DFB-Präsident: "Gab nie einen Plan B"

EM-Boykott: Niersbach weist Forderungen zurück

SID
Mittwoch, 02.05.2012 | 14:59 Uhr
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach spricht sich deutlich gegen einen EM-Boykott aus
© Getty
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Wolfgang Niersbach hat sich als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) noch einmal ausdrücklich gegen einen Boykott der Europameisterschaft 2012 in der Ukraine ausgesprochen.

"Unsere Position ist seit vielen Tagen klar und daran hat sich nichts verändert. Ich kann nur wiederholen, dass wir absolut gegen einen Boykott sind. Das ist auch die einhellige Meinung der Bundesregierung.

Wenn mal Stimmen von hinteren Plätzen oder Ecken kommen, registrieren wir das. Ich finde es aber nicht so gut, weil diese Dinge auch in die Ukraine transportiert werden", sagte Niersbach am Rande eines Pressetermins in Köln.

"Es gab nie einen Plan B"

Er könne aktuell nicht erkennen, dass der DFB seine Position ändern müsste. "Wir stehen in ständigem Kontakt zur Bundesregierung. Uns hat das Thema nicht überrascht, uns hat es in der Heftigkeit überrascht, aber das ist nachzuvollziehen, weil Frau Timoschenko in Hungerstreik getreten ist und sich die Lage deshalb zugespitzt hat", ergänzte Niersbach.

Gleichzeitig betonte Niersbach, dass es beim DFB vor eineinhalb Jahren nie einen Plan B gegeben habe und Deutschland als Ersatzausrichter einspringen könne. Zuletzt hatte es verstärkt Diskussionen in der Politik gegeben, die EM-Spiele nach Deutschland oder Österreich zu holen.

Das sei nie Gegenstand der Diskussionen mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gewesen. Gleichzeitig forderte Niersbach die Ukraine auf, dass die inhaftierte ehemalige Regierungschefin Julia Timoschenko zu medizinischen Behandlungen nach Deutschland kommen dürfe.

"Das muss auf politischer Ebene gelöst werden"

Wie die UEFA beurteile der DFB die Lage ähnlich. Man setze darauf, dass sich die Ukraine und der amtierende Präsident bewege und dass ein Zeichen der Humanität komme, sagte Niersbach, der anmerkte, dass der Sport die Dinge nicht lösen könne:

"Das muss auf politischer Ebene gelöst werden. Trotzdem ist der positive Effekt schon eingetroffen. Nur über die bevorstehende EM 2012 ist dieses Thema ein Thema für die Weltöffentlichkeit geworden." Er habe, so Niersbach weiter, von der Politik erwartet, dass sie sich mit dem gleichen Engagement für Julia Timoschenko auch ohne ein solches Sportereignis einsetze.

In Fragen der Sicherheit vertraut Niersbach auf die Zuständigkeit, der UEFA und der lokalen Organisationskomitees. "Es gab ein Statement, dass es keine Bedenken gibt. Darauf vertrauen wir wie 2010 in Südafrika. Es gibt keine Zweifel", sagte der gebürtige Düsseldorfer.

Der Spielplan der EM 2012

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