Löw: Demnächst auch wieder im 4-4-2

Von SID/SPOX
Dienstag, 04.10.2011 | 11:38 Uhr
Joachim Löw ist mit der DFB-Elf in der EM-Qualifikationsgruppe A bislang ungeschlagen
© Getty
Advertisement
International Champions Cup
Do26.07.
Topspiele pur: FCB - Juve, BVB - Benfica & City - Reds
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
CSL
Beijing Guoan -
Hebei CFFC
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Allsvenskan
Hammarby -
Trelleborg
Championship
Leeds -
Stoke

Vor den EM-Qualifikationsspielen gegen die Türkei (Fr., 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) und Belgien stellte sich Bundestrainer Jogi Löw den Fragen der Journalisten. Kleinere Experimente wird es geben, großflächige Umstellungen schloss Löw jedoch aus. Auch ein anderes System könnte demnächst erprobt werden.

Toni Kroos lag mit Fieber im Bett, Lukas Podolski und Mesut Özil standen im Stau, und der Flieger der Münchner um DFB-Kapitän Philipp Lahm hatte reichlich Verspätung: Trotz einiger Rückschläge unmittelbar vor dem Treffpunkt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag in Mainz blieb die Zielsetzung von Joachim Löw für die letzte Etappe der EM-Qualifikation aber unverändert. Für den Bundestrainer zählt gegen die Türkei in Istanbul am Freitag und vier Tage später gegen Belgien in Düsseldorf in erster Linie der Eintrag in die DFB-Geschichtsbücher.

"Wir wollen einen historischen Meilenstein setzen und mit zehn Siegen aus zehn Spielen die EM-Qualifikation beenden. Deshalb versuchen wir, in der Türkei und gegen Belgien zu gewinnen. Zudem geht es für die beiden Teams ja auch noch um den zweiten Platz in unserer Gruppe. Aus diesem Grund werde ich die Mannschaft nach dem Türkei-Spiel auch nicht auf sieben oder acht Positionen verändern", sagte der 51-Jährige, der damit jegliche Wettbewerbsverzerrung in der Gruppe A ausschloss, am Dienstag in Mainz.

Schürrle: "Geht nicht um die goldene Ananas"

Der Ex-Mainzer Andre Schürrle schlug in die gleiche Kerbe: "Es geht bei diesen beiden Spielen nicht um die goldene Ananas. Wir möchten mit zwei Siegen etwas Historisches schaffen."

Der Bundestrainer wird in beiden Spielen deshalb auch auf Experimente verzichten. Denn Löw hat sich das Ziel gesetzt, mit zwei weiteren Erfolgen in der Türkei und gegen Belgien und damit insgesamt zehn Erfolgen eine DFB-Bestmarke aufzustellen. Ähnlich erfolgreich verlief für eine deutsche Nationalelf bislang nur die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien, als in acht Spielen acht Siege gelangen.

Allerdings bangt Löw vor dem Rückspiel in der Türkei - das Hinspiel hatte die DFB-Auswahl im vergangenen Oktober in Berlin 3:0 gewonnen - um einige seiner Hochkaräter. So liegt der Münchner Kroos derzeit wegen einer Grippe flach und wird wohl erst zum Spiel gegen Belgien anreisen können. Für Kroos könnte der zuletzt mehrfach verletzte Real-Profi Sami Khedira in die Startelf zurückkehren.

Özil und Klose angeschlagen

Angeschlagen sind zudem die weiteren Legionäre Mesut Özil von Real Madrid und Miroslav Klose von Lazio Rom. Özil und Klose sollen aber nach aktuellem Stand in der Türkei voraussichtlich spielen können. Zudem wird wohl Ilkay Gündogan, der am Donnerstag mit der U 21 das EM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien und Herzegowina in Ingolstadt bestreitet, am Samstag zum A-Team hinzustoßen und laut Löw gegen Belgien auch zum Einsatz kommen.

Zunächst einmal wurde im Kreis der Nationalmannschaft der Blick aber auf die Reise an den Bosporus gerichtet. Unabhängig vom Personal erwartet Löw in Istanbul einen wahren Hexenkessel.

"Ich weiß, was in der Türkei auf unsere Mannschaft zukommt. Immer wenn es gegen Deutschland geht, ist die Stimmung unheimlich aufgeheizt, die ganze Nation steht dann hinter dem Team. Für die Türkei geht es außerdem um die Teilnahme an der EM, dafür werden sie alle Kräfte mobilisieren", sagte Löw. Zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppe A liegt die Türkei zwei Punkte vor Belgien, Deutschland ist also das Zünglein an der Waage.

DFB-Elf wieder im 4-4-2?

Ein Spießrutenlauf erwartet derweil den Deutsch-Türken Özil, der zuletzt bei Real nach schwachen Leistungen kritisiert wurde und zudem an einer Prellung des Knöchels leidet.

"Beim Hinspiel in Berlin musste er sicher mit Pfiffen leben. Und es wird auch in der Türkei sicher wieder ein sehr emotionales Spiel für ihn. Und Teile des Publikums werden wohl auch wieder Pfeifen. Aber wer bei Real Madrid spielt und in einer Saison dann sechsmal gegen Barcelona, der weiß, was auf einen Spieler einbrechen kann. Er ist im vergangenen Jahr menschlich unheimlich gereift, deshalb wird er das ausblenden können", sagte Löw.

Nicht länger verdrängen will der Bundestrainer mit Blick auf die EURO in Polen und der Ukraine ein mögliches System mit zwei Stürmern. Mario Gomez von Bayern München und Lazio-Angreifer Klose befinden sich aktuell in derart bestechenden Form, dass Löw darüber nachdenkt, mit zwei Angreifern zu spielen.

"Es kann durchaus sein, dass wir in den nächsten Spielen auf ein 4-4-2 mit zwei Stürmern ganz vorne umstellen. Zudem mag ich auch nicht mehr zwei Sechser haben, die zu weit in die Defensive rücken, sondern erwarte von den Spielern im Mittelfeld, dass sie eine hohe Flexibilität an den Tag legen", betonte Löw.

Seite 2: Die PK mit Joachim Löw zum Nachlesen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung