U 21 auf Erfolgskurs

Neue deutsche Welle macht England neidisch

SID
Mittwoch, 17.11.2010 | 13:56 Uhr
Die deutsche U-21-Nationalmannschaft wurde 2009 Europameister
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Nach der verpassten EM-Qualifikation befindet sich die deutsche U-21-Nationalmannschaft weiter auf Erfolgskurs. Nach dem 2:0 (1:0) gegen England zum Jahresabschluss in Wiesbaden blickte sogar Gästetrainer Stuart Pearce neidisch auf die neue deutsche Welle.

Am Ende war Stuart Pearce sogar ein bisschen neidisch. Gar nicht einmal so sehr auf die obligatorische Kaltschnäuzigkeit der Deutschen beim Verwandeln eines Elfmeters.

Vielmehr beeindruckte den Trainer der englischen U-21-Nationalmannschaft nach dem 2:0 (1:0) der DFB-Auswahl gegen sein Team in Wiesbaden die enorme Breite der neuen deutschen Welle.

Pearce beeindruckt von deutscher U 21

"Im Vergleich dazu haben wir in England bei der Talentförderung einiges nachzuholen. Ich würde mir wünschen, dass mehr junge Spieler in der Premier League zum Einsatz kommen", sagte Pearce, der 1990 im WM-Halbfinale gegen Deutschland im Elfmeterschießen an Bodo Illgner scheiterte, mit Blick auf den aktuellen Stellenwert des Nachwuchses in der Bundesliga.

Allein sieben Spieler aus dem noch dazu ersatzgeschwächten deutschen Startteam hatten wenige Tage zuvor in der ersten Elf ihrer jeweiligen Bundesliga-Klubs gestanden.

"Die Vereine setzen eben auf Talente und geben jungen Leuten die Chance. In der Liga sind viele von uns Stammspieler", erklärte Mittelfeldantreiber Ilkay Gündogan die Stärke der neuformierten U-21-Nationalmannschaft und betonte: "Wir sind in der Breite sehr gut aufgestellt. Da macht es auch nichts, wenn mal zwei, drei Spieler ausfallen."

Gelungener Jahresabschluss für U-21-Team

So wie am Dienstag, als dem Europameister in Lewis Holtby, Andre Schürrle und Mario Götze gleich drei Leistungsträger fehlten.

Das Trio stand erstmals im Kader der A-Nationalmannschaft, die am Mittwochabend in Göteborg auf Schweden traf.

Und trotzdem feierte das Team von DFB-Trainer Rainer Adrion mit dem Erfolg im Klassiker gegen die Engländer einen gelungenen Jahresabschluss.

Nach dem Führunsgtreffer durch Hannovers Verteidiger Konstantin Rausch (36.) verwandelte der Frankfurter Debütant Cenk Tosun (59.) souverän einen Foulelfmeter.

Wehmut nach verpasster EM-Quali

Nach verpasster EM-Quali und dem Neustart schraubten die DFB-Junioren damit ihre Bilanz auf drei Siege in vier Spielen (1 Unentschieden). "Die Mannschaft ist kompakt und sehr gut aufgetreten. Das war ein verdienter Sieg", sagte auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer.

Ein wenig Wehmut spürte Adrion in der Stunde des Triumphs aber doch. Wenn 2011 in Dänemark die EM stattfindet, wird England dabei sein - Titelverteidiger Deutschland aber nicht.

"Das wird uns natürlich im nächsten Jahr begleiten, da werden die Gedanken schon hochkommen", meinte Adrion, dessen Vertrag im Juni 2011 ausläuft: "Es gibt noch keine Signale. Aber es ist vereinbart, dass wir uns im Frühjahr zusammensetzen."

Starker Auftritt von Tosun

Stellvertretend für die reibungslose Eingliederung der jungen Wilden stand an diesem Abend Stürmer Tosun. Der 19-Jährige von Eintracht Frankfurt schnappte sich in seinem ersten U-21-Länderspiel gleich nach dem Elfmeterpfiff den Ball vor Boris Vukcevic (1899 Hoffenheim) und verwandelte sicher.

"Das war ganz spontan. Eigentlich wollte Boris schießen. Aber ich habe ihm gesagt, ich habe hier fast ein Heimspiel", berichtete Tosun mit verschmitztem Lächeln.

Dabei war dem Angreifer beim Treffer noch nicht einmal aufgefallen, dass für den zuvor des Feldes verwiesenen englischen Ersatzkeeper Jason Steele Feldspieler Henri Lansbury im Tor stand. Tosun: "Das habe ich erst später gemerkt."

Fußball-Weltrangliste: Deutschland weiter Vierter

 

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung