Showdown in Luzern

Von Rusbeh Sufi
Montag, 15.10.2012 | 18:23 Uhr
Moritz Leitner und Sebastian Rudy haben die EM 2013 in Israel vor Augen
© Getty
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Venlo

Mit neun Siegen und einem Unentschieden aus zehn Spielen schafften die U-21-Junioren des DFB souverän den Sprung in die Playoffs der EM-Qualifikation. Dort steht das deutsche Team gegen die Schweiz nach einem 1:1 im Hinspiel im heimischen Leverkusen unter Druck. Die Entscheidung fällt am Dienstagnachmittag in Luzern (Di., 17.15 Uhr im LIVE-TICKER).

Nachdem Hoffenheims Sebastian Rudy in der 82. Minute durch einen sicher verwandelten Elfmeter den Führungstreffer erzielt hatte, musste das DFB-Team in der Schlussphase und in Überzahl den Ausgleich hinnehmen. Nun droht der deutschen U-21 zum zweiten Mal in Folge die Rolle als Zuschauer bei einer EM-Endrunde.

Um den Sprung zur EM 2013 in Israel zu schaffen, muss die Mannschaft von Trainer Rainer Adrion in der Schweiz gewinnen oder zumindest ein Remis mit zwei Toren erzielen. Den Eidgenossen würde ein torloses Remis ausreichen.

Kapitän Lewis Holtby bleibt im Interview mit DFB.de zuversichtlich: "Wir wissen, dass wir in den 90 Minuten in Luzern die Chance haben, die Schweiz zu schlagen und uns für die EM zu qualifizieren. Wir haben den Glauben und die Hoffnung daran, dass wir es packen."

Ohne Kirchhoff und Rode

Im Rückspiel in Luzern müssen die DFB-Junioren ohne den gesperrten Mainzer Jan Kirchhoff (zweite Gelbe Karte) auskommen. Auch der Frankfurter Sebastian Rode wird wie bereits im Hinspiel aufgrund einer Mandelentzündung nicht zum Einsatz kommen können.

Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an darf sich dagegen Karim Bellarabi machen. Der Leverkusener wurde im Hinspiel bereits nach 45 Minuten für den Nürnberger Alexander Esswein eingewechselt.

Der Schweizer Trainer Pierluigi Tami kann im Rückspiel beinahe aus dem Vollen schöpfen, wäre da nicht die Notbremse von Fabian Schär gewesen. Dieser sah die Rote Karte, nachdem er den Nürnberger Sebastian Polter von den Beinen holte. Im Rückspiel wird er vermutlich von Phillippe Koch (FC Zürich) vertreten. Koch wurde eingewechselt, nachdem Schär die Rote Karte gesehen hat.

Deutschland bleibt Favorit

Allerdings sieht der Schweizer Coach, trotz besserer Ausgangssituation, die deutsche Mannschaft in der Favoritenrolle: "Wir gehen auch ins Heimspiel nicht als Favorit, denn die deutsche Mannschaft ist gut besetzt, wir müssen sehr konzentriert sein."

Adrion beurteilt die Situation ähnlich: "Wir werden eine gute Leistung auf hohem Niveau abliefern müssen. Aber ich bin sicher, dass wir auch in der Lage sind, auswärts zu gewinnen. In der Quali haben wir auswärts immer mindestens ein Tor geschossen."

"Erneutes Ausscheiden darf eigentlich nicht sein"

Für Robin Dutt, den neuen Sportdirektor des DFB, ist ein erneutes Ausscheiden einer U-21-Auswahl keine Option: "Das wäre sehr wichtig, sonst wäre eine U-21 zum zweiten Mal nacheinander gescheitert. Das darf eigentlich bei uns in Deutschland nicht sein."
In Luzern werden am Dienstag mehr als 10.000 Zuschauer erwartet. Laut Dutt sollte diese Kulisse für die allesamt bundesligaerprobten U-21-Spieler jedoch kein Problem darstellen: "Wir haben den Vorteil, dass unsere Spieler schon zum Stammpersonal in der Bundesliga zählen und internationale Erfahrung haben. Diese Spieler sind Drucksituationen vor einer großen Kulisse gewohnt."

Die Playoffs zur U-21-EM

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