebüt kam, ist es wichtig, "im Verein gute Leistungen zu bringen".

Beste Karten dafür hat er: Durch die Verletzungen der beiden Rechtsverteidiger Patrick Ochs und Christian Träsch dürfte Jung als unangefochtene Stammkraft in seine erste Bundesliga-Saison mit den Wölfen starten.

Sebastian Jung im Steckbrief

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