Juniorinnen vorzeitig im Viertelfinale

SID
Freitag, 16.07.2010 | 20:49 Uhr
Sylvia Arnold steuerte einen Treffer zum 3:1-Sieg gegen Kolumbien bei
© Getty
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Die deutschen U-20-Juniorinnen sind bei der WM im eigenen Land mit dem zweiten Sieg vorzeitig ins Viertelfinale eingezogen. Gegen Kolumbien gab es einen 3:1-Erfolg.

Erstes Etappenziel der Mission Gold mit Bravour erreicht: Die deutschen U-20-Juniorinnen sind bei der Fußball-WM im eigenen Land mit dem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel vorzeitig ins Viertelfinale eingezogen.

Die Auswahl von DFB-Trainerin Maren Meinert bezwang in Bochum Kolumbien souverän mit 3:1 (1:0) und ist mit der Ausbeute von sechs Punkten für die K.o.-Runde qualifiziert.

Die Tore vor 15.545 begeisterten Zuschauern in Bochum erzielten Alexandra Popp (21.), Sylvia Arnold (50.) und Spielführerin Marina Hegering (55.). Für die 19-jährige Popp vom Pokalsieger FCR Duisburg war es nach ihrem Doppelpack im Auftaktspiel bereits der dritte Treffer im Turnier. Den Ehrentreffer für Kolumbien markierte Melissa Ortiz (82.).

"Wir sind natürlich glücklich, dass wir das Viertelfinale erreicht haben. Das war unser Ziel. Aber ganz zufrieden bin ich nicht. In der ersten Halbzeit hatten wir im Offensivspiel Probleme, mehr reagiert als agiert. Das habe ich in der Pause angesprochen und in der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht", sagte Meinert.

Gegen Frankreich um Platz eins

Das letzte Gruppenspiel gegen den U-19-Europameister aus Frankreich am Dienstag (11.30 Uhr) in Augsburg wird somit zum Endspiel um Platz eins in der Gruppe A. Die Französinnen hatten zuvor Costa Rica 2:0 (0:0) bezwungen und belegen mit vier Punkten den zweiten Tabellenplatz. Kolumbien (1) ist Dritter vor Costa Rica (0). Im Viertelfinale trifft die DFB-Auswahl voraussichtlich entweder auf den Titelkandidaten aus Nordkorea oder Schweden.

Meinert hatte im Vergleich zum Eröffnungsspiel auf drei Positionen umgestellt: Für die rotgesperrte A-Nationalspielerin Bianca Schmidt verteidigte Stefanie Mirlach rechts, die am Oberschenkel verletzte Tabea Kemme wurde links von Inka Wesely vertreten. Dafür kam Dzsenifer Marozsan nach überstandener Knöchelverletzung zu ihrem ersten Einsatz bei der Heim-WM.

Die 18 Jahre alte Offensivspielerin vom 1. FFC Frankfurt setzte umgehend ihre Qualität unter Beweis: Bereits in der 2. Minute kam ihr Freistoß von der rechten Strafraumgrenze gefährlich vor das Tor, der anschließende Kopfball von Mirlach verfehlte das Ziel aber knapp.

Kolumbien attackiert früh

Die Gastgeberinnen taten sich anfangs gegen den lauffreudigen und früh attackierenden WM-Debütanten aus Südamerika schwer, fanden dann aber das geeignete Gegenmittel.

Innenverteidigerin Marith Prießen bewies mit einem langen Pass in die Spitze Augenmaß, den Stürmerin Alexandra Popp (21.) eiskalt zum 1:0 verwertete. Zuvor hatte Kim Kulig (13.), im vergangenen Sommer Stammkraft der bei der EM siegreichen A-Nationalmannschaft, einen Weitschuss knapp über das Tor gesetzt.

In der zweiten Halbzeit drängte die DFB-Auswahl auf die Entscheidung und nutzt direkt die nächste Torchance: Popp setzte sich auf der linken Seite durch, spielte scharf in die Mitte und fand Arnold (50.), die das 2:0 erzielte.

Popp und Maroszan ragen heraus

Wie vom Druck befreit dominierten die Deutschen das Spiel in der Folge deutlich und nach einer Ecke überwand Hegering (55.) per 16-Meter-Schuss Kolumbiens Torfrau Paula Forero zum umjubelten 3:0.

DFB-Torhüterin Almuth Schult wurde erstmals ernsthaft bei einem Schuss von Yorely Rincon (59.) geprüft, konnte den Ball aber mit einer tollen Parade über die Querlatte lenken.

Beim Gegentreffer durch Ortiz (82.), bei dem die deutsche Hintermannschaft unkonzentriert zu Werke ging, war Schult allerdings machtlos.

Beste Spielerinnen der deutschen Auswahl waren Torschützin Popp und Maroszan, bei Kolumbien überzeugten Yorely Rincon und Lady Andrade.

Bianca Schmidt für ein Spiel gesperrt

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