Niersbach: "Macht kommt von machen"

SID
Freitag, 13.01.2012 | 12:56 Uhr
Wolfgang Niersbach sprach beim Neujahrstreffen des NFV in Barsinghausen über die Zukunft
© spox
Advertisement
Super Liga
Live
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Live
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Live
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Live
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Live
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Live
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Live
Man United -
Chelsea
Primera División
Live
Bilbao -
Malaga
Ligue 1
Live
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Superliga
Brøndby -
Odense BK
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Der designtierte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach über Wünsche und Visionen für das Jahr 2012 und den Respekt vor seinem neuen Amt. Den gewaltbereiten Fans will er nur bis zu einem gewissen Grat entgegenkommen - danach fordert er Sanktionen.

Moderator Gerhard Delling stellte seinen Gesprächspartner Wolfgang Niersbach beim Neujahrstreffen des Niedersächsischen Fußballverbands in Barsinghausen als Surfer vor.

Der Generalsekretär des DFB reite auf einer Welle des Erfolges, bewertete Delling die Vita des designierten Nachfolgers von Theo Zwanziger als Präsident des größten nationalen Sportfachverbandes der Welt. Der 61 Jahre alte gelernte Journalist Niersbach griff zwar das Surfer-Bild auf, widersprach aber zugleich vor 150 geladenen Gästen im NFV-Hotel: "Eher bin ich in eine Welle geraten."

"Pokal nach Deutschland holen"

Niersbach, früherer Mediendirektor des DFB und einer der entscheidenden Macher der WM 2006, stellte seine Visionen und Wünsche vor. "Endlich wieder mal einen Pokal nach Deutschland holen", sagte er und umriss die Chancen der Nationalmannschaft bei der EM in diesem Sommer.

"Wir gehören zu den Favoriten. Es kann immer mal eine Niederlage dazwischen kommen. Aber wir haben ein tolles Team, vom Zeugwart bis zum Koch. Es ist grandios, wie eingespielt die Abläufe sind."

Alle Aufgaben sind nur im Team zu lösen

Persönlich hofft Niersbach, authentisch zu bleiben. "Das habe ich mir fest vorgenommen. Ich habe großen Respekt vor dem neuen Amt, denn es war keineswegs beabsichtigtes Lebensziel oder gar Lebensplanung, DFB-Präsident zu werden." Niersbach betonte mehrmals, dass er ein Teamplayer sei.

"Die Aufgaben im DFB sind nur als Team zu bewältigen. Da sind wir bestens aufgestellt. Andere Verbände beneiden uns darum." Er selbst gilt als schneller Entscheider, akribischer, loyaler Arbeiter und Manager. Ob er ein Machtmensch sei? "Macht kommt von machen, das Machbare umsetzen. Das geht nur gemeinsam. Fußball ist ein Mannschaftssport", erklärte Niersbach.

Mit der Übernahme des Präsidentenamtes können auch Aufgaben bei FIFA und UEFA verbunden sein. In Zürich bei der FIFA ist Zwanziger noch bis 2013 im Mandat, in Nyon bei der UEFA bis 2015. Niersbach interessiert offenbar aber eher eine zukünftige Mitarbeit am Genfer See. "Michel Platini bei der UEFA bevorzugt agierende Präsidenten", gab er augenzwinkernd einen Wink zu FIFA-Präsident Sepp Blatter - aber auch ein Engagement bei der FIFA wollte er nicht ausschließen.

Dass er von Zwanziger zahlreiche Baustellen und Probleme erbt, steht außer Frage. "Es wird unter mir keine Revolution geben, sondern Evolution", sagte Niersbach: "Theo Zwanziger ist viele schwierige Themen offensiv angegangen. Da werde ich weiter dahinter stehen. Fußball ist Emotionalität, mit großartigen Gefühlen bis hin zu Enttäuschungen."

"Wer Randale macht, ist kein Fußball-Fan"

Insbesondere das Gewalt-Thema sei zu lösen. Es herrsche eine gewisse Hilflosigkeit. Umso mehr müsse der DFB klare Positionen umsetzen. "Es gibt Regeln. Wer sich nicht daran hält, muss die Konsequenzen tragen. Dieses werden wir durchsetzen. Wer Randale macht, ist kein Fußballfan", erklärte der gebürtige Düsseldorfer.

"Wenn Prävention nicht greift, hilft nur Sanktion. Wir werden Maßnahmen konkret erarbeiten. Wir brauchen beim Fußball die friedliche Atmosphäre wie bei der WM 2006", sagte Niersbach. Auch in Sachen Pyrotechnik hat er einen klaren Standpunkt. "Feuerwerke sind gefährlich und verboten. Das wird so bleiben."

Doch noch Friede im Fall Ballack?

Im Fall Manfred Amerell wollte Niersbach sich nicht zu Prognosen festlegen. In der noch schwelenden Steueraffäre der Schiedsrichter sei klar zu machen, dass nicht der Zahlende, sondern der Zahlungsempfänger in der Verantwortung stehe.

Für den Frauenfußball deutete er gravierende Veränderungen an, wollte sich aber noch nicht festlegen. "Ich habe ein gutes Verhältnis zum Frauenfußball. Steffi Jones ist eine tolle Frau. Ich war schon beim EM-Gewinn 1989 dabei und habe jetzt einige Dinge im Kopf. Doch ist es vor der Wahl verfrüht, über Details zu sprechen", meinte er.

Als "Friedensengel" versucht er sich ebenfalls zu profilieren. Am Tag nach Barsinghausen war er für die Feier des 60. Geburtstages von Uli Hoeneß in München angekündigt. Michael Ballack vielleicht noch einmal dazu zu bewegen, seinen Konflikt mit Joachim Löw auszuräumen, ist nur eines der Ziele des künftigen DFB-Präsidenten.

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung