"Der Messi-Vergleich ist mir unangenehm"

Von Interview: Haruka Gruber
Donnerstag, 10.05.2012 | 10:38 Uhr
Maximilian Meyer (l.) ist einer der Stars der deutschen U 17
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
So22.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Live
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Live
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Live
Metz -
Caen
Ligue 1
Live
Toulouse -
Angers
Championship
Live
Cardiff -
Nottingham
Serie A
Live
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
Live
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad

Ist es die beste U 17 aller Zeiten? Mit fabelhaften 26 Siegen aus 27 Spielen stürmen die DFB-Junioren ins EM-Halbfinale. Das Team von Stefan Böger hat die Vorrunde nach zwei Siegen aus zwei Spielen bereits überstanden und kann zum Gruppenabschluss gegen Frankreich (19.30 Uhr im LIVESCORE) die perfekte Bilanz ausbauen. Ein Garant: Schalkes Teenie-Sensation Max Meyer. Der 16-Jährige über Nervosität, Wachstumsschübe und die neue S04-Generation.

SPOX: Die deutsche U 17 ist der große EM-Favorit - doch das 1:0 zum Auftakt gegen Georgien verlief mühsamer als erwartet. Was war los?

Maximilian Meyer: Vor allem in der ersten Halbzeit spielten wir nervös. Wir wussten, dass es das erste Mal sein wird, dass wir live im Fernsehen zu sehen sind. Man hat es im Hinterkopf, dass einem alle Freunde und ganz Deutschland zusehen können. Je länger das Spiel ging, desto besser wurde es aber.

SPOX: Darauf folgte im zweiten Spiel ein erneutes 1:0 gegen Island. Wie gut ist die deutsche Mannschaft?

Meyer: Dass wir mit zwei Siegen die EM beginnen, kommt für uns nicht überraschend. Wir sind so selbstbewusst zu sagen: Wenn wir unser Ding durchziehen, können wir jeden schlagen.

SPOX: Bereits jetzt ist die Rede davon, dass es die beste U 17 aller Zeiten sein könnte.

Meyer: Davon haben wir auch gehört. Unser Jahrgang hat jetzt 27 Mal gespielt - und 26 Mal gewonnen. Und das häufig souverän. Aber solange wir den Titel nicht gewinnen, können wir nicht davon sprechen, dass wir die Besten sind.

SPOX: Auch für Sie ist die EM das erste große Turnier. Wie schwer fällt es Ihnen mit Ihren 1,65 Metern, sich international durchzusetzen?

Meyer: Ach, einen so großen Unterschied merke ich gar nicht.

SPOX: Nein?

Meyer: Vielleicht hilft es mir auch, dass ich letzte Zeit ein bisschen gewachsen bin. Von 1,65 Meter auf 1,69 Meter.

SPOX: Es ist nicht allzu lange her, dass Nachwuchsfußballer unter 1,70 Metern vom DFB und von den Profiklubs unberücksichtigt blieben, weil sie die körperlichen Voraussetzungen für die Spitze nicht mitbringen würden. Setzte nach den Erfolgen der Spanier ein Umdenken ein?

Meyer: Ich glaube schon. Noch am Anfang meiner Karriere, in der D- und C-Jugend, wurde mir häufig gesagt, dass ich zu klein wäre und schon noch wachsen müsste, um es zu packen. Heutzutage interessiert es keinen mehr, wie groß ich bin. Entweder man kann Fußballspielen oder nicht.

SPOX: Die letzten deutschen Stars, die 1,70 Meter oder kleiner waren, hießen Thomas Häßler, Pierre Littbarski und Olaf Thon. Kennen Sie sie?

Meyer: Natürlich kenne ich die Namen, auch wenn ich zu jung bin, um sie jemals spielen gesehen zu haben. Ich interessiere mich besonders für kleine Spieler, die sich durchgesetzt haben. Aber meine Vorbilder suche ich eher im modernen Fußball: Messi, Götze, Iniesta.

SPOX: Sie werden am häufigsten mit Lionel Messi verglichen. Wie gehen Sie damit um?

Meyer: Jeder liest gerne positive Geschichten über sich. Dennoch ist es mir ein bisschen zu viel. Der Messi-Vergleich ist mir unangenehm.

SPOX: Es stimmt dennoch, dass Sie ähnlich spielen wie Messi?

Meyer: Das schon. Ich trage zwar die Nummer zehn, ich sehe mich allerdings mehr als hängende Spitze statt als Regisseur. Ich stoße gerne in den Strafraum und versuche, Torgefahr auszustrahlen.

SPOX: Und das so beeindruckend, dass Sie auf Schalke in der Winterpause von der B- in die A-Jugend hochgezogen wurden. Sie treten als 16-Jähriger gegen 19-Jährige an - und verbuchten in den ersten sieben Partien gleich sieben Scorer-Punkte. Verlief die Umgewöhnung so einfach, wie es scheint?

Meyer: Nein, am Anfang musste ich mich umschauen. Körperlich geht es ganz anders zur Sache. Die Gegenspieler sind viel bissiger, da gehen zwei Mann auf einen drauf und es gibt gleich was auf die Knochen. Die B-Jugend war im Vergleich Kinder-Fußball. (lacht)

SPOX: Schalkes A-Jugend führt souverän die Bundesliga West an und wird an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Wissen Sie, wer der Star der letzten Schalke U 19 war, die den Titel gewann?

Meyer: Klar: Mesut Özil.

SPOX: Özil wie auch Julian Draxler wurden mit 17 Jahren von der A-Jugend zu den Profis befördert. Sie sind 16.

Meyer: Hin und wieder denkt man schon daran, dass es ganz schnell gehen könnte. Es wäre ein Traum.

Schalke-Talent Max Meyer im Steckbrief

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung