Deutschland in der Einzelkritik

Holtby ein kleiner Farbtupfer

Von Stefan Rommel
Mittwoch, 17.11.2010 | 22:41 Uhr
Lewis Holtby (r.) zeigte bei seinem Debüt im DFB-Dress einige gute Ansätze
© Getty
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Die deutsche Nationalmannschaft hat das WM-Jahr 2010 mit einem Remis abgeschlossen. Die teilweise neuformierte Mannschaft von Joachim Löw kam im Testspiel gegen Schweden in Göteborg zu einem 0:0 und verabschiedet sich damit in die gut dreimonatige Winterpause.

Vor 21.959 Zuschauern im Ullevi-Stadion machten es die Tre Kronors dem WM-Dritten mit einer unglaublich destruktiven Spielweise enorm schwer.

Die beiden Mainzer Lewis Holtby und Andre Schürrle und die Dortmunder Marcel Schmelzer und Mario Götze feierten immerhin ihr Debüt - und Holtby war in einer schwachen Partie noch der auffälligste Spieler auf dem Platz.

Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik.

Rene Adler: In der ersten Halbzeit: Bis auf ein paar Rückpässe ohne Aufgaben. In der zweiten Halbzeit: Bis auf ein paar Rückpässe ohne Aufgaben. Insgesamt ein Spiel ohne Wert für Adler. Note 3

Jerome Boateng: In der Defensive bis auf eine Szene mit einer vernünftigen Vorstellung, einzig bei Wilhelmssons Antritt kurz vor der Pause sah er alt aus. Offensiv aber kaum zu sehen. Blieb zur Pause mit Muskelproblemen in der Kabine. Note 4

Heiko Westermann: Nach einigen durchwachsenen Spielen zuletzt diesmal mit einer ordentlichen Leistung. Defensiv ohne Fehler, unterlief nur einmal eine Flanke anfangs der zweiten Halbzeit. Beschränkte sich im Spiel nach vorne auf das Nötigste. Note 3

Mats Hummels: Gutes Stellungsspiel und mit erstaunlich guter Abstimmung mit Westermann. Hummels eröffnete die meisten deutschen Angriffe, Westermann überließ ihm dabei sehr oft den Vortritt. Einige der Diagonalbälle waren aber zu ungenau gespielt. Note 3

Marcel Schmelzer: Bei seinem Länderspiel-Debüt hinten grundsolide. Versuchte nach einer verhaltenen Anfangsphase, auch nach vorne mehr Druck zu machen. Hinterlief Marin oft, bekam den Ball aber fast nie zurück. Angesichts der schwierigen Umstände insgesamt ein passables Debüt. Note 3

Bastian Schweinsteiger: Kapitän und in der ersten Halbzeit der Antreiber. Geschickt und ruhig am Ball, die ganz großen Impulse fehlten aber. Nach 59 Minuten war Schluss. Note 3

Sami Khedira: Spielte gewohnt zuverlässig und in den meisten Szenen unspektakulär. Allerdings in einigen Aktionen deutlich offensiver als im Klub, ging ein paar Mal bis in die Spitze. Hielt den Ball vereinzelt etwas zu lange. In der 59. Minute ging er runter. Note 3

Kevin Großkreutz: Auf der ungewohnten rechten Außenbahn ohne echte Bindung zu den Mitspielern. In der zweiten Hälfte und mit Unterstützung des deutlich offensiveren Beck auch mit mehr Spielanteilen. Rackerte viel, blieb aber trotzdem ohne wirklich nennenswerte Szene. Note 4

Lewis Holtby: Sehr agil auf der Position hinter Gomez. Viel unterwegs, ansatzweise mit einigen Ideen. Versuchte oft, die Zuspiele mit nur einem Kontakt weiterzuleiten. Allerdings ergaben sich für ihn kaum Räume, weil die Schweden alles dichtstellten. Bis zu seiner Auswechslung nach 78 Minuten der auffälligste Deutsche. Note 2

Marko Marin: Sollte gegen den kantigen Lustig mit Geschwindigkeit anlaufen - allerdings tat Marin dies entweder zu selten oder nur halbherzig. Zog immer schnell zur Mitte, das Dribbling bzw. die Flanke versandeten dann aber fast regelmäßig. Bereitete in der zweiten Halbzeit Holtbys Chance noch vor. Sonst war vom Bremer wenig zu sehen. In der 59. Minute ausgewechselt. Note 4

Mario Gomez: Wählte oft den Laufweg in die Tiefe und bewegte sich eigentlich ganz gut, bekam nur die mundgerechten Bälle nicht. Trotzdem hatte er drei Halbchancen. Ein undankbares Spiel für Gomez, der sich manchmal zwei oder drei Gegenspielern gegenüber sah. Note 3

Andreas Beck: Kam in der 46. Minute für den leicht angeschlagenen Boateng und entwickelte über die rechte Seite gleich mehr Druck. Beck war das Bemühen anzumerken, die rechte Seite zusammen mit Großkreutz gefährlicher zu machen - leider fehlte es aber auch dem Hoffenheimer an der nötigen Durchschlagskraft. Note 3

Toni Kroos: Ab der 59. Minute im Spiel. Kroos nahm die Schweinsteiger-Position ein und hatte mit einem Fernschuss eine der ganz wenigen Chancen. Ansonsten auch nicht übermäßig auffällig. Note 3

Christian Träsch: Wie Kroos nach seiner Einwechslung auf der Doppel-Sechs aufgestellt. Mit ein paar energischen Antritten nach vorne, hinten kaum gefordert. Note 3

Cacau: Kam ebenfalls nach 59 Minuten und reihte sich als eine Art hängende Spitze ein Stück hinter Gomez ein. Aus der zweiten Reihe kam aber auch der Stuttgarter gegen den Schweden-Riegel nicht zum Zug. Note 3

Mario Götze: Kam elf Minuten vor dem Ende zum Debüt und ist damit zweitjüngster Debütant nach Uwe Seeler in der Nachkriegsgeschichte. Hatte kaum noch Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Keine Bewertung

Andre Schürrle: Und noch eine Premiere. Der Mainzer durfte ebenfalls noch elf Minuten ran, wurde aber nicht mehr auffällig. Keine Bewertung

Schweden  - Deutschland

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