DFB-Pressekonferenz am Dienstag

Löw: Demnächst auch wieder im 4-4-2

Von SID/SPOX
Dienstag, 04.10.2011 | 11:38 Uhr
Joachim Löw ist mit der DFB-Elf in der EM-Qualifikationsgruppe A bislang ungeschlagen
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo Verona -
AC Mailand
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Straßburg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Super Liga
Cacak -
Partizan
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses
Primera División
Levante -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
FC Turin
Championship
Middlesbrough -
Sunderland
Ligue 1
Nizza -
Dijon
Serie A
Cagliari -
Hellas Verona
Serie A
Chievo Verona -
Neapel
Serie A
Florenz -
AS Rom
Serie A
Juventus -
Benevento
Serie A
Lazio -
Udinese
Primera División
Celta Vigo -
Bilbao
Eredivisie
PSV -
Twente
Ligue 1
Marseille -
Caen
Serie A
Atalanta -
SPAL
Primera División
Real Sociedad -
Eibar
Primera División
Villarreal -
Malaga
Primera División
Real Madrid -
Las Palmas
Serie A
Sassuolo -
AC Mailand
Ligue 1
Saint-Étienne -
Lyon

Vor den EM-Qualifikationsspielen gegen die Türkei (Fr., 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) und Belgien stellte sich Bundestrainer Jogi Löw den Fragen der Journalisten. Kleinere Experimente wird es geben, großflächige Umstellungen schloss Löw jedoch aus. Auch ein anderes System könnte demnächst erprobt werden.

Toni Kroos lag mit Fieber im Bett, Lukas Podolski und Mesut Özil standen im Stau, und der Flieger der Münchner um DFB-Kapitän Philipp Lahm hatte reichlich Verspätung: Trotz einiger Rückschläge unmittelbar vor dem Treffpunkt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag in Mainz blieb die Zielsetzung von Joachim Löw für die letzte Etappe der EM-Qualifikation aber unverändert. Für den Bundestrainer zählt gegen die Türkei in Istanbul am Freitag und vier Tage später gegen Belgien in Düsseldorf in erster Linie der Eintrag in die DFB-Geschichtsbücher.

"Wir wollen einen historischen Meilenstein setzen und mit zehn Siegen aus zehn Spielen die EM-Qualifikation beenden. Deshalb versuchen wir, in der Türkei und gegen Belgien zu gewinnen. Zudem geht es für die beiden Teams ja auch noch um den zweiten Platz in unserer Gruppe. Aus diesem Grund werde ich die Mannschaft nach dem Türkei-Spiel auch nicht auf sieben oder acht Positionen verändern", sagte der 51-Jährige, der damit jegliche Wettbewerbsverzerrung in der Gruppe A ausschloss, am Dienstag in Mainz.

Schürrle: "Geht nicht um die goldene Ananas"

Der Ex-Mainzer Andre Schürrle schlug in die gleiche Kerbe: "Es geht bei diesen beiden Spielen nicht um die goldene Ananas. Wir möchten mit zwei Siegen etwas Historisches schaffen."

Der Bundestrainer wird in beiden Spielen deshalb auch auf Experimente verzichten. Denn Löw hat sich das Ziel gesetzt, mit zwei weiteren Erfolgen in der Türkei und gegen Belgien und damit insgesamt zehn Erfolgen eine DFB-Bestmarke aufzustellen. Ähnlich erfolgreich verlief für eine deutsche Nationalelf bislang nur die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien, als in acht Spielen acht Siege gelangen.

Allerdings bangt Löw vor dem Rückspiel in der Türkei - das Hinspiel hatte die DFB-Auswahl im vergangenen Oktober in Berlin 3:0 gewonnen - um einige seiner Hochkaräter. So liegt der Münchner Kroos derzeit wegen einer Grippe flach und wird wohl erst zum Spiel gegen Belgien anreisen können. Für Kroos könnte der zuletzt mehrfach verletzte Real-Profi Sami Khedira in die Startelf zurückkehren.

Özil und Klose angeschlagen

Angeschlagen sind zudem die weiteren Legionäre Mesut Özil von Real Madrid und Miroslav Klose von Lazio Rom. Özil und Klose sollen aber nach aktuellem Stand in der Türkei voraussichtlich spielen können. Zudem wird wohl Ilkay Gündogan, der am Donnerstag mit der U 21 das EM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien und Herzegowina in Ingolstadt bestreitet, am Samstag zum A-Team hinzustoßen und laut Löw gegen Belgien auch zum Einsatz kommen.

Zunächst einmal wurde im Kreis der Nationalmannschaft der Blick aber auf die Reise an den Bosporus gerichtet. Unabhängig vom Personal erwartet Löw in Istanbul einen wahren Hexenkessel.

"Ich weiß, was in der Türkei auf unsere Mannschaft zukommt. Immer wenn es gegen Deutschland geht, ist die Stimmung unheimlich aufgeheizt, die ganze Nation steht dann hinter dem Team. Für die Türkei geht es außerdem um die Teilnahme an der EM, dafür werden sie alle Kräfte mobilisieren", sagte Löw. Zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppe A liegt die Türkei zwei Punkte vor Belgien, Deutschland ist also das Zünglein an der Waage.

DFB-Elf wieder im 4-4-2?

Ein Spießrutenlauf erwartet derweil den Deutsch-Türken Özil, der zuletzt bei Real nach schwachen Leistungen kritisiert wurde und zudem an einer Prellung des Knöchels leidet.

"Beim Hinspiel in Berlin musste er sicher mit Pfiffen leben. Und es wird auch in der Türkei sicher wieder ein sehr emotionales Spiel für ihn. Und Teile des Publikums werden wohl auch wieder Pfeifen. Aber wer bei Real Madrid spielt und in einer Saison dann sechsmal gegen Barcelona, der weiß, was auf einen Spieler einbrechen kann. Er ist im vergangenen Jahr menschlich unheimlich gereift, deshalb wird er das ausblenden können", sagte Löw.

Nicht länger verdrängen will der Bundestrainer mit Blick auf die EURO in Polen und der Ukraine ein mögliches System mit zwei Stürmern. Mario Gomez von Bayern München und Lazio-Angreifer Klose befinden sich aktuell in derart bestechenden Form, dass Löw darüber nachdenkt, mit zwei Angreifern zu spielen.

"Es kann durchaus sein, dass wir in den nächsten Spielen auf ein 4-4-2 mit zwei Stürmern ganz vorne umstellen. Zudem mag ich auch nicht mehr zwei Sechser haben, die zu weit in die Defensive rücken, sondern erwarte von den Spielern im Mittelfeld, dass sie eine hohe Flexibilität an den Tag legen", betonte Löw.

Seite 2: Die PK mit Joachim Löw zum Nachlesen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung