Fussball

Unterstützung für Initiativen gegen Rassismus

SID
Gerald Asamoah zeigt selbst seit geraumer Zeit Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit
© Getty

Der DFB und die DFL engagieren sich gegen Rassismus. Unter dem Motto "Rassismus fängt im Kopf an" läuft seit Montag bis zum 25. März auf den Videoleinwänden in allen deutschen Stadien ein neuer Spot des Interkulturellen Rates.

Außerdem: Die Stadionmagazine beschäftigen sich mit dem Thema und es werden Durchsagen über Lautsprecher geschaltet.

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler mit afrikanischen Wurzeln, Gerald Asamoah, zeigt selbst seit geraumer Zeit Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit.

Wegen Rassismus an Rücktritt gedacht

Der 43-malige Auswahl-Spieler wurde selbst mehrfach Opfer rassistischer Beleidigungen und dachte deshalb schon an einen Rücktritt.

"Man denkt viel nach, wenn so etwas passiert. Ein Rücktritt wäre ein Erfolg für die Minderheit gewesen, die sich rassistisch äußert. Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe weiterzumachen", sagte Asamoah am Montag auf "dfb.de".

Der 33-Jährige misst dem Fußball im Kampf gegen Rassismus große Bedeutung bei: "Wahrscheinlich ist es ein gesellschaftliches Problem. Aber gerade in Deutschland hat der Fußball einen hohen Stellenwert, deshalb müssen wir alle, die Spieler genauso wie die Zuschauer auf den Rängen, ein gutes Vorbild sein."

Gerald Asamoah im Steckbrief

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