Stadion-Spot: "Rassismus fängt im Kopf an"

Unterstützung für Initiativen gegen Rassismus

SID
Montag, 12.03.2012 | 16:01 Uhr
Gerald Asamoah zeigt selbst seit geraumer Zeit Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Der DFB und die DFL engagieren sich gegen Rassismus. Unter dem Motto "Rassismus fängt im Kopf an" läuft seit Montag bis zum 25. März auf den Videoleinwänden in allen deutschen Stadien ein neuer Spot des Interkulturellen Rates.

Außerdem: Die Stadionmagazine beschäftigen sich mit dem Thema und es werden Durchsagen über Lautsprecher geschaltet.

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler mit afrikanischen Wurzeln, Gerald Asamoah, zeigt selbst seit geraumer Zeit Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit.

Wegen Rassismus an Rücktritt gedacht

Der 43-malige Auswahl-Spieler wurde selbst mehrfach Opfer rassistischer Beleidigungen und dachte deshalb schon an einen Rücktritt.

"Man denkt viel nach, wenn so etwas passiert. Ein Rücktritt wäre ein Erfolg für die Minderheit gewesen, die sich rassistisch äußert. Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe weiterzumachen", sagte Asamoah am Montag auf "dfb.de".

Der 33-Jährige misst dem Fußball im Kampf gegen Rassismus große Bedeutung bei: "Wahrscheinlich ist es ein gesellschaftliches Problem. Aber gerade in Deutschland hat der Fußball einen hohen Stellenwert, deshalb müssen wir alle, die Spieler genauso wie die Zuschauer auf den Rängen, ein gutes Vorbild sein."

Gerald Asamoah im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung