Auch bei EM-Pleite

DFB hält in jedem Fall an Löw und Bierhoff fest

SID
Mittwoch, 09.05.2012 | 12:15 Uhr
Gehen mit der vollen Rückendeckung des DFB in die EM: Joachim Löw (l.) und Oliver Bierhoff
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Nichts kann die Beziehung zerstören, auch nicht der "worst case": Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) würde auch bei einem Scheitern der deutschen Nationalelf in der Vorrunde der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine an Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff festhalten.

"Was den DFB angeht: Ja - ohne Wenn und Aber. Es kann bei einem Turnier alles passieren", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in einem Interview der "Sport Bild" auf die Frage, ob das Duo bei einem Aus in der Gruppe mit Portugal, den Niederlanden und Dänemark die Verträge bis zur WM 2014 erfüllen werde.

"Das gesamte DFB-Präsidium ist überzeugt, dass wir mit Löw und Bierhoff eine optimale Konstruktion und personelle Aufstellung haben", sagte Niersbach, der am 2. März als Nachfolger von Theo Zwanziger in das Amt des DFB-Präsidenten gewählt wurde.

Löw und Bierhoff sind nach der EM 2004 in Portugal, bei der Deutschland als Vizeweltmeister in der Vorrunde gescheitert war, zum DFB gekommen. Löw war zunächst Assistent von Bundestrainer Jürgen Klinsmann und trat dessen Nachfolge im Anschluss an die WM in Deutschland an. Bierhoff ist seit nun acht Jahren Nationalmannschaftsmanager.

DFB-Delegation wird Auschwitz besuchen

Niersbach erinnerte daran, dass es verrückte Spiele gebe, so wie das 0:1 gegen Serbien bei der WM 2010 in Südafrika. "Nach einer halben Stunde gab es sechs Gelbe Karten, und Miro Klose sieht Gelb-Rot. Wir spielen mit zehn Mann trotzdem stark, und Lukas Podolski verschießt einen Elfmeter. Solche Dinge können passieren", sagte der ehemalige DFB-Generalsekrektär und ergänzte: "Die beiden machen glänzende Arbeit. Da sind wir auch stark genug beim DFB, Enttäuschungen zu verkraften, wenn sie denn eintreten sollten."

Niersbach kündigte an, dass man vor dem Start des Kontinentalturniers (8. Juni bis 1. Juli) eine Holocaust-Gedenkstätte besuchen werde. "Wir werden vor dem ersten Gruppenspiel mit einer Abordnung, zu der auch Spieler gehören, zum ehemaligen Konzentrationslager nach Auschwitz fahren", sagte der 61-Jährige.

Das DFB-Quartier Dwor Oliwski ist in Danzig, die Vorrunden-Spiele werden aber ausnahmslos in der Ukraine ausgetragen. Das erste gegen Portugal (9. Juni) und das letzte gegen Dänemark (17. Juni) finden in Lwiw statt, das gegen die Niederlande (13. Juni) in Charkiw.

Dort ist die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko inhaftiert, deren Haftbedingungen weltweit für Empörung sorgen. Niersbach kündigte an, dass es wegen der Menschenrechtsfrage keine Initiative seitens des DFB geben werde. "Wir haben unsere Position deutlich gemacht und wünschen uns ein Signal der Ukraine", sagte Niersbach.

Der Spielplan der EM 2012

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung