Mittwoch, 19.02.2014

Elfenbeinküste buhlt erfolglos

Gnabry entscheidet sich für DFB

Mittefeld-Talent Serge Gnabry vom FC Arsenal hat sich zum DFB und zur deutschen Nationalmannschaft bekannt. Der deutsche U-19-Nationalspieler hätte auch für das Heimatland seines Vaters, die Elfenbeinküste, spielen können. Die Ivorer haben bis zuletzt um den 18-Jährigen geworben. Der könnte nun für Deutschland sogar zur WM fahren.

Serge Gnabry gelang in dieser Saison der Durchbruch beim FC Arsenal
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Serge Gnabry gelang in dieser Saison der Durchbruch beim FC Arsenal

"Da ich für die deutschen U-Nationalmannschaften gespielt habe, ist es für mich auch keine Frage, dass ich auf jeden Fall für Deutschland spielen will. Ich hoffe, dass ich meinen Weg auch in der A-Mannschaft machen kann", sagte Gnabry der Zeitung "Die Welt".

Der gebürtige Stuttgarter, der in der laufenden Saison bereits zwölf Pflichtspiele für die Profimannschaft der Gunners bestritten hat, könnte damit auch zum Thema für Bundestrainer Joachim Löw werden. Der hatte den Flügelspieler bereits im November gelobt: "Der Junge ist richtig gut, er hat außergewöhnliche Qualitäten. Wir haben ihn im Auge."

Auch sein Vereinstrainer Arsene Wenger traut dem Techniker den Sprung in den deutschen WM-Kader zu: "Das könnte sehr gut möglich sein." Gnabry selbst macht sich keinen Druck: "Ich konzentriere mich voll auf Arsenal, um dort auf meine Spiele zu kommen. Wenn ich bei Arsenal keine Spiele mache, ist es schwer mit der Nationalmannschaft für mich."

Serge Gnabry im Steckbrief

Marco Heibel

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