"Schwarz-Weiß-Malerei"

Uli Hoeneß verteidigt Bundestrainer Löw

SID
Donnerstag, 16.08.2012 | 16:42 Uhr
Uli Hoeneß kann die scharfe Kritik an Jogi Löw nach dem EM-Aus gegen Italien nicht verstehen
© Getty
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Nach dem verbalen Rundumschlag von Joachim Löw hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß den Bundestrainer in Schutz genommen. "In unseren Medien findet eine große Schwarz-Weiß-Malerei statt", sagte der 60-Jährige am Donnerstag in München.

"Wenn man die Kommentare zum Griechenland- und zum Italien-Spiel vergleicht, war eines sensationell gut und das andere sensationell schlecht. Eine goldene Mitte wäre angebracht. Da hat Joachim Löw schon recht, dass man in diesem Umfeld auf Dauer keine Leistungen bringen kann."

Diese Form der Extreme sei ihm aber nicht nur während der Fußball-Europameisterschaft aufgefallen, sondern auch bei den Olympischen Spielen. Da sei in der Entscheidung um Platz eins oder zwei oft nur eine Hundertstelsekunde ausschlaggebend. "Und dazwischen liegt Superstar und Bratwurst", sagte Hoeneß: "Wir müssen lernen, dass auch Platz zwei eine sensationelle Leistung sein kann."

Löw hatte Anfang der Woche zum Gegenschlag gegen die aus seiner Sicht teils polemische Kritik von Fans und Medien ausgeholt, die nach dem Scheitern der deutsche Nationalmannschaft im EM-Halbfinale gegen Italien (1:2) aufgekommen war.

Uli Hoeneß im Steckbrief

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