Völler macht sich für Kießling-Comeback stark

Von Marco Heibel
Hat in der Bundesliga seine Torriecher bewiesen: Stefan Kießling
© Getty

Trotz der langwierigen Verletzung von Mario Gomez hat Bundestrainer Joachim Löw mit Miroslav Klose zum wiederholten Mal nur einen echten Stürmer für die Länderspielpause nominiert. Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler glaubt aber, dass der Bundestrainer nicht mehr lange an Stefan Kießling vorbei kommt.

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Der letzte Länderspieleinsatz von Stefan Kießling liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück: Im Spiel um den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika wurde der 1,91-Meter-Mann nach 73 Minuten eingewechselt. Seit diesem 3:2-Sieg gegen Uruguay wartet der 28-Jährige vergeblich auf eine weitere Nominierung.

Dabei stimmen Form und Torquote des gebürtigen Franken: Im Kalenderjahr 2012 traf Stefan Kießling in 24 Bundesligaspielen 17 Mal ins Schwarze, am vergangenen Sonntag gelang ihm beim 2:2 der "Werkself" beim VfB Stuttgart ein Doppelpack.

Völler: "Stefans Ziel muss die WM 2014 sein"

Stefan Kießling selbst hat sich schon seit Längerem nicht mehr zur Nationalmannschaft geäußert. Sein Vorgesetzter, Bayer-Sportdirektor Rudi Völler, macht sich stattdessen für seinen Torjäger stark. Gegenüber "bild.de" sagte der Weltmeister von 1990: "Wenn Stefan weiter seine Leistungen bringt, dann wird es für Joachim Löw immer schwieriger, an ihm vorbei zu kommen. Stefans Ziel muss die WM 2014 sein."

Der frühere Weltklassestürmer Völler (47 Länderspieltore) gerät bei Kießling, der seit 2006 im Verein ist, geradezu ins Schwärmen: "Stefan ist ein Aushängeschild für Bayer. Seine Art und Weise, wie er spielt und die Tore macht, ist beeindruckend."

Stefan Kießling im Steckbrief

 

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