Nach Verletzung beim DFB-Team

Netzer: "Khedira Anker der Mannschaft"

Von Rene Demirdöven
Sonntag, 24.11.2013 | 13:28 Uhr
Günter Netzer wurde zweimal zu Deutschlands Fussballer des Jahres gewählt
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Es war die Schocknachricht der vergangenen Tage. Sami Khedira erlitt im Länderspiel gegen Italien einen Kreuzbandriss und fällt mindestens sechs Monate aus. Ob er mit zur WM 2014 nach Brasilien fahren kann, bleibt offen. Auch Günter Netzer ist besorgt.

"Bei Khedira wäre es unseriös, über eine Teilnahme zu spekulieren. Dafür sind die Heilungsprozesse nach Kreuzbandrissen individuell zu verschieden", sagte Netzer der "Bild am Sonntag".

Der Welt- und Europameister ist sich aber des Einflusses und der Aura des Real-Stars bewusst: "Bitter wäre sein Ausfall auf jeden Fall, denn Khedira spielt in Löws Planungen nicht nur sportlich eine wichtige Rolle, er ist vielmehr auch ein Anker, eine Autorität in der Mannschaft. Er hat eine Wichtigkeit bekommen, auf die man als Trainer nur ungern verzichten möchte."

Netzer: "Der Kader ist flexibler geworden"

Dennoch habe der deutsche Fußball in den letzten Jahren an Qualität gewonnen, um derartige Ausfälle auch zu kompensieren.

Das Reservoir an Spielern, auf welche Bundestrainer Joachim Löw zurückgreifen kann, ist schier unerschöpflich. Netzer betont: "Der Kader ist flexibler geworden für die erhöhten Anforderungen, er kann sich Veränderungen besser anpassen."

Auch auf der Torhüter-Position herrscht ein Überangebot: Beim zweiten Testspiel der Länderspielpause gab Roman Weidenfeller gegen England mit 33 Jahren sein Debüt in der Nationalmannschaft.

"Er ist ein älterer, erfahrener und starker Torwart, dessen guter Charakter sich für eine Mannschaft auszahlen kann. Es wäre eine faire Lösung, wenn das Trio Manuel Neuer, Rene Adler und Weidenfeller in Brasilien dabei wäre", so Netzer.

Sami Khedira im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung