Özil: Diskussion "total daneben"

Von Marco Heibel
Montag, 21.10.2013 | 09:28 Uhr
Mesut Özil hat sich nach seinem Wechsel zu den Gunners schnell eingelebt
© getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur

Vor dem Champions-League-Duell gegen Borussia Dortmund hat der neue Gunners-Regisseur Mesut Özil über seine Eindrücke beim FC Arsenal sowie über die Umstände seines Weggangs aus Madrid gesprochen. Weiterhin machte der 25-Jährige seinem Ärger über die Diskussion um die "falsche Neun" Luft.

Mesut Özil ist in London auf Anhieb zum Superstar avanciert. Beim 4:1 gegen Norwich City gelangen dem 50-Millionen-Mann seine ersten beiden Saisontore in der Premier League. Die englische Presse überschlug sich nach dem Spiel mit Lobeshymnen. So rühmte unter anderem die "Daily Mail": "Özil macht den Unterschied."

Der Hochgelobte gab die Komplimente gleich an seinen neuen Arbeitgeber FC Arsenal weiter: "So einen Verein habe ich nie zuvor erlebt. Es läuft alles sehr familiär ab. Alle begegnen sich mit Höflichkeit und Respekt, alle sind sehr offen auf mich zugekommen und haben mich sofort unterstützt", schwärmte Özil im Interview mit dem "Kicker".

Vertrauen von Wenger ausschlaggebend

Diese familiäre Atmosphäre ist für den Nationalspieler mit entscheidend für seine guten Leistungen: "Mir war immer klar: Wenn ich das Vertrauen des Trainers habe und spüre, kann ich solche Leistungen bringen." Bei Real Madrid habe er dagegen "nach dem Trainerwechsel kein Vertrauen mehr gespürt." Als sich Gunners-Coach Arsene Wenger schließlich kurz vor dem Ende der Transferfrist am 2. September bei ihm meldete, habe er sich "dabei sehr wohl gefühlt" und sich deshalb spontan zum Vereinswechsel entschieden.

Der Nachhall seines Abschieds aus Madrid war ebenfalls Seelenbalsam für den sensiblen Techniker: "Ich empfinde es als großen Respekt vor mir als Person, dass sich Spieler und Fans über den Transfer beschwert haben. Ich hatte in allen drei Jahren eine sehr gute Statistik bei Real Madrid. Das soll mir ein Mittelfeldspieler dort erst mal nachmachen."

Diskussionen um falsche Neun nerven

Auch auf die souveräne Qualifikation mit der Nationalmannschaft für die WM 2014 in Brasilien ist Özil stolz. Allerdings zeigte sich der 25-Jährige genervt über die Diskussionen um seine Rolle als sogenannte falsche Neun im Irland-Spiel: "Ich finde allein schon diesen Namen total daneben. Falsche Neun? Was soll denn daran falsch sein? Nichts. Es ist eine leichte Veränderung des Systems, aber kein so großer Unterschied zwischen den Positionen."

Der Mittelfeldstar führte aus: "Dieser Begriff ist mir einfach zu negativ, es geht doch nur um eine Rotation in der Offensive. Ich habe in meiner Karriere schon alle möglichen Positionen gespielt, aber immer das Ergebnis wichtiger genommen. Falsch fand ich die Positionen nie. Schon gar nicht, wenn man damit erfolgreich war."

Nie Zweifel an Premier League

Die Umstellung von der vergleichsweise körperlosen Primera Division auf die von Leidenschaft und Einsatz geprägte Premier League hat Özil nach eigenem Bekunden gut bewerkstelligt:

"In Mannschaften, die viel mit Ballbesitz und vielen Pässen spielen, kriegst du von vielen Gegnern richtig was auf die Socken, gerade als Zehner. In jeder Liga. Ich hatte nie Zweifel, dass ich trotzdem meine Leistung auf dem Platz bringe."

Der Fußball auf der Insel hat es dem gebürtigen Gelsenkirchener sofort angetan: "Egal, wo wir bisher in England gespielt haben, es ging immer hin und her, es ging immer auf Angriff, und ich habe riesigen Spaß, in der stärksten Liga der Welt dabei zu sein."

Respekt vor deutschem Fußball

Mit Blick auf das Champions-League-Duell mit Borussia Dortmund hat Özil sowohl in Spanien wie auch in England eine hohe Wertschätzung für den Fußball made in Germany registriert: "Der Respekt ist schon da, ganz klar, das gilt nicht allein für Dortmund. Ich werde auch immer wieder auf die deutsche Nationalmannschaft angesprochen, auf den attraktiven Fußball, den wir spielen. Ich denke, es gibt inzwischen im Ausland generell großen Respekt vor dieser jungen deutschen Spielergeneration."

Dennoch glaubt er daran, mit dem FC Arsenal in den anstehenden Champions-League-Gruppenspielen gegen den BVB viel erreichen zu können: "Arsenal hat in der Vergangenheit seine Stärken bewiesen, jetzt ist die Mannschaft noch etwas reifer geworden. Wir wissen, welche Klasse wir haben. Wir haben eine gute Ausgangsposition, aber der Job ist noch nicht erledigt."

Mesut Özil im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung